Tuma finden
Tuma ist ein junger, milder sizilianischer Schafmilchkäse. Du findest ihn am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken oder bei spezialisierten sizilianischen Lebensmittelhändlern.
Frittierte Catania-Spezialität
Goldbraun frittierte sizilianische Teigtaschen aus weichem Hefeteig, gefüllt mit milder Tuma und salzigen Sardellen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Außen knusprig und goldbraun, innen weich und herzhaft: Die Siciliana fritta catanese verbindet lockeren Hefeteig mit cremig schmelzender Tuma und kräftigen Sardellen. Die halbmondförmig verschlossene Spezialität wird in heißem Erdnussöl ausgebacken und noch warm serviert.
Die Siciliana ist außen gleichmäßig goldbraun und knusprig, während der Teig im Inneren weich bleibt. Die Tuma schmilzt zu einer milden, cremigen Füllung; Sardellen und schwarzer Pfeffer setzen salzige und würzige Akzente.
Schritt für Schritt
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Das Weizenmehl in eine große Schüssel geben, die Hefemischung und das Olivenöl dazugießen. Das Salz zuletzt hinzufügen und alles zunächst mit einem Kochlöffel, dann 8 bis 10 Minuten mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer Kugel formen.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und an einem zugfreien Ort etwa 60 Minuten ruhen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich sichtbar vergrößert.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 gleich große Stücke von jeweils etwa 140 g teilen. Jedes Stück rundwirken, abdecken und weitere 20 Minuten entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind rundgewirkt und lassen sich anschließend leicht ausrollen.
Während die Teiglinge entspannen, die Tuma in etwa 1 cm große Würfel schneiden und die Sardellenfilets gut abtropfen lassen. Das Erdnussöl in einem hohen, breiten Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Den Topf höchstens bis zur Hälfte mit Öl füllen.
Wichtig: Den Topf nicht über die Hälfte hinaus mit Öl füllen.
Einen Teigling auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Fladen von etwa 18 bis 20 cm Durchmesser ausrollen. Auf eine Hälfte 60 g Tuma und 10 g Sardellen verteilen und mit etwas schwarzem Pfeffer würzen. Rundum einen Rand von etwa 2 cm frei lassen.
Daran erkennst du es: Die Füllung liegt auf einer Hälfte und der Rand bleibt frei.
Die freie Teighälfte über die Füllung klappen. Die Luft vorsichtig herausdrücken und den Rand zuerst mit den Fingern, anschließend mit einer Gabel fest verschließen. Mit den übrigen Teiglingen ebenso verfahren.
Daran erkennst du es: Der Rand ist rundum fest verschlossen und zeigt ein deutliches Gabelmuster.
Die gefüllten Teigfladen abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Vor dem Frittieren prüfen, dass alle Ränder dicht verschlossen sind.
Daran erkennst du es: Alle Ränder sind dicht und ohne offene Stellen.
Jeweils höchstens zwei Siciliane vorsichtig in das 170 bis 175 °C heiße Öl geben. Die Teigfladen 2 bis 3 Minuten pro Seite frittieren, bis die Oberfläche gleichmäßig goldbraun ist. Die fertigen Siciliane mit einer Zange herausheben und auf einem Gitter oder Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun und der Teig knusprig.
Wichtig: Die gefüllten Teigfladen vorsichtig ins heiße Öl geben und den Topf nicht überfüllen.
Die Siciliane einige Minuten abkühlen lassen und noch warm servieren. Die Tuma ist dann weich geschmolzen, während der Teig außen knusprig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist weich geschmolzen und die Außenseite bleibt knusprig.
Gut zu wissen
Tuma ist ein junger, milder sizilianischer Schafmilchkäse. Du findest ihn am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken oder bei spezialisierten sizilianischen Lebensmittelhändlern.
Die Sardellenfilets vor dem Verteilen gut abtropfen lassen, damit die Füllung nicht unnötig feucht wird.
Die Füllung wird meist etwas fester und salziger als mit Tuma.
Primosale in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in derselben Menge wie die Tuma verwenden.
Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten und die geformten Teiglinge 20 Minuten ruhen lassen.
Den Teig kurz weiterkneten und anschließend erneut abgedeckt entspannen lassen.
Einen etwa 2 cm breiten Rand frei lassen, Luft herausdrücken und den Rand mit Fingern und Gabel fest verschließen.
Offene Stellen vor dem Frittieren erneut andrücken; bereits geöffnete Siciliane vorsichtig aus dem Öl nehmen.
Höchstens zwei Siciliane gleichzeitig frittieren und die Temperatur bei 170 bis 175 °C halten.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder die Zieltemperatur erreicht hat.
Häufig gefragt
Als Alternative eignet sich milder Primosale. Er ist meist etwas fester und salziger, wodurch sich die Füllung leicht verändert.
Frittiere jeweils höchstens zwei Siciliane gleichzeitig und bringe das Öl zwischen den Chargen wieder auf 170 bis 175 °C.
Lass rundum einen etwa 2 cm breiten Rand frei, drücke eingeschlossene Luft vorsichtig heraus und verschließe den Rand zuerst mit den Fingern und anschließend mit einer Gabel.
Die Siciliane einige Minuten abkühlen lassen und noch warm servieren. Eine besondere Beilage ist nicht vorgesehen.
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