Bezugsquellen für weißen Trüffel
Frischer weißer Trüffel ist saisonal bei spezialisierten Feinkosthändlern, auf ausgewählten Märkten oder bei seriösen Trüffelhändlern erhältlich.
Piemontesische Pasta
Getrocknete Tagliolini werden in geschmolzener Butter und etwas Kochwasser geschwenkt und mit hauchdünn gehobeltem frischem weißem Trüffel serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tagliolini al tartufo bianco ist ein schlichtes piemontesisches Pastagericht, bei dem wenige Zutaten ganz für sich sprechen. Die Butter verbindet sich mit etwas Kochwasser zu einer leichten, glänzenden Emulsion, während der frische weiße Trüffel erst kurz vor dem Servieren darübergehobelt wird. So nehmen die feinen Tagliolini das intensive Aroma auf, ohne den Trüffel zu erhitzen.
Die Pasta ist zart und glänzend, mit einer leichten buttrigen Bindung. Dazu kommen das intensive, erdige und waldige Aroma des weißen Trüffels sowie der feine Biss der Tagliolini.
Schritt für Schritt
Den weißen Trüffel vorsichtig mit einer weichen Bürste reinigen. Nicht unter fließendem Wasser einweichen. Erst kurz vor dem Servieren mit einem Trüffelhobel oder einem sehr scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden.
Das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und das Salz darin auflösen. Die getrockneten Tagliolini hineingeben und nach Packungsangabe bissfest garen. Die Garzeit liegt je nach Packungsangabe bei etwa 6–8 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Tagliolini sind bissfest und nicht weichgekocht.
Wichtig: Beim Umgang mit dem kochenden Wasser und später beim Abgießen vorsichtig arbeiten.
Während die Pasta kocht, die Butter in einer großen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen lassen. Sie soll flüssig werden, aber keine Farbe annehmen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig flüssig und bleibt hell.
Etwa 80 ml Kochwasser zur geschmolzenen Butter geben und die Pfanne leicht schwenken, bis eine glänzende, lockere Bindung entsteht.
Daran erkennst du es: Die Butterbindung wirkt glänzend und locker, nicht wässrig oder getrennt.
Etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten. Die Tagliolini abgießen, direkt in die Pfanne geben und eine Minute vorsichtig in der Butter schwenken. Falls die Pasta zu trocken wirkt, nach und nach etwas Kochwasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Tagliolini sind gleichmäßig mit der glänzenden Butterbindung überzogen.
Wichtig: Beim Abgießen der heißen Pasta vorsichtig vorgehen.
Die Tagliolini sofort auf vorgewärmte Teller verteilen und die Trüffelscheiben darübergeben. Ohne Verzögerung servieren, damit das Aroma des frischen Trüffels erhalten bleibt.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird unmittelbar nach dem Anrichten serviert und der Trüffel liegt frisch darüber.
Gut zu wissen
Frischer weißer Trüffel ist saisonal bei spezialisierten Feinkosthändlern, auf ausgewählten Märkten oder bei seriösen Trüffelhändlern erhältlich.
Die 24 g Salz sind für das Kochwasser dosiert und bleiben als eigene Zutatenzeile von einer möglichen späteren Geschmacksanpassung getrennt.
Das Aroma ist milder und meist etwas salziger als bei frischem weißem Trüffel.
Die eingelegten Trüffelscheiben abtropfen lassen und erst beim Anrichten über die fertige Pasta geben.
Den Trüffel nur vorsichtig mit einer weichen Bürste reinigen und nicht einweichen.
Den Trüffel sorgfältig trocken tupfen und erst kurz vor dem Servieren schneiden.
Die Butter nur bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen und hell halten.
Falls die Butter deutlich gebräunt ist, für ein möglichst klares Trüffelaroma eine neue Portion Butter verwenden.
Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser sichern und bereits etwa 80 ml zur Butter geben.
Nach und nach etwas zurückbehaltenes Kochwasser in die Pfanne geben und die Pasta vorsichtig schwenken.
Den Trüffel erst kurz vor dem Anrichten hobeln und roh über die Pasta geben.
Zusätzliche frische Scheiben unmittelbar vor dem Servieren ergänzen, sofern vorhanden.
Häufig gefragt
Saisonal ist frischer weißer Trüffel bei spezialisierten Feinkosthändlern, auf ausgewählten Märkten oder bei seriösen Trüffelhändlern erhältlich.
Als Alternative eignen sich eingelegte weiße Trüffelscheiben. Ihr Aroma ist milder und meist etwas salziger als das von frischem weißem Trüffel.
Das stärkehaltige Kochwasser verbindet sich mit der Butter zu einer leichten, glänzenden Emulsion und hilft dabei, die Pasta gleichmäßig zu überziehen.
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