Ricotta-Konsistenz
Gut abgetropfter Ricotta liefert einen formbaren Teig und verhindert, dass mehr Mehl als vorgesehen benötigt wird.
Ricotta-Gnocchi ohne Kartoffeln
Zarte RicottaItalienisches Molkenprodukt mit feinkörniger, weicher Konsistenz und mildem Geschmack.-Gnocchi aus Ricotta, Ei, Parmigiano und Weizenmehl werden kurz gegart und in einer fruchtigen Tomatensauce serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gnocchi di ricotta al pomodoro sind eine kartoffelfreie Gnocchi-Variante mit besonders zarter Textur. Der weiche Ricotta-Teig wird zu kleinen Nocken geformt, kurz in Salzwasser gegart und anschließend vorsichtig in einer aromatischen Tomatensauce geschwenkt.
Die Gnocchi sind weich und zart, mit leicht elastischem Biss. Die Sauce schmeckt fruchtig und würzig, während Ricotta und Parmigiano für ein mild-cremiges Käsearoma sorgen.
Schritt für Schritt
Ricotta in ein feines Sieb geben, mit einem Teller beschweren und abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen. Überschüssige Flüssigkeit anschließend abgießen.
Daran erkennst du es: Der Ricotta ist deutlich fester und gibt keine größere Menge Flüssigkeit mehr ab.
Zwiebel fein würfeln und Knoblauch schälen. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel 4 Minuten bei mittlerer Hitze weich dünsten und den Knoblauch 1 Minute mitdünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, aber nicht stark gebräunt.
Wichtig: Beim Erhitzen von Öl vorsichtig arbeiten und Spritzer vermeiden.
Passierte Tomaten und 10 g Salz einrühren. Die Sauce bei kleiner Hitze etwa 25 Minuten offen sanft köcheln lassen. Währenddessen kann der Gnocchi-Teig vorbereitet und geformt werden. Knoblauch entfernen und die Basilikumblätter unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und schmeckt rund und fruchtig.
Ricotta, Eier, 100 g Parmigiano und 5 g Salz in einer Schüssel verrühren. Mehl dazugeben und alles nur so lange vermengen, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht. Nicht lange kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, zusammenhängend und formbar, ohne unnötig fest zu werden.
Arbeitsfläche mit Hartweizengrieß bestäuben. Den Teig in drei Portionen teilen, jeweils zu einem etwa 2 cm dicken Strang rollen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Gnocchi bis zum Kochen auf dem bestäubten Brett ablegen.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind ungefähr gleich groß und kleben nicht an der Arbeitsfläche.
Wasser mit 20 g Salz zum Kochen bringen. Gnocchi portionsweise hineingeben und etwa 2 bis 3 Minuten garen. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 30 Sekunden ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi steigen an die Oberfläche und sind dann nach etwa 30 Sekunden fertig.
Wichtig: Mit kochendem Wasser vorsichtig arbeiten und die Gnocchi langsam hineingeben.
Gnocchi direkt in die warme Tomatensauce geben und vorsichtig 1 Minute darin schwenken. Auf Teller verteilen und mit den übrigen 20 g Parmigiano bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi sind vollständig mit Sauce überzogen und bleiben dabei unbeschädigt.
Gut zu wissen
Gut abgetropfter Ricotta liefert einen formbaren Teig und verhindert, dass mehr Mehl als vorgesehen benötigt wird.
Von den insgesamt 120 g kommen 100 g in den Teig; die übrigen 20 g werden beim Servieren darübergestreut.
Die drei Salzmengen haben unterschiedliche Aufgaben: 5 g würzen den Teig, 10 g die Tomatensauce und 20 g das Kochwasser.
Die Gnocchi können etwas weicher und brüchiger werden.
Eine glutenfreie Mehlmischung zunächst in gleicher Menge einarbeiten. Den Teig nur kurz vermengen und bei Bedarf vorsichtig etwas mehr Mehl ergänzen, bis er formbar ist.
Die Gnocchi werden etwas körniger und benötigen möglicherweise eine längere Abtropfzeit.
Den körnigen Frischkäse fein zerdrücken oder kurz pürieren und besonders gründlich abtropfen lassen, bevor er in den Teig kommt.
Ricotta vollständig abtropfen lassen und die Flüssigkeit vor der Teigzubereitung abgießen.
Den Teig kurz kühlen und nur vorsichtig etwas Mehl ergänzen; nicht lange kneten.
Gnocchi portionsweise in nur siedendes bis kochendes Wasser geben und den Teig nicht überarbeiten.
Das Wasser kurz beruhigen lassen und die nächsten Gnocchi vorsichtiger garen.
Brett gründlich bestäuben und die Gnocchi mit Abstand ablegen.
Die Stücke vorsichtig trennen und bei Bedarf leicht mit weiterem Hartweizengrieß bestäuben.
Die Sauce etwa 25 Minuten offen und sanft einkochen lassen.
Die Sauce vor dem Unterheben der Gnocchi noch einige Minuten offen weiter reduzieren.
Die Tomatensauce erhält eine pikante Note, ohne die Ricotta-Gnocchi zu verändern.
Die fertigen Gnocchi werden mit zusätzlichen frischen Kräutern abgerundet.
Die Ricotta-Abtropfzeit kann bis zu 2 Stunden im Voraus erledigt werden. Den fertigen Teig und die geformten Gnocchi möglichst erst kurz vor dem Kochen vorbereiten.
Übrig gebliebene Gnocchi mit Sauce abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich erwärmen.
Nicht länger als nötig ungekühlt stehen lassen.
Die weiche Ricotta-Teigstruktur und die Tomatensauce können nach dem Einfrieren an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Durch das Abtropfen verliert der Ricotta überschüssige Flüssigkeit. Dadurch wird der Teig formbarer und die Gnocchi behalten beim Kochen besser ihre Form.
Die Gnocchi steigen im Kochwasser an die Oberfläche. Danach lässt man sie noch etwa 30 Sekunden ziehen und hebt sie mit einer Schaumkelle heraus.
100 g werden in den Teig eingearbeitet. Die übrigen 20 g werden nach dem Schwenken über die angerichteten Gnocchi gestreut.
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