Weizenmehl Tipo 0
Tipo 0 ist ein italienisches Weizenmehl. Als Alternative eignet sich Weizenmehl Type 550; die Krume kann dadurch etwas weniger zart werden.
Italienweit verbreitetes Hefebrot
Pane all'olio ist ein weich-aromatischer italienischer Brotlaib mit feiner Olivennote und goldener Kruste. Der Laib wird aus Weizenmehl Tipo 0 und kräftigem Manitoba-Mehl hergestellt, zweimal geführt und im Ofen gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pane all'olio ist ein eigenständiger italienischer Brotlaib aus der Alltagsbäckerei. Der direkte Hefeteig erhält durch natives Olivenöl extra ein mild-fruchtiges Aroma und eine zarte Krume, während die Mischung aus Tipo 0 und Manitoba-Mehl für Struktur und Volumen sorgt.
Außen kräftig goldbraun und leicht knusprig, innen weich, elastisch und feinporig. Das Brot schmeckt mild-weizig mit einer dezenten, fruchtigen Olivennote.
Schritt für Schritt
Beide Mehlsorten in der großen Schüssel mischen. Die frische Hefe in etwa 100 ml des lauwarmen Wassers auflösen und zur Mehlmischung geben.
Das übrige Wasser nach und nach einarbeiten, bis ein grober Teig entsteht. Anschließend 50 ml vom Olivenöl und zuletzt das Salz hinzufügen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist vollständig befeuchtet, aber noch nicht glatt.
Den Teig von Hand etwa 10 Minuten oder mit der Küchenmaschine 7–8 Minuten auf niedriger bis mittlerer Stufe kneten. Das restliche Olivenöl nach und nach einarbeiten. Der Teig soll glatt, elastisch und noch leicht weich sein.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und noch leicht weich.
Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und abdecken. Bei etwa 24–26 °C rund 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Nach etwa 60 Minuten den Teig einmal von außen zur Mitte falten.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich deutlich vergrößert.
Den Teig vorsichtig auf die Arbeitsfläche geben und zu einem länglichen Laib formen. Dafür die Seiten zur Mitte legen, den Teig von oben nach unten aufrollen und die Naht gut verschließen.
Daran erkennst du es: Die Naht ist geschlossen und der Laib hält seine längliche Form.
Den Laib mit der Naht nach unten auf das mit Backpapier belegte Backblech legen und abdecken. Weitere 60–70 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist sichtbar aufgegangen und wirkt luftig.
Die Oberfläche mit drei schrägen Schnitten einschneiden. Das Blech auf die mittlere Schiene geben und 10 Minuten bei 230 °C backen. Die Temperatur auf 200 °C senken und weitere 25–30 Minuten backen, bis die Kruste kräftig goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist kräftig goldbraun.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Backofens vorsichtig mit heißer Luft und dem Backblech umgehen.
Das Brot auf ein Kuchengitter legen und mindestens 30 Minuten abkühlen lassen, bevor du es anschneidest.
Daran erkennst du es: Das Brot ist ausreichend abgekühlt und lässt sich sauber anschneiden.
Wichtig: Das Brot und das Backblech zunächst vorsichtig handhaben, da sie unmittelbar nach dem Backen sehr heiß sind.
Gut zu wissen
Tipo 0 ist ein italienisches Weizenmehl. Als Alternative eignet sich Weizenmehl Type 550; die Krume kann dadurch etwas weniger zart werden.
Manitoba-Weizenmehl ist backstark und unterstützt die Struktur des weichen Teigs. Bei Bedarf kann es durch anderes backstarkes Weizenmehl ersetzt werden, wobei der Laib etwas weniger Volumen entwickeln kann.
Die Krume kann etwas weniger zart werden.
Das Tipo-0-Mehl im gleichen Gewicht durch Weizenmehl Type 550 ersetzen und den Teig wie beschrieben zubereiten.
Der Laib kann etwas weniger Volumen entwickeln.
Das Manitoba-Mehl im gleichen Gewicht durch ein backstarkes Weizenmehl ersetzen. Je nach Mehl kann die Wasseraufnahme leicht abweichen.
Den weichen Teig nicht durch weiteres Mehl versteifen; Hände und Arbeitsfläche nur sparsam bemehlen, falls nötig.
Den Teig weiter kneten und ihm die vorgesehenen Gehzeiten geben. Bei stark fester Konsistenz lässt sich die ursprüngliche Teigstruktur nur begrenzt wiederherstellen.
Auf die deutliche Volumenzunahme achten und die Gehzeit nicht ausschließlich nach der Uhr beurteilen.
Den Laib vor dem Backen länger gehen lassen, sofern die Oberfläche noch nicht ausgetrocknet ist.
Das Brot mindestens 30 Minuten auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.
Die restlichen Stücke vollständig auskühlen lassen, bevor sie weiter geschnitten werden.
Häufig gefragt
Ja. Weizenmehl Type 550 eignet sich als Ersatz in gleicher Menge; die Krume kann dadurch etwas weniger zart werden.
Verwende ein anderes backstarkes Weizenmehl in gleicher Menge. Der Laib kann dann etwas weniger Volumen entwickeln.
50 ml kommen in den groben Teig. Die verbleibenden 10 ml werden beim Kneten nach und nach eingearbeitet, damit der Teig glatt und elastisch wird.
Die mindestens 30-minütige Abkühlzeit hilft der Krume, sich zu setzen, sodass das Brot sauberer geschnitten werden kann.
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