Pecorino Romano
Pecorino Romano gibt der Füllung eine kräftige, würzige Schafskäsenote. Ein milder Pecorino macht das Ergebnis weniger salzig und weniger intensiv.
Gefüllte Pasta aus Latium
Herzhafte Ravioli aus dem Cicolano im Latium mit Kartoffel-Pecorino-Füllung, Rotwein-Rosinen und goldbraun gebackenem Hefeteig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ravioli di patate sind eine herzhafte Spezialität aus dem Cicolano im Latium. Die Teigtaschen werden mit gekochten Kartoffeln, Pecorino und in Rotwein eingeweichten Rosinen gefüllt. Anschließend werden sie mit Ei bestrichen und im Ofen goldbraun gebacken. So trifft eine weiche, würzige Füllung auf eine leicht knusprige Hülle.
Außen sind die Ravioli leicht knusprig und goldbraun, während die Füllung weich, cremig und würzig bleibt. Pecorino bringt eine kräftige Schafskäsenote ein, der schwarze Pfeffer sorgt für Wärme und die Rosinen setzen süß-fruchtige Akzente.
Schritt für Schritt
Mehl, Trockenhefe und Salz in einer Schüssel mischen. Eier, lauwarme Milch und Olivenöl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 8–10 Minuten weiterkneten, bis er elastisch ist. Abgedeckt 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Die Rosinen mit dem Rotwein übergießen und 20 Minuten quellen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen und grob hacken.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind weich und gut abgetropft.
Kartoffeln schälen, in Wasser 20–25 Minuten weich kochen und gründlich abgießen. Kurz ausdampfen lassen, durch die Kartoffelpresse drücken und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht durchstechen und pressen.
Die abgekühlten Kartoffeln mit Pecorino, Ei, Rosinen, Pfeffer und Salz zu einer festen, gleichmäßigen Füllung vermengen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist fest, gleichmäßig und lässt sich portionieren.
Den Teig in vier Portionen teilen. Jede Portion auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 1,5–2 mm dünn ausrollen. Die Teigplatten bis zur Verwendung mit einem sauberen Tuch abdecken.
Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind dünn, gleichmäßig und elastisch.
Auf eine Hälfte jeder Teigplatte mit etwa 8 cm Abstand jeweils einen gehäuften Teelöffel Füllung setzen. Die freie Teighälfte darüberklappen. Die Luft rund um die Füllung vorsichtig herausdrücken, die Ränder mit den Fingern fest verschließen und die Ravioli mit einer Teigradrolle oder einem Messer trennen. Die Ränder zusätzlich mit einer Gabel andrücken.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind vollständig geschlossen und zeigen einen deutlichen Abdruck der Gabel.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ei mit Wasser verquirlen und die Ravioli damit bestreichen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 20–25 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Ravioli sind goldbraun gebacken und die Teighülle ist leicht knusprig.
Wichtig: Beim Herausnehmen das heiße Blech mit geeigneten Ofenhandschuhen anfassen.
Gut zu wissen
Pecorino Romano gibt der Füllung eine kräftige, würzige Schafskäsenote. Ein milder Pecorino macht das Ergebnis weniger salzig und weniger intensiv.
Dunkle Rosinen sorgen für fruchtige Süße. Sultaninen können ebenfalls verwendet werden und schmecken etwas milder und süßer.
Mehligkochende Kartoffeln ergeben nach dem Pressen eine trockene, gut formbare Grundlage für die Füllung.
Die Füllung schmeckt weniger salzig und weniger kräftig.
Pecorino Romano im gleichen Gewicht durch milden Pecorino ersetzen und die Füllung vor dem Formen abschmecken.
Die Füllung wird etwas milder und süßer.
Sultaninen wie die Rosinen mit dem Rotwein quellen lassen, anschließend gut abtropfen lassen und grob hacken.
Kartoffeln gründlich abgießen, kurz ausdampfen lassen und erst vollständig abgekühlt durch die Kartoffelpresse drücken.
Die Füllung vor dem Formen weiter abkühlen lassen und nur vorsichtig portionieren.
Vor dem Verschließen die Luft herausdrücken und die Ränder zuerst mit den Fingern, anschließend mit einer Gabel fest andrücken.
Ausgerollte Teigplatten bis zur Verwendung mit einem sauberen Tuch abdecken.
Die Ränder leicht anfeuchten und vorsichtig erneut zusammendrücken.
Die Teigportionen gleichmäßig auf etwa 1,5–2 mm ausrollen.
Häufig gefragt
Ja. Ein milder Pecorino eignet sich als Ersatz und macht die Füllung weniger salzig und weniger kräftig.
Ja. Sultaninen werden ebenfalls mit dem Rotwein eingeweicht und anschließend grob gehackt. Sie schmecken etwas milder und süßer.
Die Teigplatten sollten etwa 1,5–2 mm dünn sein. So werden sie nach dem Backen leicht knusprig, ohne zu fest zu wirken.
Eingeschlossene Luft kann die Teigtaschen beim Backen öffnen. Deshalb die Luft vor dem Verschließen vorsichtig herausdrücken und die Ränder fest andrücken.
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