Pasta con la ricotta alla siciliana

Sizilianische Alltagsküche

Samtige sizilianische Ricotta-Pasta mit getrockneten Spaghetti, frischer Schafsricotta, Pecorino, Olivenöl und schwarzem Pfeffer.

Zum Rezept
Pasta con la ricotta alla siciliana
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 12 Minuten
Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Kochwasser lockert die Ricotta und hilft, eine glatte, glänzende Sauce zu bilden.
  • Pecorino bringt Würze und Tiefe, während Olivenöl die Ricottacreme abrundet.
  • Die Pasta wird direkt in der Ricottacreme fertig gebunden, sodass jede Nudel gleichmäßig überzogen ist.

Frische Schafsricotta macht aus getrockneten Spaghetti eine samtige, schnell gebundene Sauce. Das schlichte Gericht verbindet wenige Zutaten mit kräftigem Pecorino und etwas Kochwasser zu einer cremigen Pasta, ohne schwer zu wirken.

Cremig und samtig mit leicht körniger Ricotta-Struktur, würzigem Pecorino, fruchtigem Olivenöl und einem klaren Pfefferakzent.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ricottacreme anrühren

    Die Ricotta in die große Schüssel geben. 100 ml lauwarmes Kochwasser, das Olivenöl, das feine Salz und den schwarzen Pfeffer hinzufügen. Alles mit dem Schneebesen glatt rühren.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ricottacreme soll glatt und cremig sein.

    • Das Kochwasser sollte lauwarm und nicht sprudelnd heiß sein, damit die Ricotta cremig bleibt.
  2. Spaghetti garen

    Im großen Topf 3 Liter Wasser zum Kochen bringen und mit dem Salz für das Kochwasser würzen. Die Spaghetti hineingeben und nach Packungsangabe al dente garen.

    12 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind al dente und noch leicht bissfest.

    • Die Garzeit richtet sich nach der Packungsangabe der verwendeten Spaghetti.

    Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.

  3. Kochwasser sichern und Pasta abgießen

    Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser abschöpfen. Die Spaghetti abgießen und sofort zur Ricottacreme geben.

    1 Minute
    • Das Kochwasser griffbereit halten, damit die Sauce beim Durchheben angepasst werden kann.

    Wichtig: Das abgeschöpfte Kochwasser ist sehr heiß.

  4. Pasta mit der Creme binden

    Die Pasta gründlich durchheben. Nach und nach so viel vom übrigen Kochwasser einarbeiten, bis eine glänzende, cremige Sauce entsteht und jede Nudel überzogen ist.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist glänzend, cremig und haftet gleichmäßig an den Nudeln.

    • Das Kochwasser langsam zugeben, damit die Sauce nicht zu dünn wird.
  5. Pecorino unterheben und servieren

    Den Pecorino unterheben. Die Pasta sofort auf tiefe Teller verteilen und mit dem restlichen Pfeffer abschmecken.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Der Pecorino ist eingearbeitet und die Pasta wird sofort serviert.

    • Die Pasta direkt nach dem Binden servieren, solange die Sauce besonders cremig ist.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kochwasser aufbewahren: Das stärkehaltige Kochwasser hilft, die Ricottacreme geschmeidig zu machen und gleichmäßig an die Spaghetti zu binden.
  • Sofort servieren: Die Pasta direkt nach dem Unterheben von Pecorino und Kochwasser auf die Teller verteilen.

Zutatenwissen

Schafsricotta

Frische Schafsricotta sorgt für einen kräftigeren Geschmack. Sie ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken und manchen größeren Markthallen erhältlich.

Pecorino auswählen

Pecorino Romano oder ein anderer gereifter Pecorino passt gut. Ein milderer Pecorino macht die Sauce runder und weniger salzig.

Kochwasser dosieren

Das Kochwasser nach und nach einarbeiten, bis die Sauce glänzend und cremig ist.

Sinnvolle Alternativen

Kuhmilchricotta

Die Sauce schmeckt milder und weniger würzig.

Die Schafsricotta im gleichen Gewicht durch Kuhmilchricotta ersetzen und wie beschrieben mit Kochwasser cremig rühren.

Milderer gereifter Pecorino

Die Sauce wird runder und weniger salzig.

Einen milderen gereiften Pecorino im gleichen Gewicht verwenden und am Ende unterheben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Ricottasauce wird zu dick oder klebt an den Nudeln.

Das Kochwasser vor dem Abgießen sichern und nach und nach unterheben.

Mit kleinen Mengen Kochwasser wieder geschmeidig rühren.

Die Ricottacreme bleibt ungleichmäßig oder klumpig.

Ricotta, lauwarmes Kochwasser, Olivenöl und Gewürze mit dem Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren.

Die Creme vor dem Zugeben der Pasta nochmals kräftig durchrühren.

Die Spaghetti werden weich und verlieren ihren Biss.

Die Packungsangabe beachten und die Pasta sofort mit der Ricottacreme verbinden.

Die Sauce mit wenig zusätzlichem Kochwasser lockern und sofort servieren.

Die fertige Pasta schmeckt zu salzig.

Den Pecorino erst am Ende unterheben und vor dem Nachwürzen probieren.

Mit etwas Ricotta und Kochwasser ausgleichen, sofern noch vorhanden.

Servieren und kombinieren

  • Direkt aus der Schüssel servieren: Die Pasta sofort auf tiefe Teller verteilen, damit die glänzende Ricottasauce ihre cremige Konsistenz behält.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Schafsricotta und Pecorino sind Milchprodukte.
  • Weizen: uncertain · Die Spaghetti sind nicht näher nach Getreideart spezifiziert.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Schafsricotta durch Kuhmilchricotta ersetzen?

Ja. Kuhmilchricotta kann im gleichen Gewicht verwendet werden. Die Sauce schmeckt dadurch milder und weniger würzig.

Warum wird Kochwasser für die Sauce verwendet?

Das Kochwasser macht die Ricottacreme geschmeidiger und unterstützt dabei, dass die Sauce gleichmäßig an den Spaghetti haftet.

Welcher Pecorino eignet sich für die Pasta?

Pecorino Romano oder ein anderer gereifter Pecorino passt gut. Ein milderer Pecorino ergibt eine rundere und weniger salzige Sauce.

Wann sollte die Pasta serviert werden?

Am besten wird sie direkt nach dem Unterheben von Kochwasser und Pecorino auf tiefe Teller verteilt.

Aus unserer Küche

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