Mozzarella abtropfen
Gut abgetropfte Mozzarella hält die Ofenpasta kompakter und verhindert eine wässrige Füllung.
Apulische Pasta aus dem Ofen
Üppige apulische Ofenpasta aus Rigatoni, würziger Tomatensauce, kleinen Polpettine, Mozzarella, Mortadella und Parmigiano Reggiano – ohne Béchamel und mit goldbrauner Oberfläche.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta al forno alla barese verbindet kurz vorgekochte Rigatoni mit einer kräftigen Tomatensauce und kleinen Polpettine. Mozzarella, Mortadella und Parmigiano Reggiano liegen zwischen den Schichten und sorgen für eine cremige, herzhafte Füllung mit gratinierter Oberfläche. Die Barese-Variante ist besonders mit der Küche rund um Bari und Apulien verbunden. Durch das Abtropfen der Mozzarella, das deutliche Al-dente-Garen der Pasta und die kurze Ruhezeit bleibt der Auflauf kompakt und lässt sich gut portionieren.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen saftig und cremig. Die Rigatoni bleiben bissfest, während Tomatensauce und geschmolzene Mozzarella die Schichten verbinden. Mortadella bringt eine würzige, feine Fleischnote ein, die kleinen Polpettine sorgen für herzhaften Biss.
Schritt für Schritt
Die Mozzarella in ein Sieb geben und mindestens 30 Minuten abtropfen lassen. So bleibt die Ofenpasta später kompakt und wird nicht wässrig.
Hackfleisch, Ei, Semmelbrösel, Pecorino, Petersilie, Salz und Pfeffer gründlich vermengen. Aus der Masse etwa 35 sehr kleine Fleischbällchen von ungefähr 10–12 g formen.
Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze 5 Minuten weich dünsten. Passierte Tomaten, Wasser und Salz einrühren und die Sauce 25 Minuten leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und die Sauce leicht eingedickt.
Die Polpettine vorsichtig in die Sauce geben und weitere 20 Minuten bei kleiner Hitze garen. Den Topf gelegentlich leicht rütteln, statt die kleinen Fleischbällchen kräftig umzurühren.
Daran erkennst du es: Die Polpettine sind durchgegart und von Sauce umgeben.
Während die Sauce köchelt, reichlich Salzwasser aufkochen. Die Rigatoni deutlich al dente garen, etwa zwei Drittel der Packungszeit. Abgießen und 3–4 Schöpflöffel Tomatensauce unter die Pasta mischen. Einige Polpettine für die Schichtung beiseitelegen.
Daran erkennst du es: Die Rigatoni sind deutlich bissfest und noch nicht vollständig weich.
Eine Auflaufform von etwa 30 × 22 cm mit Olivenöl ausstreichen und mit den Semmelbröseln ausstreuen. Den Boden mit etwas Sauce bedecken.
Die Hälfte der Rigatoni in die Form geben. Darauf die Hälfte der Mozzarella, Mortadella, einige Polpettine und ein Drittel des Parmigiano verteilen. Mit etwas Sauce beträufeln.
Die übrige Pasta daraufgeben und mit der restlichen Sauce bedecken. Die verbliebene Mozzarella, die übrigen Polpettine und den restlichen Parmigiano gleichmäßig darüber verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft, alternativ 200 °C Ober-/Unterhitze, 25–30 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Sauce am Rand blubbert.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Sauce blubbert am Rand.
Die Pasta al forno 10 Minuten ruhen lassen. So lassen sich die Schichten besser portionieren, während die Füllung cremig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Schichten stehen stabiler und die Füllung bleibt noch cremig.
Gut zu wissen
Gut abgetropfte Mozzarella hält die Ofenpasta kompakter und verhindert eine wässrige Füllung.
Die Rigatoni werden deutlich al dente vorgekocht, damit sie beim anschließenden Backen nicht weich zerfallen.
Pecorino würzt die Polpettine, während Parmigiano Reggiano die Schichten und die Oberfläche herzhaft abrundet.
Die Mozzarella mindestens 30 Minuten im Sieb abtropfen lassen.
Die gebackene Pasta vor dem Portionieren vollständig 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Schichten stabilisieren.
Die Rigatoni nur etwa zwei Drittel der Packungszeit und deutlich al dente garen.
Die Polpettine vorsichtig in die Sauce geben und den Topf nur leicht rütteln.
Die Ofenpasta vor dem Portionieren 10 Minuten ruhen lassen.
Die einzelnen Portionen vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender aus der Form heben.
Häufig gefragt
Gut abgetropfte Mozzarella gibt weniger Flüssigkeit an die Ofenpasta ab. Dadurch bleiben die Schichten kompakter und werden nicht wässrig.
Die Rigatoni sollten deutlich al dente sein und nur etwa zwei Drittel der Packungszeit gekocht werden. Im Ofen garen sie weiter.
Aus der Masse werden etwa 35 sehr kleine Fleischbällchen von ungefähr 10–12 g geformt.
Die zehnminütige Ruhezeit macht die Schichten stabiler und erleichtert das Portionieren, während die Füllung cremig bleibt.
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