Volpina-Birnen
Volpina-Birnen sind klein und fest. Falls sie nicht erhältlich sind, eignen sich kleine, festkochende Kochbirnen; diese können etwas schneller weich werden und milder schmecken.
Gegarte Birnen, Emilia-Romagna
Ganze, feste Volpina-Birnen werden in Sangiovese, Wasser, Zucker, Zimt und Nelken pochiert. Der würzige Sud wird anschließend zu einem glänzenden Sirup eingekocht und über die Birnen gegeben.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kleine, feste Volpina-Birnen werden in Sangiovese mit Zucker, Zimt und Nelken langsam weich gegart. Ihr würziger Sud wird anschließend zu einem glänzenden Sirup eingekocht. Das schlichte Fruchtdessert schmeckt lauwarm ebenso aromatisch wie gut gekühlt.
Die Birnen werden weich, bleiben aber formstabil. Der Sud schmeckt fruchtig-würzig mit deutlichen Rotweinnoten und legt sich als glänzender, leicht sirupartiger Überzug um die Früchte.
Schritt für Schritt
Die Birnen waschen und dünn schälen. Die Stiele bleiben erhalten; die Birnen werden ganz gegart.
Sangiovese, Wasser, Zucker, Zimtstange und Nelken in einen weiten Topf geben. Die Birnen nebeneinander hineinsetzen. Die Flüssigkeit sollte die Früchte etwa zu drei Vierteln bedecken.
Alles langsam bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen. Die Birnen zugedeckt bei sehr milder Hitze 45 bis 50 Minuten pochieren. Alle 10 Minuten vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig Farbe und Aroma aufnehmen.
Daran erkennst du es: Die Birnen sind weich, behalten aber ihre Form.
Mit einem kleinen Messer prüfen, ob die Birnen weich sind, aber noch ihre Form behalten. Die Birnen aus dem Topf heben und in eine Servierschale setzen.
Daran erkennst du es: Das Messer gleitet leicht hinein, ohne dass die Birne zerfällt.
Zimtstange und Nelken aus dem Sud entfernen. Den Sud ohne Deckel 10 bis 15 Minuten einkochen lassen, bis er leicht sirupartig ist.
Daran erkennst du es: Der Sud ist leicht sirupartig und haftet dünn am Löffel.
Den eingekochten Sangiovese-Sud über die Birnen gießen. Die Früchte mindestens 30 Minuten im Sud ruhen lassen. Pere volpine al Sangiovese lauwarm oder gut gekühlt servieren.
Gut zu wissen
Volpina-Birnen sind klein und fest. Falls sie nicht erhältlich sind, eignen sich kleine, festkochende Kochbirnen; diese können etwas schneller weich werden und milder schmecken.
Ein trockener, fruchtiger Sangiovese aus der Romagna unterstützt den regionalen Charakter. Ein anderer trockener italienischer Rotwein ist möglich, wirkt im Sud jedoch meist weniger regional und etwas weicher.
Die Birnen können etwas schneller weich werden und schmecken meist milder.
Die Birnen während des Pochierens früher mit einem kleinen Messer prüfen und bei erreichter Weichheit aus dem Sud nehmen.
Der Sud schmeckt meist etwas weicher und trägt weniger deutlich den regionalen Charakter der Romagna.
Den Wein im gleichen Mengenverhältnis verwenden und den Sud bis zur leicht sirupartigen Konsistenz einkochen.
Kleine, feste Birnen verwenden, nur sehr mild pochieren und vorsichtig wenden.
Zerfallene Birnen behutsam als warmes Fruchtkompott mit dem reduzierten Sud servieren.
Den Sud nach dem Entnehmen der Birnen offen weiter einkochen, bis er leicht sirupartig ist.
Den Sud weiter reduzieren und dabei aufmerksam beobachten, damit er nicht zu dunkel wird.
Häufig gefragt
Ja. Kleine, festkochende Kochbirnen eignen sich als Ersatz für Volpina-Birnen. Sie werden meist etwas schneller weich und schmecken milder.
Am besten eignet sich ein trockener Sangiovese aus der Romagna. Alternativ funktioniert ein trockener, fruchtiger italienischer Rotwein, der den Sud etwas weicher und weniger regional wirken lässt.
Beides ist möglich. Die Birnen können lauwarm oder nach vollständigem Abkühlen gut gekühlt serviert werden.
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