Ricotta gut abtropfen lassen
Gut abgetropfte frische Schafsricotta liefert eine konzentrierte, cremige Basis. Falls sie noch sehr feucht ist, zunächst etwas weniger Kochwasser einarbeiten.
Sardische Ricottasauce
Eine schlichte, samtige Sauce aus frischer Schafsricotta, feinem Salz, einer dezenten Spur Zimt und stärkehaltigem Pastakochwasser. Sie passt besonders gut zu kurzer Pasta wie Conchiglie oder Ditaloni.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese sardisch inspirierte Ricottasauce verbindet die milde Cremigkeit frischer Schafsricotta mit einer feinen Zimtnote. Die Ricotta wird mit heißem, stärkehaltigem Kochwasser glatt gerührt und anschließend behutsam über dem Dampf erwärmt, ohne zu kochen. So entsteht eine geschmeidige Sauce, die kurze, geriffelte Pasta gleichmäßig umhüllt.
Die Sauce ist glatt, weich und samtig. Sie schmeckt mild, leicht salzig und milchig-frisch, mit einer zurückhaltenden warmen Zimtnote. Ihre Konsistenz soll die Pasta umhüllen, aber nicht wässrig vom Löffel laufen.
Schritt für Schritt
Die gut abgetropfte Schafsricotta 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Bei Raumtemperatur lässt sie sich leichter glatt verrühren.
Die Ricotta in die hitzefeste Schüssel geben und mit der Gabel gründlich zerdrücken. Für eine besonders feine Konsistenz die Ricotta vorher durch das feine Sieb streichen.
Daran erkennst du es: Die Ricotta soll möglichst glatt und frei von größeren Klümpchen sein.
Feines Salz und gemahlenen Zimt gleichmäßig unter die zerdrückte Ricotta rühren. Der Zimt soll nur dezent wahrnehmbar sein und die milde Ricotta abrunden.
Daran erkennst du es: Salz und Zimt sollen gleichmäßig verteilt sein.
Zunächst 100 ml heißes, stärkehaltiges Pastakochwasser nach und nach einarbeiten. Dabei kräftig rühren, bis eine glatte, fließende Creme entsteht. Falls die Sauce noch zu fest ist, esslöffelweise weiteres Kochwasser zugeben.
Daran erkennst du es: Die Creme soll glatt und fließfähig sein, aber nicht wässrig wirken.
Die Schüssel über einen Topf mit leicht simmerndem Wasser setzen und die Sauce 4 bis 5 Minuten unter ständigem Rühren sanft erwärmen. Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren. Die Ricottacreme soll heiß und geschmeidig werden, aber nicht kochen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß, geschmeidig und bleibt glatt, ohne zu kochen.
Wichtig: Beim Arbeiten mit dem Wasserbad vorsichtig mit heißem Dampf und der heißen Schüssel umgehen.
Die Sauce sofort mit kurzer Pasta vermengen, zum Beispiel mit Conchiglie, Ditaloni oder einer ähnlich geriffelten Form. Die Sauce soll die Pasta umhüllen und nicht wässrig vom Löffel laufen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gleichmäßig mit einer cremigen Ricottaschicht überzogen.
Gut zu wissen
Gut abgetropfte frische Schafsricotta liefert eine konzentrierte, cremige Basis. Falls sie noch sehr feucht ist, zunächst etwas weniger Kochwasser einarbeiten.
Der Zimt soll die milde Ricotta nur abrunden und dezent wahrnehmbar bleiben, nicht den gesamten Geschmack bestimmen.
Die Sauce wird milder und weniger ausgeprägt im Geschmack.
Gut abtropfen lassen und im gleichen Arbeitsschritt wie die Schafsricotta verwenden. Das Kochwasser zunächst vorsichtig dosieren und die Konsistenz prüfen.
Die Schüssel nur über leicht simmerndem Wasser erwärmen, das Wasser nicht berühren lassen und ständig rühren.
Etwas heißes Kochwasser einrühren und die Sauce nur noch vorsichtig über dem Dampf erwärmen.
Zunächst nur 100 ml einarbeiten und weiteres Wasser esslöffelweise ergänzen.
Etwas zusätzliche abgetropfte Ricotta unterrühren und die Sauce kurz über dem Dampf wieder geschmeidig erwärmen.
Die angegebene kleine Menge verwenden und den Zimt gleichmäßig unterrühren.
Mit zusätzlicher Ricotta und etwas Kochwasser ausbalancieren; anschließend vorsichtig nachsalzen.
Häufig gefragt
Ja. Verwende 400 g gut abgetropfte Ricotta aus Kuhmilch. Die Sauce wird dadurch milder und weniger ausgeprägt im Geschmack.
Besonders gut eignen sich kurze, geriffelte Formen wie Conchiglie oder Ditaloni, weil sie die cremige Ricotta aufnehmen und umhüllen.
Das sanfte Erwärmen über dem Dampf macht die Ricottacreme heiß und geschmeidig, ohne sie direkt stark zu erhitzen oder kochen zu lassen.
Beginne mit 100 ml und arbeite weiteres Wasser esslöffelweise ein, bis die Sauce glatt und fließfähig ist, aber nicht wässrig vom Löffel läuft.
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