Gremolada

Würzsauce aus der Lombardei

Frische Mailänder Würzsauce aus gehackter Petersilie, Knoblauch, Zitronenschale, Olivenöl und Zitronensaft. Die grobe, leicht körnige Sauce wird roh verrührt und klassisch zu Ossobuco serviert.

Zum Rezept
Gremolada aus Mailand: frische Würze zum Ossobuco
Vorbereitung 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 25 Minuten
Menge Ca. 120 g, ausreichend für 4 Portionen als Würzsauce
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Obst
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Petersilie bringt eine frische, kräuterige Grundlage und sorgt für Farbe.
  • Knoblauch und Zitronenschale setzen herzhafte und zitronige Akzente.
  • Olivenöl und Zitronensaft verbinden die Zutaten, ohne die grobe Struktur zu verdecken.
  • Die zehnminütige Ruhezeit lässt die Aromen harmonischer miteinander verschmelzen.

Gremolada ist eine frische Würzsauce mit Mailänder Bezug. Petersilie, Knoblauch und Zitronenschale geben herzhaften Gerichten eine klare, zitronige Note; Olivenöl und Zitronensaft verbinden die Mischung zu einer streichfähigen, dennoch leicht körnigen Sauce. Sie passt klassisch zu Ossobuco, aber auch zu gekochtem Rindfleisch, gebratenem Gemüse sowie gebratenem oder gegrilltem Fisch.

Frisch, kräuterig und deutlich zitronig mit würzigem Knoblauchton. Die Gremolada ist saftig und streichfähig, bleibt durch das feine Hacken aber bewusst leicht körnig.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Petersilie vorbereiten

    Die Petersilie gründlich waschen und sehr gut trocken tupfen. Grobe Stiele entfernen, die Blätter und zarten Stiele mit einem scharfen Messer fein hacken.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Petersilie ist fein gehackt, aber nicht zu einer Paste verarbeitet.

    • Gut trocken getupfte Petersilie verhindert, dass die Gremolada unnötig wässrig wird.
  2. Knoblauch und Zitronenschale vorbereiten

    Die Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Die gelbe Schale der Zitrone abreiben; möglichst wenig von der weißen Haut darunter verwenden.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Knoblauch und Zitronenschale sind fein zerkleinert und gleichmäßig verteilt.

    • Nur die gelbe Außenschale abreiben, da die weiße Haut bitter schmecken kann.
  3. Gremolada verrühren

    Petersilie, Knoblauch und Zitronenschale in einer Schüssel mischen. Olivenöl, Zitronensaft und Salz dazugeben und alles gründlich verrühren. Die Gremolada nicht pürieren: Ihre grobe, leicht körnige Struktur gehört zur Zubereitung.

    6 Minuten

    Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind gleichmäßig verbunden, die Struktur bleibt grob und leicht körnig.

    • Nur verrühren und nicht pürieren, damit die frische, körnige Struktur erhalten bleibt.
  4. Ruhen lassen

    Die Sauce 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren noch einmal umrühren.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Aromen haben sich verbunden und die Sauce lässt sich gleichmäßig verrühren.

    • Die Gremolada nach der Ruhezeit noch einmal kurz durchrühren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Nicht pürieren: Die Gremolada wird fein gehackt und verrührt, nicht püriert. Die grobe, leicht körnige Struktur ist ein wesentliches Merkmal der Sauce.
  • Petersilie gut trocknen: Die Petersilie nach dem Waschen gründlich trocken tupfen, damit die Würzsauce nicht unnötig verwässert wird.
  • Nur die gelbe Schale verwenden: Beim Abreiben möglichst wenig weiße Haut mitnehmen, da sie einen bitteren Geschmack einbringen kann.

Zutatenwissen

Glatte Petersilie

Blätter und zarte Stiele können gemeinsam verwendet werden; grobe Stiele werden entfernt.

Zitrone

Für die Schale eine unbehandelte Zitrone verwenden und nur die gelbe Außenschicht abreiben.

Knoblauch fein hacken

Sehr fein gehackter Knoblauch verteilt sich gleichmäßig in der rohen Würzsauce.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Gremolada wirkt wässrig.

Die Petersilie vor dem Hacken sehr gut trocken tupfen.

Die Sauce kurz stehen lassen und überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen.

Die Sauce schmeckt bitter.

Nur die gelbe Schale abreiben und möglichst wenig weiße Haut verwenden.

Die Sauce mit zusätzlicher Petersilie und etwas Olivenöl ausbalancieren; die Bitterkeit lässt sich jedoch nur begrenzt korrigieren.

Die Gremolada ist zu glatt und pastös.

Alle festen Zutaten fein hacken und die fertige Mischung nur gründlich verrühren.

Servieren und kombinieren

  • Klassisch zu Ossobuco: Die Gremolada unmittelbar vor dem Servieren über Ossobuco geben. Ihre frische Zitronen-Kräuter-Note ergänzt das geschmorte Gericht.
  • Zu gekochtem Rindfleisch: Als frischen Würzbegleiter zu gekochtem Rindfleisch reichen.
  • Zu gebratenem Gemüse: Gebratenes Gemüse mit etwas Gremolada vollenden und direkt servieren.
  • Zu gebratenem oder gegrilltem Fisch: Die Sauce passt auch zu gebratenem oder gegrilltem Fisch und bringt eine frische, zitronige Komponente auf den Teller.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wozu wird Gremolada klassisch serviert?

Klassisch wird Gremolada zu Ossobuco serviert. Sie passt außerdem zu gekochtem Rindfleisch, gebratenem Gemüse sowie gebratenem oder gegrilltem Fisch.

Soll die Gremolada püriert werden?

Nein. Die Zutaten werden fein gehackt und roh verrührt, damit die Sauce ihre grobe, leicht körnige Struktur behält.

Welcher Teil der Zitrone wird verwendet?

Verwendet wird die fein abgeriebene gelbe Schale einer unbehandelten Zitrone. Möglichst wenig weiße Haut sollte mit abgerieben werden.

Aus unserer Küche

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