Besondere Linse
Lenticchie di Santo Stefano di Sessanio sind kleine, dunkle Berglinsen aus dem aquilanischen Bergland der Abruzzen. Als Ersatz eignen sich kleine braune Berglinsen, die eine ähnliche Konsistenz ergeben, aber meist milder schmecken.
Herzhafte Linsensuppe
Sämige Linsensuppe aus den Abruzzen mit Lenticchie di Santo Stefano di Sessanio, Knoblauch, Sellerie, Tomatenkonzentrat und knusprigen Brotwürfeln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese herzhafte Linsensuppe bringt die kleinen, dunklen Berglinsen aus Santo Stefano di Sessanio in einen schlichten, würzigen Topf. Die Linsen werden ohne Einweichen gegart; Knoblauch, Sellerie, Lorbeer, Peperoncino und Tomatenkonzentrat geben Tiefe. Geröstete Brotwürfel sorgen zum Schluss für knusprigen Kontrast.
Sämig und löffelbar, mit weichen Linsen, würziger Brühe und mild scharfem Peperoncino. Die gerösteten Brotwürfel bringen goldbraune Röstaromen und einen knusprigen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Linsen verlesen, in einem Sieb gründlich kalt abspülen und abtropfen lassen. Ein Einweichen ist bei dieser kleinen Linsensorte nicht nötig.
Linsen, Wasser, Knoblauch, Sellerie, Lorbeer, Peperoncino, Tomatenkonzentrat und 60 ml Olivenöl in den schweren Topf geben. Alles aufkochen lassen.
Wichtig: Beim Aufkochen vorsichtig arbeiten, da die Flüssigkeit spritzen kann.
Die Hitze reduzieren, den Topf mit dem Deckel schließen und die Linsen 25 bis 30 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch vorsichtig umrühren, damit nichts am Boden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Linsen sind weich, und die Flüssigkeit ist deutlich eingedickt.
Wichtig: Den Deckel beim Kontrollieren vorsichtig abnehmen, da heißer Dampf entweichen kann.
Sobald die Linsen weich sind und die Flüssigkeit deutlich eingedickt ist, Lorbeerblätter und Knoblauch entfernen. Salz und Pfeffer einrühren und die Suppe noch 2 bis 3 Minuten sanft weiterköcheln lassen.
Daran erkennst du es: Salz und Pfeffer sind gleichmäßig verteilt, und die Suppe bleibt sämig.
Den Topf vom Herd nehmen und die Linsen 10 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit ziehen sie noch etwas an und werden sämiger.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist nach der Ruhezeit sichtbar sämiger und bleibt löffelbar.
Für die Brotwürfel das restliche Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten rundum goldbraun und knusprig rösten.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind rundum goldbraun und knusprig.
Wichtig: Das Öl nicht unbeaufsichtigt erhitzen und die Brotwürfel bei zu starker Bräunung sofort aus der Pfanne nehmen.
Die Zuppa di lenticchie auf tiefe Teller verteilen, mit den gerösteten Brotwürfeln bestreuen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist heiß angerichtet, und die Brotwürfel bleiben knusprig auf der Oberfläche.
Gut zu wissen
Lenticchie di Santo Stefano di Sessanio sind kleine, dunkle Berglinsen aus dem aquilanischen Bergland der Abruzzen. Als Ersatz eignen sich kleine braune Berglinsen, die eine ähnliche Konsistenz ergeben, aber meist milder schmecken.
Altbackenes Bauernbrot lässt sich besonders gut in Würfel schneiden und in der Pfanne knusprig rösten, ohne schnell vollständig zu zerfallen.
Die Konsistenz bleibt sehr ähnlich; der Geschmack kann etwas milder ausfallen.
Die Lenticchie di Santo Stefano di Sessanio durch kleine braune Berglinsen ersetzen und nach derselben Anleitung garen. Die Weichheit und das Eindicken der Suppe prüfen, bevor sie gewürzt und von der Hitze genommen wird.
Sanft, aber kontinuierlich köcheln lassen und zwischendurch vorsichtig umrühren.
Mit etwas Wasser weiterköcheln lassen, bis die Linsen weich sind und die Suppe wieder deutlich eingedickt ist.
Die Hitze reduzieren und während des Köchelns gelegentlich vom Boden lösen.
Die unangebrannte Suppe vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und den angehafteten Bodensatz nicht einrühren.
Die Konsistenz erst nach der Ruhezeit endgültig beurteilen.
Mit etwas heißem Wasser vorsichtig verdünnen und kurz erwärmen.
Bei mittlerer Hitze rösten und die Würfel während der gesamten Röstzeit bewegen.
Zu stark gebräunte Würfel aussortieren und die restlichen Würfel fertig rösten.
Die Suppe wird weniger stark eingedickt und bleibt eher suppig als sehr sämig.
Die Linsensuppe wird ohne den gerösteten Brotbelag serviert und bleibt stärker auf die Linsen und Gewürze konzentriert.
Häufig gefragt
Nein. Die im Rezept verwendeten kleinen Linsen werden verlesen, kalt abgespült und direkt gegart.
Die Linsen sanft köcheln lassen, bis die Flüssigkeit deutlich eingedickt ist, und die Suppe anschließend zehn Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit zieht sie noch etwas an.
Kleine braune Berglinsen ergeben eine sehr ähnliche Konsistenz. Ihr Geschmack kann etwas milder sein als der von Lenticchie di Santo Stefano di Sessanio.
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