Lasagne bastarde della Lunigiana

Kastanienmehl-Pasta aus der Toskana

Frische, ungefüllte Rautenpasta aus Weizen- und Kastanienmehl, geschwenkt in Butter mit Salbei und Parmigiano Reggiano.

Zum Rezept
Lasagne bastarde della Lunigiana
Vorbereitung 45 Minuten
Kochen / Backen 3 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 78 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Eier, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Kastanienmehl verleiht der frischen Pasta eine leicht süßliche, nussige Note.
  • Die schlichte Kombination aus Butter, Salbei und Parmigiano Reggiano lässt den besonderen Teig im Mittelpunkt stehen.
  • Das kurze Kochen bewahrt die zarte, aber bissfeste Struktur der dünnen Pastastücke.

Lasagne bastarde della Lunigiana sind eine toskanische Spezialität aus dünn ausgerolltem Teig mit Weizen- und Kastanienmehl. Die Teigplatte wird in Rauten geschnitten, kurz gekocht und anschließend in duftender Salbeibutter geschwenkt.

Zarte, leicht nussige Pastastücke mit einer dezenten Süße vom Kastanienmehl, umhüllt von aromatischer Butter. Knusprig gebratener Salbei, würziger Parmigiano Reggiano und frisch gemahlener Pfeffer setzen klare Akzente.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Teig anrühren

    Weizenmehl, Kastanienmehl und das feine Salz für den Teig auf der Arbeitsfläche mischen und eine Mulde formen. Die Eier hineingeben, mit einer Gabel verquirlen und nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten.

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind zu einem zusammenhängenden Teig verbunden.

  2. Teig kneten und ruhen lassen

    Den Teig 8 bis 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt, elastisch und gleichmäßig braun-beige ist. Zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch; nach der Ruhezeit lässt er sich gut ausrollen.

    • Die Ruhezeit macht den Teig geschmeidiger und erleichtert das dünne Ausrollen.
  3. Pasta ausrollen und schneiden

    Den Teig in zwei Portionen teilen und mit einem Nudelholz oder einer Pastamaschine dünn ausrollen, etwa 1,5 bis 2 mm dick. Die Teigplatten leicht bemehlen und mit dem Küchenmesser in Rauten oder rechteckige Stücke von etwa 5 x 7 cm schneiden.

    Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind gleichmäßig dünn und die Stücke möglichst ähnlich groß.

    • Ähnlich große Stücke garen gleichmäßiger.
  4. Pasta kochen

    Das Wasser mit dem Salz für das Kochwasser in einem großen Topf zum sprudelnden Kochen bringen. Die Lasagne bastarde portionsweise hineingeben und 2 bis 3 Minuten garen, bis sie zart, aber noch bissfest sind. Etwa 100 ml Kochwasser aufbewahren, dann die Pasta im Sieb abgießen.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pastastücke sind zart, aber noch bissfest.

    • Die Pasta portionsweise garen, damit das Wasser sprudelnd heiß bleibt.

    Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.

  5. Salbeibutter zubereiten

    Während die Pasta kocht, die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die frischen Salbeiblätter hineingeben und 2 bis 3 Minuten sanft braten, bis die Butter duftet und der Salbei leicht knusprig wird.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Butter duftet und die Salbeiblätter sind leicht knusprig, ohne dunkel zu werden.

    • Diesen Schritt parallel zum Kochen der Pasta ausführen.
  6. Pasta schwenken

    Die abgegossenen Lasagne bastarde in die Pfanne geben und vorsichtig in der Salbeibutter wenden. Falls die Sauce zu trocken wirkt, esslöffelweise vom aufbewahrten Kochwasser ergänzen.

    Daran erkennst du es: Die Pastastücke sind gleichmäßig mit Salbeibutter überzogen und bleiben dabei intakt.

    • Vorsichtig wenden, damit die dünnen Rauten nicht zerreißen.
  7. Anrichten und servieren

    Die Pasta auf Teller verteilen, mit frisch geriebenem Parmigiano Reggiano und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer bestreuen und sofort servieren.

    Daran erkennst du es: Die Pasta wird unmittelbar nach dem Schwenken heiß serviert.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Ruhezeit einhalten: Die 30-minütige Ruhezeit im Kühlschrank sorgt dafür, dass sich der Teig entspannen lässt und anschließend dünn ausgerollt werden kann.
  • Zeit sparen: Die Salbeibutter kann während des Kochens der Pasta zubereitet werden. So bleibt die Gesamtzeit trotz der kurzen Kochdauer überschaubar.
  • Kochwasser aufbewahren: Etwa 100 ml Kochwasser zurückbehalten. Es kann die Salbeibutter bei Bedarf zu einer geschmeidigeren Sauce verbinden.

Zutatenwissen

Kastanienmehl finden

Kastanienmehl ist meist in gut sortierten Supermärkten, italienischen Feinkostläden, Reformhäusern oder im Onlinehandel erhältlich.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Pastastücke werden schwer und nicht zart.

Den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und beide Portionen sorgfältig prüfen.

Die bereits geschnittenen Stücke möglichst portionsweise garen und auf den bissfesten Garpunkt achten.

Die Rauten zerfallen oder werden weich.

Die Pasta portionsweise garen und nach kurzer Kochzeit auf Bissfestigkeit prüfen.

Sofort abgießen, vorsichtig in der Salbeibutter wenden und unmittelbar servieren.

Butter und Salbei schmecken zu kräftig oder bitter.

Bei mittlerer Hitze arbeiten und die Salbeiblätter nur sanft braten, bis sie leicht knusprig sind.

Die Pasta mit etwas aufbewahrtem Kochwasser und zusätzlicher Butter aus der Pfanne vermengen, sofern noch vorhanden.

Die dünnen Pastastücke brechen in der Pfanne.

Die Pasta vorsichtig in die Pfanne geben und behutsam wenden.

Gebrochene Stücke trotzdem sofort mit Parmigiano Reggiano servieren; der Geschmack bleibt erhalten.

Servieren und kombinieren

  • Klassisch servieren: Die Lasagne bastarde direkt nach dem Schwenken in Salbeibutter mit reichlich frisch geriebenem Parmigiano Reggiano und schwarzem Pfeffer servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Weizenmehl ist Bestandteil des Pastateigs.
  • Eier: enthält · Der Teig wird mit Eiern hergestellt.
  • Milch: enthält · Butter und Parmigiano Reggiano sind Milchprodukte.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wo bekomme ich Kastanienmehl?

Kastanienmehl findest du meist in gut sortierten Supermärkten, italienischen Feinkostläden, Reformhäusern oder im Onlinehandel.

Wie dünn soll der Teig ausgerollt werden?

Die Teigplatten sollten etwa 1,5 bis 2 mm dick sein. So werden die geschnittenen Rauten zart und garen in kurzer Zeit.

Wie lange müssen die Lasagne bastarde kochen?

Die Pastastücke werden portionsweise etwa 2 bis 3 Minuten gekocht, bis sie zart, aber noch bissfest sind.

Kann ich die Salbeibutter parallel zur Pasta zubereiten?

Ja. Die Butter mit dem Salbei kann während des Kochens der Pasta in einer großen Pfanne zubereitet werden.

Aus unserer Küche

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