Safran einkaufen
Safranfäden sind in gut sortierten Gewürzgeschäften, Feinkostläden und an größeren Supermarkt-Gewürztheken erhältlich.
Pizza aus Sardinien
Goldene, im Backofen gebackene sardische Pizzette aus Serramanna mit Safran im Teig, würziger Tomatensauce und geriebenem Pecorino Sardo.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lunas de Serramanna sind eine sardische Pizzette aus Serramanna im Campidano. Der Teig erhält Safran für seine goldene Farbe und eine feine florale Note. In dieser gut planbaren Backofen-Fassung werden die runden Teigfladen zunächst ohne Belag gebacken, anschließend mit Tomatensauce und Pecorino Sardo vollendet und warm serviert. Traditionell werden die Teigstücke kurz in heißem Öl oder Schmalz ausgebacken; hier sorgt der Backofen für eine unkomplizierte Haushaltsvariante.
Die Lunas schmecken außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und elastisch. Die Tomatensauce bringt saftige Frische, während der Pecorino Sardo würzige, leicht salzige Käsenoten beisteuert. Safran bleibt fein und floral im Hintergrund.
Schritt für Schritt
Die Safranfäden in 50 ml vom lauwarmen Wasser geben und 10 Minuten ziehen lassen. Die Trockenhefe im übrigen lauwarmen Wasser auflösen.
Mehl, Hefewasser, Safranwasser, Olivenöl und Salz in eine Schüssel geben. Alles vermengen und den Teig anschließend 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Eine Schüssel mit dem Olivenöl zum Einölen ausstreichen, den Teig hineinlegen und abdecken. An einem zugfreien Ort 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Während der Teig geht, die passierten Tomaten mit 20 ml Olivenöl und 5 g Salz in einem kleinen Topf aufkochen. Die Sauce bei mittlerer Hitze 10 Minuten offen einkochen lassen und anschließend abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingekocht und nicht mehr dünnflüssig.
Wichtig: Topf und Sauce sind heiß; beim Umrühren vorsichtig arbeiten.
Den Teig in vier gleich große Stücke teilen, zu Kugeln formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 250 °C vorheizen; bei Umluft 230 °C einstellen. Ein oder zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Einschieben des Blechs auf die hohe Ofentemperatur achten.
Jede Teigkugel auf wenig Mehl zu einem runden Fladen von etwa 18 cm Durchmesser drücken. Die Fladen auf das Blech legen und zunächst 6 bis 8 Minuten ohne Belag auf der unteren Schiene backen.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind stabil genug zum Belegen, aber noch nicht vollständig gebräunt.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Die Fladen herausnehmen, jeweils mit etwas Tomatensauce bestreichen und mit dem geriebenen Pecorino bestreuen. Die Lunas weitere 5 bis 6 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis der Rand goldbraun und der Käse geschmolzen ist.
Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun und der Pecorino geschmolzen.
Wichtig: Blech, Fladen und geschmolzener Käse sind sehr heiß.
Die Lunas de Serramanna 2 Minuten ruhen lassen und warm servieren.
Gut zu wissen
Safranfäden sind in gut sortierten Gewürzgeschäften, Feinkostläden und an größeren Supermarkt-Gewürztheken erhältlich.
Pecorino Sardo ist häufig an italienischen Käsetheken, in Feinkostläden oder im gut sortierten Käsehandel erhältlich.
Der Teig bleibt heller und verliert seine feine florale Safrannote.
Den Safran weglassen und das Wasser wie im Grundrezept verwenden.
Der Geschmack wird milder und weniger kräftig.
Den Pecorino Sardo im gleichen Mengenbereich durch jungen Pecorino ersetzen und fein reiben.
Der Belag schmeckt deutlich salziger und kräftiger.
Pecorino Romano im gleichen Mengenbereich verwenden und die Salzmenge der Sauce etwas reduzieren.
Den Teig 60 bis 90 Minuten ruhen lassen und auf eine ungefähr verdoppelte Teigmenge achten.
Die geformten Fladen vor dem Backen nicht zusätzlich verkürzen; bei deutlich zu kompakter Teigstruktur lässt sich die fehlende Gehzeit nur begrenzt ausgleichen.
Die Sauce 10 Minuten offen einkochen lassen und nur mit etwas Sauce bestreichen.
Die belegte Luna einige Minuten länger backen, bis der Rand goldbraun und der Käse geschmolzen ist.
Die Zeiten als Richtwerte nutzen und den Rand sowie den geschmolzenen Käse beobachten.
Die Lunas sofort aus dem Ofen nehmen und warm servieren; trockene Ränder lassen sich nicht vollständig zurücknehmen.
Bei Pecorino Romano die Salzmenge der Sauce etwas reduzieren.
Die Sauce nicht zusätzlich salzen und den Käse sparsam verteilen.
Eine hellere Version mit demselben Teigaufbau, aber ohne Safranfäden.
Die Lunas werden mit jungem Pecorino statt Pecorino Sardo belegt und schmecken dadurch milder.
Häufig gefragt
Ja. Der Safran kann entfallen. Der Teig bleibt dann heller und verliert seine feine florale Note.
Junger Pecorino ist eine mildere Alternative. Pecorino Romano schmeckt deutlich salziger und kräftiger; dann sollte die Salzmenge der Sauce etwas reduziert werden.
Das Rezept sieht ein oder zwei Backbleche vor. Je nach Ofen können die Lunas in einem oder in zwei Backgängen gebacken werden.
Traditionell werden die runden Teigstücke kurz in heißem Öl oder Schmalz ausgebacken. Diese Fassung überträgt die Struktur in eine Haushaltsbackofen-Variante.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …