Semola rimacinata verwenden
Semola rimacinata ist fein gemahlener Hartweizengrieß und hilft beim Ausrollen, Schneiden und Bestäuben der frischen Pasta. Feiner Hartweizengrieß ist eine etwas körnigere Alternative.
Frische Pasta · italienweit
Feine, frische Eierpasta mit etwa 2 mm breiten Tagliolini in einer glänzenden Zitronenbutter-Sauce mit Olivenöl und Thymian.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tagliolini al limone verbinden dünne, selbst gemachte Eiernudeln mit dem hellen Aroma von Zitronenschale und Zitronensaft. Die Pasta wird nur kurz gegart und anschließend bei ausgeschalteter Hitze mit Butter, Olivenöl, Zitronensaft und etwas Kochwasser zu einer glänzenden Sauce emulgiert.
Zarte, leicht elastische frische Pasta mit seidigem Glanz, frischem Zitronenduft, milder Butterfülle und feinen Thymiannoten.
Schritt für Schritt
Mehl und das Salz für den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Eier hineinschlagen und mit einer Gabel nach und nach Mehl einarbeiten, bis ein grober Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Ein grober, noch nicht vollständig glatter Teig ist ausreichend.
Wichtig: Arbeitsfläche und Hände vor und nach dem Kontakt mit rohen Eiern gründlich reinigen.
Den Teig 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, luftdicht in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und federt bei leichtem Druck etwas zurück.
Den Teig halbieren und jede Hälfte auf wenig Semola sehr dünn ausrollen, entweder mit der Nudelmaschine oder mit dem Nudelholz. Die Teigplatten leicht antrocknen lassen, dann in etwa 2 mm breite Tagliolini schneiden. Zu lockeren Nestern formen und bis zum Kochen mit Semola bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind dünn und lassen sich schneiden, ohne stark zusammenzukleben.
Die Zitronenschale fein abreiben und den Saft auspressen. Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen. Butter und Olivenöl in der großen Pfanne bei niedriger Hitze schmelzen. Zitronenabrieb und die Hälfte der Thymianblättchen 1–2 Minuten darin ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen und duftet nach Zitrone und Thymian, ohne dass die Zutaten bräunen.
Das Wasser mit dem Salz für das Kochwasser in einem großen Topf aufkochen. Die frischen Tagliolini hineingeben und 1–2 Minuten garen, bis sie gerade weich sind. Etwa 150 ml Kochwasser abschöpfen, dann die Pasta abgießen.
Daran erkennst du es: Die Tagliolini sind gerade weich und noch leicht elastisch.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und heißem Dampf.
Die Tagliolini in die Pfanne geben und den Zitronensaft hinzufügen. Bei ausgeschalteter Hitze vorsichtig schwenken und nach und nach etwas Kochwasser einarbeiten, bis die Sauce glänzend an der Pasta haftet.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glänzend, geschmeidig und haftet gleichmäßig an den Nudeln.
Die Tagliolini sofort auf vier Teller verteilen und mit den übrigen Thymianblättchen bestreuen. Direkt heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird unmittelbar nach dem Emulgieren serviert und bleibt glänzend.
Gut zu wissen
Semola rimacinata ist fein gemahlener Hartweizengrieß und hilft beim Ausrollen, Schneiden und Bestäuben der frischen Pasta. Feiner Hartweizengrieß ist eine etwas körnigere Alternative.
Für den Abrieb eine unbehandelte Zitrone verwenden und nur die äußere gelbe Schale abreiben, da die weiße Schicht bitter schmecken kann.
Das Salz gehört in das Kochwasser und ist als eigene feste Menge getrennt vom Salz im Pastateig dokumentiert.
Die Oberfläche kann etwas körniger sein, die Pasta lässt sich dennoch ausrollen und schneiden.
Semola rimacinata im gleichen Mengenverhältnis durch feinen Hartweizengrieß ersetzen und sparsam zum Ausrollen und Bestäuben verwenden.
Die Teigplatten sehr dünn ausrollen und auf etwa 2 mm breite Streifen schneiden.
Die Pasta portionsweise etwas länger garen und die Garprobe durchführen.
Das Kochwasser nach und nach einarbeiten und die Konsistenz nach jeder Zugabe prüfen.
Die Pasta bei ausgeschalteter Hitze weiter schwenken, bis die Sauce wieder anzieht.
Nur die gelbe Schale verwenden und die Aromaten bei niedriger Hitze ziehen lassen.
Mit etwas zusätzlicher Butter und Pasta-Kochwasser abrunden; bei starker Bitterkeit lässt sich der Geschmack nur begrenzt korrigieren.
Mehr fein abgeriebene Zitronenschale verstärkt den Duft und die frische Zitrusnote, ohne die Sauce grundsätzlich zu verändern.
Eine zurückhaltendere Zitronennote entsteht durch weniger Zitronensaft und einen größeren Anteil der Butterbasis.
Den rohen Pastateig kann man luftdicht verpackt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Ausrollen kurz temperieren lassen. Die Sauce erst kurz vor dem Servieren zubereiten.
Gekochte Pasta mit Sauce möglichst sofort servieren. Reste rasch abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb eines Tages verbrauchen.
Rohe Eierpasta und gekochte Pasta nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die Zitronenbutter-Sauce kann sich beim Einfrieren und Auftauen trennen; frische Tagliolini schmecken direkt zubereitet am besten.
Häufig gefragt
Ja. Feiner Hartweizengrieß ist eine etwas körnigere Alternative und kann im gleichen Mengenverhältnis zum Ausrollen und Bestäuben verwendet werden.
Die sehr dünnen Tagliolini brauchen etwa 1–2 Minuten. Sie sollten gerade weich, aber noch leicht elastisch sein.
Das stärkehaltige Kochwasser hilft, Butter, Olivenöl und Zitronensaft zu verbinden, sodass die Sauce glänzend an der Pasta haftet.
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