Anelletti und Anellini
Anelletti sind kleine ringförmige Hartweizenpasta aus Sizilien. Kleine Ringe oder eine andere kurze Pasta funktionieren ebenfalls, verändern aber die typische Form des Salats.
Pasta fredda aus Sizilien
Kalter sizilianischer Pasta-Salat mit kleinen Anelletti, süßen Datteltomaten, knackigem Sellerie, mildem Primosale und einem frischen Zitronen-Olivenöl-Dressing.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Pasta fredda verbindet kleine ringförmige Anelletti mit Datteltomaten, Sellerie, Primosale, Basilikum und Zitrone. Die Pasta wird al dente gekocht, kurz gekühlt und anschließend mit dem Zitronenöl-Dressing vermengt. Serviert wird der Salat gut gekühlt oder zimmerwarm.
Die Pasta ist al dente und leicht von Zitronenöl überzogen. Dazu kommen saftige, süße Tomaten, knackiger Sellerie, milde Würfel aus Primosale und frisches Basilikumaroma. Zitrone und schwarzer Pfeffer sorgen für einen hellen, belebenden Abschluss.
Schritt für Schritt
Die Zitrone heiß abwaschen. 1 TL Schale fein abreiben und 30 ml Saft auspressen. Beides mit dem Olivenöl, der Hälfte des Pfeffers und einer kleinen Prise Salz verrühren.
Die Datteltomaten waschen und halbieren oder vierteln. Den Sellerie putzen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Den Primosale in etwa 1 cm große Würfel teilen. Die Basilikumblätter abzupfen und grob zerkleinern.
Das Wasser aufkochen, mit dem Salz würzen und die Anelletti nach Packungsangabe al dente kochen. Verwende eine Sorte mit normaler Kochzeit, nicht ausschließlich eine Pasta für die Zubereitung im Ofen.
Daran erkennst du es: Die Anelletti sind al dente und behalten beim Probieren einen leichten Biss; je nach Packungsangabe dauert das etwa 9–11 Minuten.
Wichtig: Vorsicht beim Arbeiten mit kochendem Wasser und heißem Topf.
Die Pasta abgießen und kurz mit kaltem Wasser durchschwenken, damit sie nicht weitergart. Gut abtropfen lassen, in eine große Schüssel geben und mit etwa zwei Dritteln des Zitronenöls vermengen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gut abgetropft und locker mit Zitronenöl überzogen.
Wichtig: Heißes Kochwasser vorsichtig abgießen.
Tomaten, Sellerie, Primosale und Basilikum unterheben. Das restliche Zitronenöl darübergeben und alles vorsichtig vermischen.
Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind gleichmäßig verteilt, ohne dass die Käsewürfel zerdrückt werden.
Die Pasta 30 Minuten im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal durchmischen und mit dem restlichen Pfeffer sowie bei Bedarf wenig Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Salat ist durchgekühlt oder zimmerwarm temperiert und gleichmäßig gewürzt.
Gut zu wissen
Anelletti sind kleine ringförmige Hartweizenpasta aus Sizilien. Kleine Ringe oder eine andere kurze Pasta funktionieren ebenfalls, verändern aber die typische Form des Salats.
Primosale ist ein junger, mild gesalzener Käse, meist aus Schafmilch. Er wird für diesen Salat in etwa 1 cm große Würfel geschnitten.
Die Form wird weniger typisch, der kalte Pastasalat bleibt jedoch stimmig.
Die Ersatzpasta nach ihrer eigenen Packungsangabe al dente kochen und anschließend wie beschrieben kalt durchschwenken und abtropfen lassen.
Der Käse schmeckt etwas fester und salziger als Primosale.
Den jungen Pecorino ebenfalls in etwa 1 cm große Würfel schneiden und das zusätzliche Salz beim Abschmecken entsprechend zurückhaltend dosieren.
Eine Sorte mit normaler Kochzeit verwenden, rechtzeitig probieren und die Pasta nach dem Abgießen kurz mit kaltem Wasser durchschwenken.
Die weiche Pasta sehr gut abtropfen lassen und vorsichtig mit den übrigen Zutaten vermengen; die Textur lässt sich nicht vollständig zurückgewinnen.
Die Pasta im Sieb gründlich abtropfen lassen, bevor sie mit dem Dressing vermengt wird.
Den Salat einige Minuten im Sieb oder in einer sauberen Schüssel ruhen lassen und überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen.
Das Dressing nur mit einer kleinen Prise würzen und erst nach der Kühlzeit vorsichtig nachsalzen.
Zusätzliche ungesalzene Pasta oder weitere Tomaten und Sellerie unterheben, sofern vorhanden.
Häufig gefragt
Ja. Kleine Ringe oder eine andere kurze Pasta eignen sich ebenfalls. Die typische ringförmige Anelletti-Optik geht dabei teilweise verloren.
Junger Pecorino ist eine passende Alternative. Er ist meist fester und salziger, deshalb beim zusätzlichen Abschmecken vorsichtig mit Salz umgehen.
Beides ist möglich: gut gekühlt oder zimmerwarm. Die Kühl- und Ziehzeit von 30 Minuten sollte für die Aromaverbindung eingehalten werden.
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