Mehl auf drei Stufen verteilen
Die Gesamtmenge von 500 g wird auf den ersten Teig, die Erneuerung und den Endteig verteilt: 150 g, 150 g und 200 g.
Paveser Kleingebäck, knusprig gebacken
Kleine, knusprige Brote aus einem fettfreien, festen Weizenteig mit dreistufiger Führung und langer Ruhezeit.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese pavesische Fassung von Pane di pasta dura setzt auf einen festen Teig aus Weizenmehl, Wasser, wenig Frischhefe und Salz. Der Teig wird in drei Stufen angesetzt, insgesamt neun Stunden geführt und anschließend zu kleinen ovalen Broten geformt.
Die Brote werden rundum goldbraun, außen trocken und knusprig und bleiben durch den festen Teig im Inneren kompakt und elastisch.
Schritt für Schritt
150 g Mehl, 75 ml zimmerwarmes Wasser und 2 g frische Hefe in der Schüssel grob vermischen. Der Teig muss nicht glatt sein. Die Schüssel abdecken und den Teig bei etwa 20–22 °C 6 Stunden ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar gereift, muss aber noch nicht glatt sein.
Weitere 150 g Mehl und 75 ml Wasser zum ersten Teig geben. Gründlich verkneten, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Wieder abdecken und 3 Stunden ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist vollständig verbunden und erneut sichtbar gereift.
Die restlichen 200 g Mehl, 100 ml Wasser und 10 g Salz hinzufügen. Den festen Teig 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Wegen der geringen Wassermenge bleibt er deutlich fester als ein gewöhnlicher Brotteig.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und bleibt fest.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 25 Stücke von jeweils etwa 30 g teilen. Jedes Stück zu einer kurzen ovalen Rolle formen und die Oberfläche dabei straff ziehen. Die Teiglinge mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech setzen.
Daran erkennst du es: Alle 25 Teiglinge sind gleichmäßig portioniert und oval geformt.
Die Teiglinge abdecken und 45–60 Minuten ruhen lassen. Sie sollen sichtbar aufgegangen sein, aber nicht vollständig ihr Volumen verdoppeln.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind sichtbar aufgegangen, aber noch nicht vollständig verdoppelt.
Den Backofen rechtzeitig auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Jedes Brot mit einem scharfen Messer einmal längs einschneiden.
Daran erkennst du es: Der Ofen ist vollständig vorgeheizt und jeder Teigling längs eingeschnitten.
Das Blech einschieben und die Brote 10 Minuten bei 220 °C backen. Die Temperatur anschließend auf 200 °C senken und weitere 15–20 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Brote sind rundum goldbraun und an der Unterseite fest.
Die kleinen Brote vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. So bleibt die Kruste trocken und knusprig.
Daran erkennst du es: Die Brote sind vollständig ausgekühlt und die Kruste fühlt sich trocken an.
Gut zu wissen
Die Gesamtmenge von 500 g wird auf den ersten Teig, die Erneuerung und den Endteig verteilt: 150 g, 150 g und 200 g.
Das zimmerwarme Wasser wird ebenfalls auf die drei Teigstufen verteilt: 75 ml, 75 ml und 100 ml.
Die gesamte Hefemenge wird bereits im ersten Teig verwendet; die lange Führung übernimmt einen wesentlichen Teil der Teigentwicklung.
Das Salz wird erst in der dritten Stufe eingearbeitet, zusammen mit der letzten Mehl- und Wassermenge.
Die im Rezept vorgesehenen Wassermengen stufenweise abwiegen und die feste Teigstruktur akzeptieren.
Den Teig mit der vorgesehenen letzten Mehlmenge weiterkneten; nicht beliebig Mehl ergänzen, da sich dadurch die Gesamtformel verändert.
Die Brote backen, sobald sie sichtbar aufgegangen, aber noch nicht vollständig verdoppelt sind.
Die Teiglinge vorsichtig neu straffen und nur kurz ruhen lassen, sofern sie noch genügend Spannung haben.
Die Brote unmittelbar auf ein Gitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
Die Brote kurz im ausgeschalteten, noch warmen Ofen nachtrocknen lassen, ohne sie weiter stark zu bräunen.
Häufig gefragt
Die Rezeptur verwendet vergleichsweise wenig Wasser. Dadurch bleibt der Teig deutlich fester als ein gewöhnlicher Brotteig; diese feste Struktur ist ausdrücklich vorgesehen.
Zuerst werden 150 g Mehl verwendet, nach sechs Stunden weitere 150 g und in der dritten Stufe die restlichen 200 g.
Sie sollen sichtbar aufgegangen sein, aber nicht vollständig ihr Volumen verdoppeln.
Die Brote beginnen bei 220 °C und backen anschließend bei 200 °C weiter. So können sie kräftig goldbraun werden und an der Unterseite fest ausbacken.
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