Eier abwiegen
Die Eier sind mit 165 g als verquirlte Masse angegeben. Das unterstützt eine reproduzierbare Teigkonsistenz.
Emilia-Romagna · Brühesuppe
Herzhafte Brühesuppe aus der Emilia-Romagna mit kurzen, rauen Passatelli aus Ei, Paniermehl und Parmigiano Reggiano. ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. und Muskat geben dem Teig ein charakteristisches Aroma; gegart werden die Passatelli nur wenige Minuten in heißer Fleischbrühe.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Passatelli in brodo sind eine eigenständige Brühesuppe aus der Emilia-Romagna. Der kompakte Teig aus Ei, Paniermehl und Parmigiano Reggiano ruht kurz, wird durch grobe Löcher gedrückt und anschließend direkt in der heißen Brühe gegart. Die Suppe wird sofort heiß serviert.
Die Passatelli sind kurz, rau und kompakt, mit einem zarten, aber festen Biss. Die Fleischbrühe schmeckt herzhaft und klar; Parmigiano Reggiano sorgt für Würze und Umami, während Zitrone und Muskat im Hintergrund frisch und warm duften.
Schritt für Schritt
Die Fleischbrühe in einem großen Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt heiß halten.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß, ohne stark zu sprudeln.
Paniermehl, Parmigiano Reggiano, Zitronenschale, Muskatnuss und Salz in einer Schüssel gründlich vermischen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig verteilt, ohne sichtbare Klümpchen.
Die verquirlten Eier dazugeben und alles zunächst mit einer Gabel, dann mit den Händen zu einem kompakten, formbaren Teig verkneten. Falls er sehr trocken wirkt, esslöffelweise etwas von der bereitstehenden Brühe einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist kompakt und formbar, ohne trocken auseinanderzufallen.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit lässt sich der Teig kompakt portionieren.
Den Teig in 3 bis 4 Portionen teilen. Jede Portion durch ein Passatelli-Eisen oder eine Kartoffelpresse mit groben Löchern drücken und die Teigstränge mit einem Messer auf etwa 4 cm Länge schneiden. Die Passatelli auf einem leicht befeuchteten oder mit Backpapier belegten Brett auffangen.
Daran erkennst du es: Die Teigstränge sind etwa 4 cm lang und liegen getrennt auf dem Brett.
Die Brühe wieder aufkochen lassen. Die Passatelli portionsweise hineingeben und vorsichtig umrühren, damit sie nicht am Topfboden haften.
Daran erkennst du es: Die Brühe kocht wieder, ohne dass die Passatelli am Boden festkleben.
Die Passatelli 2 bis 3 Minuten garen. Sobald sie an die Oberfläche steigen und fest wirken, den Topf vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Die Passatelli steigen an die Oberfläche und wirken fest.
Die Passatelli sofort mit reichlich Brühe in vorgewärmte Teller schöpfen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe wird unmittelbar nach dem Garen serviert.
Gut zu wissen
Die Eier sind mit 165 g als verquirlte Masse angegeben. Das unterstützt eine reproduzierbare Teigkonsistenz.
Für die Zitronennote nur die äußere gelbe Schale der unbehandelten Zitrone fein abreiben.
Die feste Salzmenge gehört in den Teig. Die Fleischbrühe soll ungesalzen oder nur mild gesalzen sein, damit die Gesamtwürzung kontrollierbar bleibt.
Die Suppe wird vegetarisch und schmeckt leichter sowie gemüsebetonter.
Die Fleischbrühe im gleichen Volumen durch kräftige Gemüsebrühe ersetzen. Die Brühe vor dem Garen mild abschmecken.
Die Teigstruktur kann etwas trockener oder brüchiger werden; die Formbarkeit muss geprüft werden.
Glutenfreies Paniermehl im gleichen Gewicht verwenden und die Brühe im Teig bei Bedarf besonders vorsichtig esslöffelweise ergänzen.
Das Aroma und der Salzgehalt können sich je nach Käse deutlich verändern.
Einen trockenen, fein reibbaren Hartkäse im gleichen Gewicht verwenden und die Salzmenge nach dem Geschmack des Käses beurteilen.
Brühe nur bei Bedarf und esslöffelweise ergänzen; zuerst die trockenen Zutaten gründlich mit den Eiern verkneten.
Etwas Paniermehl und Parmigiano Reggiano im Verhältnis der Ausgangsmischung einarbeiten und den Teig erneut kurz ruhen lassen.
Die Eier vollständig einarbeiten und den Teig nicht vorschnell als fertig beurteilen.
Esslöffelweise etwas von der bereitstehenden Brühe einarbeiten, bis der Teig kompakt und formbar ist.
Die Brühe wieder aufkochen lassen, die Passatelli portionsweise hineingeben und vorsichtig umrühren.
Mit einem Schaumlöffel vorsichtig vom Boden lösen, ohne die Teigstränge stark zu zerdrücken.
Sobald die Passatelli aufsteigen und fest wirken, den Topf vom Herd nehmen.
Die Suppe sofort schöpfen und servieren; eine bereits zu weiche Struktur lässt sich nicht vollständig zurückbilden.
Die Fleischbrühe wird durch kräftige Gemüsebrühe ersetzt, während der Teig unverändert bleibt.
Die Zitronenschale tritt aromatisch stärker hervor, ohne die Grundmethode zu verändern.
Statt eines Passatelli-Eisens wird eine Kartoffelpresse mit groben Löchern verwendet.
Die Qualität der gegarten Passatelli in Brühe nach dem Einfrieren ist für diese Rezeptfassung nicht belegt.
Häufig gefragt
Ja. Verwende eine Kartoffelpresse mit groben Löchern, drücke den Teig portionsweise hindurch und schneide die Stränge auf etwa 4 cm Länge.
Der Teig soll kompakt und formbar sein. Falls er sehr trocken wirkt, wird esslöffelweise etwas von der bereitstehenden Brühe eingearbeitet.
Nach 2 bis 3 Minuten steigen sie an die Oberfläche und wirken fest. Dann wird der Topf vom Herd genommen.
Die feste Salzmenge wird separat in den Teig gegeben. Eine milde Brühe erleichtert es, die Gesamtwürzung der Suppe zu kontrollieren.
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