Getrocknete Kichererbsen
Die Kichererbsen werden über Nacht eingeweicht und anschließend weich gegart. Ein Teil wird zur Bindung zerdrückt, der Rest bleibt ganz.
Pasta aus den Abruzzen
Rustikales italienisches Nudelgericht mit getrockneten breiten Pastastreifen, weich gegarten Kichererbsen und sämigem Tomatensugo.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lasagne e ceci bezeichnet hier keine geschichtete Ofen-Lasagne, sondern breite getrocknete Nudeln, die mit einem sämigen Sugo aus Tomaten und Kichererbsen vermengt werden. Ein Teil der Kichererbsen wird zerdrückt, während der Rest ganz bleibt. So entsteht ein herzhaftes, wärmendes Gericht mit cremiger Bindung und angenehm bissiger Pasta.
Sämiger, tomatiger Sugo haftet an den breiten Nudeln; ganze Kichererbsen geben weichen Biss, während Parmesan, Olivenöl und schwarzer Pfeffer den warmen, herzhaften Eindruck abrunden.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser mit dem Natron 12 Stunden einweichen. Anschließend in einem Sieb abgießen und gründlich abspülen.
Die abgespülten Kichererbsen mit etwa 1,5 l frischem Wasser und dem Lorbeerblatt in einen großen Topf geben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und 90 bis 120 Minuten sanft garen, bis die Kichererbsen weich sind. Erst in den letzten 10 Minuten salzen. Etwa 350 ml Kochwasser auffangen und das Lorbeerblatt entfernen.
Daran erkennst du es: Die Kichererbsen lassen sich leicht zerdrücken und haben keinen harten Kern mehr.
Wichtig: Die Kichererbsen vollständig weich garen, bevor sie weiterverarbeitet werden.
Ein Drittel der gegarten Kichererbsen mit etwa 100 ml aufgefangenem Kochwasser grob zerdrücken oder kurz pürieren. Die übrigen Kichererbsen ganz lassen.
Daran erkennst du es: Die zerdrückte Menge ist sämig, aber nicht vollständig glatt.
40 ml Olivenöl in einem breiten Topf erwärmen. Die geschälte Knoblauchzehe darin bei niedriger Hitze 2 Minuten aromatisieren und anschließend herausnehmen. Die geschälten Tomaten dazugeben, mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und 10 Minuten offen köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingedickt und riecht aromatisch, ohne anzusetzen.
Die ganzen und die zerdrückten Kichererbsen unter den Tomatensugo mischen. Nach und nach 150 bis 250 ml Kichererbsen-Kochwasser einrühren, bis eine sämige, aber nicht flüssige Sauce entsteht. Weitere 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet am Löffel und bleibt sämig, ohne wässrig zu wirken.
Die getrockneten Lasagne-Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser nach Packungsangabe knapp al dente kochen. Falls nötig, die Platten vorher in 5 bis 7 cm breite Streifen brechen. Etwa 100 ml Nudelwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist knapp al dente und hat noch leichten Biss.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die Pasta abgießen und unter den Kichererbsensugo heben. 2 bis 3 Minuten bei niedriger Hitze vermengen. Bei Bedarf etwas Nudelwasser ergänzen, bis die Sauce die Nudeln gleichmäßig umhüllt.
Daran erkennst du es: Die Sauce umhüllt die Nudeln gleichmäßig und bleibt sämig.
Den Topf vom Herd nehmen und die Lasagne e ceci 3 Minuten ruhen lassen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und warm mit frisch geriebenem Parmesan und schwarzem Pfeffer servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht gebunden und haftet an den breiten Nudeln.
Gut zu wissen
Die Kichererbsen werden über Nacht eingeweicht und anschließend weich gegart. Ein Teil wird zur Bindung zerdrückt, der Rest bleibt ganz.
Verwendet werden breite, getrocknete und nicht vorgekochte Pastastreifen. Breite kurze Bandnudeln sind eine passende Alternative, verändern aber Form und Textur.
Von den insgesamt 60 ml werden 40 ml zum Aromatisieren des Sugos verwendet. Der Rest kommt erst beim Servieren darüber.
Die Nudeln sind schmaler; die rustikale Textur bleibt grundsätzlich erhalten.
In gleicher Menge verwenden und nach Packungsangabe knapp al dente kochen.
Der Geschmack kann etwas milder oder weniger nussig ausfallen.
Frisch reiben und wie Parmesan beim Servieren verwenden. Die Eignung hängt von der Produktkennzeichnung ab.
Nach dem Einweichen ausreichend lange sanft garen und die Weichheit prüfen, statt ausschließlich nach der Uhr zu gehen.
Mit frischem Wasser weitergaren, bis die Kichererbsen weich sind; erst danach mit dem Sugo fortfahren.
Das Kochwasser nach und nach zugeben und auf eine Sauce warten, die am Löffel haftet.
Ohne Deckel weiter sanft köcheln lassen oder etwas mehr Kichererbsen zerdrücken.
Knapp al dente abgießen und nur 2 bis 3 Minuten im Sugo vermengen.
Sofort servieren und beim nächsten Mal die Pasta etwas früher abgießen.
Das Öl nur bei niedriger Hitze erwärmen und den Knoblauch nach etwa 2 Minuten herausnehmen.
Den angebrannten Knoblauch entfernen und bei starkem Bittergeschmack den Sugo neu ansetzen.
Mehr Kichererbsen werden zerdrückt, sodass die Sauce dichter und cremiger wirkt.
Die Kichererbsen bleiben überwiegend ganz; die Sauce wird dadurch stückiger und weniger gebunden.
Die Kichererbsen können nach dem Einweichen und Garen bis zum nächsten Tag vorbereitet und gekühlt aufbewahrt werden. Den Sugo und die Pasta möglichst erst kurz vor dem Servieren zusammenführen.
Reste zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit ungekühlt bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Pasta kann beim Einfrieren und Auftauen weich werden; für die beste Textur frisch zubereiten.
Häufig gefragt
Nein. In dieser Variante steht der Name für breite getrocknete Nudeln, die mit Kichererbsen und Tomatensugo im Topf vermengt werden.
Breite, getrocknete kurze Bandnudeln sind eine passende Alternative. Sie sind schmaler und verändern dadurch die Form und Textur etwas.
Getrocknete Kichererbsen müssen zunächst einweichen und anschließend weich gegart werden. Die genaue Garzeit hängt von Alter und Qualität der Kichererbsen ab.
Ein Drittel der gegarten Kichererbsen grob zerdrücken und das aufgefangene Kochwasser nur nach und nach einrühren. So bindet die Sauce, ohne flüssig zu werden.
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