Pipindune e ove

Bäuerliche Gemüsepfanne

Kräftiges Gemüsegericht aus den Abruzzen: weich gebratene Peperoni werden mit Ei und Pecorino di FarindolaItalienische Bezeichnung für verschiedene Käse aus Schafmilch. zu einer saftigen Pfannenmahlzeit verbunden.

Zum Rezept
Eine kräftige Pfanne aus den Abruzzen
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Minuten
Gesamtzeit ca. 35 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Eierspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Peperoni werden erst gebraten und anschließend zugedeckt weich gegart, wodurch sie süßlich und aromatisch werden.
  • Pecorino di Farindola gibt der sanft gestockten Eiermasse Würze und Tiefe.
  • Das kurze Stocken bei niedriger Hitze hält die Eier saftig und verhindert eine trockene Konsistenz.

Pipindune e ove bringt die bäuerliche Küche der Abruzzen in eine einfache Pfanne. Peperoni werden weich gegart und anschließend mit Ei sowie Pecorino verbunden. Das Gericht ist als eigenständige, kräftige Mahlzeit gedacht und schmeckt besonders gut, wenn die Eier noch weich und saftig sind.

Weiche, leicht gebräunte Peperonistreifen treffen auf eine saftige, gerade gestockte Eiermasse mit würzigem, salzigem Pecorino-Aroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Peperoni vorbereiten

    Peperoni waschen, Stiele und Kerne entfernen und die Schoten auf dem Schneidebrett in schmale Streifen schneiden.

  2. Peperoni anbraten

    Olivenöl in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Peperoni und Salz hineingeben und etwa 5 Minuten braten, bis die Streifen leicht Farbe annehmen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Peperonistreifen haben leicht Farbe angenommen.

    • Die Peperoni gelegentlich wenden, damit sie gleichmäßig bräunen.
  3. Peperoni weich garen

    Hitze reduzieren, die Pfanne mit dem Deckel abdecken und die Peperoni weitere 10 bis 12 Minuten weich garen. Zwischendurch umrühren. Den Deckel in den letzten 2 Minuten abnehmen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.

    12 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Peperoni sind deutlich weich; in den letzten 2 Minuten kann überschüssige Flüssigkeit entweichen.

    • Die Peperoni während des Garens nicht austrocknen lassen; bei Bedarf die Hitze weiter reduzieren.
  4. Eiermischung anrühren

    Während die Peperoni garen, Eier in der Schüssel verquirlen und den fein geriebenen Pecorino unterrühren.

    • Die Eier nur so lange verquirlen, bis Eigelb und Eiweiß verbunden sind.
  5. Eier sanft stocken lassen

    Eiermischung über die weichen Peperoni gießen und bei niedriger Hitze vorsichtig rühren, bis die Masse gerade gestockt, aber noch saftig ist. Das dauert etwa 1 bis 2 Minuten.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Eier sind gerade gestockt, glänzen noch leicht und bleiben saftig.

    • Die Pfanne rechtzeitig von der Hitze nehmen, da die Eier durch die Restwärme weiter stocken.
  6. Ruhen lassen und servieren

    Pfanne vom Herd nehmen und die Eiermischung 2 Minuten ruhen lassen. Anschließend heiß servieren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist gesetzt, aber noch weich und saftig.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Eier saftig halten: Die Eier bei niedriger Hitze nur bis zum gerade erreichten Stocken rühren und die Pfanne anschließend sofort vom Herd nehmen.
  • Textur der Peperoni: Die Peperoni sollen weich werden, aber durch das Abnehmen des Deckels am Ende nicht in überschüssiger Flüssigkeit liegen.

Zutatenwissen

Pecorino di Farindola

Pecorino di Farindola ist ein charakteristischer Schafskäse aus den Abruzzen. Er kann in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken oder bei regionalen Käsefachhändlern erhältlich sein.

Sinnvolle Alternativen

mittelalter Pecorino Romano

Das Gericht wird etwas salziger und kräftiger.

Pecorino Romano fein reiben und in derselben Menge unter die verquirlten Eier rühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Eier werden trocken und fest.

Bei niedriger Hitze vorsichtig rühren und die Pfanne vom Herd nehmen, sobald die Masse gerade gestockt ist.

Die Pfanne sofort vom Herd nehmen und die Eier kurz ruhen lassen; vollständig trocken gegarte Eier lassen sich nur begrenzt retten.

Die Pfanne enthält zu viel Flüssigkeit.

Den Deckel in den letzten 2 Minuten abnehmen und die überschüssige Flüssigkeit verdampfen lassen.

Die Peperoni bei niedriger bis mittlerer Hitze kurz offen weitergaren, bevor die Eiermischung dazukommt.

Die Peperoni bleiben zu fest.

Die Peperoni insgesamt 10 bis 12 Minuten unter dem Deckel garen und zwischendurch prüfen.

Die Peperoni vor dem Zugeben der Eier noch einige Minuten zugedeckt weitergaren.

Servieren und kombinieren

  • Heiß servieren: Pipindune e ove direkt aus der Pfanne heiß servieren, solange die Eier noch weich und saftig sind.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Die Eimasse kann beim Einfrieren an Qualität verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Eier: enthält · Das Rezept enthält Eier als prägende Zutat.
  • Milch: enthält · Pecorino di Farindola ist ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie weich sollen die Eier bei Pipindune e ove sein?

Die Eier sollen gerade gestockt, aber noch weich und saftig sein. Dafür bei niedriger Hitze vorsichtig rühren und die Pfanne rechtzeitig vom Herd nehmen.

Kann ich Pecorino di Farindola ersetzen?

Ja. Mittelalter Pecorino Romano kann in gleicher Menge verwendet werden. Das Ergebnis wird etwas salziger und kräftiger.

Wie weich sollen die Peperoni werden?

Die Peperoni sollen deutlich weich sein. In den letzten 2 Minuten wird die Pfanne geöffnet, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.

Aus unserer Küche

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