Toma di Gressoney
Der regionale Kuhmilchkäse sollte möglichst jung sein. Er wird in kleine Stücke geteilt und schmilzt beim Garen im Inneren der Polentabällchen.
Antipasto aus dem Aostatal
Alpenballu sind kleine gefüllte Polentabällchen aus dem Aostatal. Sie werden mit Toma di GressoneyDer regionale Kuhmilchkäse sollte möglichst jung sein. und Butter gefüllt, in der zugedeckten Pfanne langsam gegart und warm als herzhaftes Antipasto serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
In der Valle di Gressoney im Aostatal werden Alpenballu aus Maispolenta geformt, mit Toma di Gressoney und Butter gefüllt und in der zugedeckten Pfanne gegart. Die Oberfläche bräunt leicht, während der Käse und die Butter im Inneren weich werden.
Außen sind die Alpenballu leicht gebräunt und weich-fest, innen warm, cremig und schmelzend. Maispolenta, milder Bergkäse und Butter ergeben einen herzhaften, rund-aromatischen Geschmack.
Schritt für Schritt
Das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und das Salz darin auflösen. Das Maismehl langsam unter ständigem Rühren einrieseln lassen.
Die Polenta bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 40 Minuten garen. Regelmäßig mit einem Holzlöffel rühren, damit sie gleichmäßig eindickt und nicht am Topfboden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist deutlich eingedickt und lässt sich als zusammenhängende Masse vom Topfboden lösen.
Die fertige Polenta auf ein Holzbrett oder in eine flache Schüssel geben und etwa 15 Minuten abkühlen lassen, bis sie formbar, aber noch leicht warm ist.
Daran erkennst du es: Die Polenta lässt sich mit den Händen formen, ohne zu zerfallen, und ist noch leicht warm.
Die Toma di Gressoney in 12 kleine Stücke schneiden. Die Butter für die Füllung in 12 kleine Portionen teilen.
Die Polenta in 12 gleich große Portionen teilen. Jede Portion mit angefeuchteten Händen zu einer Kugel formen, in der Mitte eine Vertiefung eindrücken und jeweils ein Stück Toma sowie ein Stück Butter hineingeben. Die Öffnung sorgfältig mit Polenta verschließen.
Daran erkennst du es: Die Kugeln sind rund und vollständig geschlossen, sodass die Füllung nicht sichtbar ist.
Die Butter für die Pfanne in einer großen, beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze schmelzen. Die Alpenballu mit etwas Abstand hineinsetzen, die Pfanne mit dem Deckel verschließen und die Bällchen etwa 20 Minuten langsam garen. Die Polenta soll außen leicht bräunen, während die Füllung weich wird.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt und die Füllung im Inneren weich.
Die Alpenballu sofort heiß aus der zugedeckten Butterpfanne servieren.
Daran erkennst du es: Die Alpenballu werden warm und mit weichem, schmelzendem Kern serviert.
Gut zu wissen
Der regionale Kuhmilchkäse sollte möglichst jung sein. Er wird in kleine Stücke geteilt und schmilzt beim Garen im Inneren der Polentabällchen.
Die Füllung bleibt schmelzend und herzhaft, schmeckt aber etwas weniger charakteristisch als mit Toma di Gressoney.
Die Bergtoma wie die Toma di Gressoney in 12 kleine Stücke schneiden und jeweils ein Stück pro Bällchen verwenden.
Das Maismehl langsam einrieseln lassen und dabei kontinuierlich rühren.
Die Polenta während des weiteren Garens kräftig und regelmäßig rühren, bis sie wieder möglichst glatt ist.
Die Füllung vollständig mit Polenta umschließen und die Naht sorgfältig zusammendrücken.
Falls eine kleine Öffnung sichtbar wird, vorsichtig mit etwas warmer Polenta verschließen, sofern die Bällchen noch formbar sind.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze garen und regelmäßig mit dem Holzlöffel über den Topfboden rühren.
Die nicht angesetzte Polenta vorsichtig in ein sauberes Gefäß umfüllen, ohne den angebrannten Bodensatz unterzurühren.
Häufig gefragt
Alpenballu sind kleine gefüllte Polentabällchen aus dem Aostatal, die mit Toma di Gressoney und Butter gefüllt und warm als Antipasto serviert werden.
Vorgesehen ist möglichst junger Toma di Gressoney. Als Alternative eignet sich eine junge, mild-würzige Bergtoma.
Die angegebene Menge ergibt für 4 Personen als Antipasto etwa 12 Stück, also ungefähr 3 Bällchen pro Person.
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