Schweineschmalz als charakteristische Zutat
Schweineschmalz, in Italien strutto genannt, gibt der weißen Pizza ihren herzhaften, charakteristischen Geschmack. Du findest es meist im Kühlregal bei Butter und Speisefetten oder beim Metzger.
Weiße Pizza aus Kampanien
Eine kräftige weiße Pizza aus der neapolitanischen Tradition: luftiger Hefeteig mit Schweineschmalz, Pecorino Romano, Basilikum und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza Mastunicola ist eine schlichte, aromatische Pizza ohne Tomatensauce. Der lange gegangene Hefeteig wird mit weichem Schweineschmalz, Basilikum und schwarzem Pfeffer belegt, sehr heiß gebacken und anschließend mit fein geriebenem Pecorino Romano vollendet.
Der Rand wird luftig und kräftig gebräunt, während der dünne Boden knusprig bleibt. Schweineschmalz sorgt für eine herzhafte Fülle, der Pecorino schmeckt würzig und salzig, Basilikum bringt frische Kräuternoten und schwarzer Pfeffer eine warme Schärfe.
Schritt für Schritt
Gib das zimmerwarme Wasser in die große Rührschüssel und löse das Salz darin auf. Rühre etwa drei Viertel des Mehls ein, bröckele die frische Hefe dazu und füge anschließend das restliche Mehl hinzu.
Knete den Teig 8–10 Minuten, bis er glatt und elastisch ist. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig bei etwa 22–25 °C ungefähr 8 Stunden ruhen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und sichtbar aufgegangen.
Teile den Teig in zwei gleich große Stücke von jeweils etwa 270 g. Runde sie zu straffen Kugeln, setze sie mit Abstand in eine leicht bemehlte Teigdose und lasse sie abgedeckt noch 60 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind entspannt und lassen sich gut ausformen.
Heize den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vor. Setze den Pizzastahl, Pizzastein oder das umgedrehte, schwere Backblech auf eine obere Schiene und heize die Backfläche mindestens 45 Minuten mit auf. Wenn dein Ofen höchstens 220 °C erreicht, verlängert sich die Backzeit entsprechend.
Daran erkennst du es: Die Backfläche ist vollständig durchgeheizt.
Wichtig: Beim Umgang mit der stark erhitzten Backfläche vorsichtig arbeiten und hitzefeste Handschuhe verwenden.
Reibe den Pecorino fein, mahle den schwarzen Pfeffer und teile die Basilikumblätter in zwei Portionen. Lasse das Schweineschmalz weich genug werden, damit es sich in kleinen Stückchen verteilen lässt. Diese Vorbereitungen können während des Vorheizens erfolgen.
Bestreue die Arbeitsfläche mit etwas Semola. Drücke eine Teigkugel von der Mitte nach außen und forme sie mit den Fingerspitzen zu einem runden Teigling von etwa 28 cm. Lasse dabei einen etwa 1,5 cm breiten Rand stehen. Ziehe den Teig nicht mit dem Nudelholz aus.
Daran erkennst du es: Der Teigling ist rund, etwa 28 cm groß und besitzt einen klar erkennbaren Rand.
Lege den Teig auf Backpapier oder einen leicht bemehlten Pizzaschieber. Verteile die Hälfte des Schweineschmalzes in kleinen Flocken darauf und würze mit der Hälfte des Pfeffers. Streue die Hälfte des Basilikums darüber.
Daran erkennst du es: Schmalz, Pfeffer und Basilikum sind gleichmäßig verteilt, der Rand bleibt frei.
Schiebe die Pizza auf den heißen Stein, Stahl oder das Blech. Backe sie bei 250 °C etwa 7–10 Minuten, bis der Rand aufgegangen und kräftig gebräunt ist. Auf einem Blech bei 220 °C dauert es meist 10–15 Minuten. Bereite die zweite Pizza auf dieselbe Weise zu.
Daran erkennst du es: Der Rand ist aufgegangen und kräftig gebräunt.
Wichtig: Beim Einschieben und Herausnehmen auf die sehr heiße Backfläche achten.
Verteile den Pecorino direkt nach dem Backen auf der heißen Pizza und streue den restlichen Pfeffer und das übrige Basilikum darüber. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Pecorino liegt auf der heißen Pizza, ohne vollständig unter einer weiteren Backphase zu schmelzen.
Gut zu wissen
Schweineschmalz, in Italien strutto genannt, gibt der weißen Pizza ihren herzhaften, charakteristischen Geschmack. Du findest es meist im Kühlregal bei Butter und Speisefetten oder beim Metzger.
Pecorino Romano ist ein kräftiger, gereifter Schafskäse. Größere Supermärkte, italienische Feinkostläden und gut sortierte Käsetheken führen ihn meist gerieben oder am Stück.
Semola rimacinata wird zum Bestreuen der Arbeitsfläche und zum Formen der Teiglinge verwendet.
Die Pizza schmeckt milder und weniger würzig als mit Schweineschmalz.
Verwende 30 g ungesalzene Butter anstelle von 35 g Schweineschmalz. Lasse die Butter weich werden und verteile sie in kleinen Stückchen auf dem Teig.
Die Backfläche mindestens 45 Minuten mit dem Ofen vorheizen.
Die Pizza auf der heißen Backfläche etwas länger backen, bis der Rand kräftig gebräunt ist.
Von der Mitte nach außen drücken, einen etwa 1,5 cm breiten Rand stehen lassen und kein Nudelholz verwenden.
Den Pecorino erst direkt nach dem Backen auf der heißen Pizza verteilen.
Die Pizza wird auch bei maximal 220 °C gebacken, benötigt dann aber eine längere Backzeit.
Häufig gefragt
Pizza Mastunicola ist eine weiße Pizza aus der neapolitanischen Tradition. Sie wird ohne Tomatensauce mit Schweineschmalz, Pecorino Romano, Basilikum und schwarzem Pfeffer zubereitet.
Ja. Verwende 30 g ungesalzene Butter. Die Pizza schmeckt dadurch milder und weniger würzig.
Der Pecorino wird direkt nach dem Backen auf der heißen Pizza verteilt. Anschließend kommen der restliche Pfeffer und das übrige Basilikum darüber.
Backe sie auf einem Blech bei 220 °C meist 10–15 Minuten, bis der Rand aufgegangen und kräftig gebräunt ist.
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