Paniermehl quellen lassen
Die zehnminütige Ruhezeit ist wichtig, damit das feine Paniermehl in der Eiermasse quellen kann und die Flocken später zusammenhalten.
Minestra in Brühe · Emilia-Romagna
Eine schlichte Minestra aus der Emilia-Romagna: Eier, feines Paniermehl und Parmigiano Reggiano werden direkt in kräftiger Rinderbrühe zu zarten Flocken gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Minestra del Paradiso ist eine wärmende Suppe mit kurzer Garzeit und wenigen Zutaten. Die dicke Eiermasse ruht zunächst, damit das Paniermehl quellen kann, und wird anschließend portionsweise in heißer Brühe gegart. Dabei entstehen lockere, würzige Flocken, die mit zusätzlichem Parmigiano Reggiano serviert werden.
Die Minestra ist warm, herzhaft und würzig. Die Eierflocken fühlen sich weich und locker an, während das Paniermehl für etwas Substanz sorgt. Parmigiano Reggiano verleiht der klaren Brühe eine kräftige, leicht nussige Käsenote.
Schritt für Schritt
Die Rinderbrühe in einem weiten Topf erhitzen und kurz vor dem Kochen halten. Sie soll heiß sein, aber nicht stark sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und bewegt sich nur sanft.
Eier, Paniermehl, 80 g Parmigiano Reggiano und Muskatnuss in einer Schüssel mit einer Gabel verrühren, bis eine gleichmäßige, dicke Masse entsteht. Die Mischung 10 Minuten ruhen lassen, damit das Paniermehl quellen kann.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig dick und nicht mehr trocken vom Paniermehl.
Die Eiermasse portionsweise in die heiße Brühe geben und dabei mit einem Schneebesen oder Kochlöffel vorsichtig rühren. So entstehen lockere Flocken, ohne dass die Mischung vollständig zerfällt.
Daran erkennst du es: Die Masse verteilt sich in lockeren, sichtbaren Flocken.
Die Minestra bei sanfter Hitze 3 Minuten garen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, abdecken und die Suppe 2 Minuten nachziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Eierflocken sind zart gestockt und bleiben locker in der Brühe.
Die Minestra del Paradiso auf vier Schalen verteilen und mit dem restlichen Parmigiano Reggiano servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe wird heiß serviert und ist mit dem zusätzlichen Käse bestreut.
Gut zu wissen
Die zehnminütige Ruhezeit ist wichtig, damit das feine Paniermehl in der Eiermasse quellen kann und die Flocken später zusammenhalten.
Der größere Teil wird in die Eiermasse gerührt; die separate Menge bleibt zum Servieren zurück und sorgt für zusätzliche Würze auf den fertigen Schalen.
Die Brühe nur kurz vor dem Kochen halten und mit ruhigen Bewegungen rühren.
Die Suppe bei sanfter Hitze fertig garen und anschließend ohne weiteres starkes Rühren servieren.
Die angerührte Masse vollständig 10 Minuten ruhen lassen.
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Häufig gefragt
Das feine Paniermehl quillt während der zehnminütigen Ruhezeit. Dadurch wird die Masse gleichmäßiger und die späteren Eierflocken halten besser zusammen.
Nein. Die Brühe soll heiß sein und kurz vor dem Kochen gehalten werden. Starkes Sprudeln und kräftiges Rühren können die zarten Flocken zerfallen lassen.
Der größere Teil wird in die Eiermasse gerührt. Die separat vorgesehenen 20 g werden erst beim Servieren über die Minestra gestreut.
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