Grober Hartweizengrieß
Für diese Zubereitung wird grober Hartweizengrieß für Couscous verwendet. Er ist im italienischen Feinkosthandel, in gut sortierten orientalischen Märkten oder im Onlinehandel für mediterrane Zutaten erhältlich.
Sizilianisches Fisch-Couscous
Ein eigenständiger sizilianischer Fisch-Couscous aus dem Raum Trapani: Grober Hartweizengrieß wird von Hand aufgerieben, gedämpft und mit würziger Fischsuppe, Tomatensauce und zarten Fischstücken angerichtet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cous cous alla trapanese verbindet locker gedämpften Hartweizengrieß mit einer kräftigen Fischsuppe und einer aromatischen Tomatensauce. Die Fischstücke werden separat in der Sauce gegart und zusammen mit zusätzlicher Fischsuppe serviert. So entsteht ein sorgfältig aufgebautes Hauptgericht für vier Personen, bei dem jede Komponente ihren eigenen Charakter behält.
Der Couscous ist locker, körnig und saftig, mit einer warmen Würze aus Fischsuppe, Tomate und mildem Paprika. Die Fischstücke schmecken zart und vollmundig, während Petersilie und Sellerie frische, grüne Akzente setzen.
Schritt für Schritt
Fischköpfe, Gräten und Abschnitte kalt abspülen. Die Zwiebel halbieren, eine Hälfte vierteln und die andere Hälfte fein würfeln. Sellerie grob schneiden. Die Petersilienstiele abzupfen und aufbewahren. Eine Knoblauchzehe für die Brühe ganz lassen und die zweite für die Tomatensauce fein hacken.
Fischkarkassen, die geviertelte Zwiebelhälfte, die Hälfte des Selleries, eine Knoblauchzehe, Petersilienstiele und 2 l Wasser in den großen Topf geben. Langsam aufkochen, den entstehenden Schaum abschöpfen und die Brühe 35 bis 40 Minuten leise köcheln lassen. Durch ein feines Sieb gießen und warm halten.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist aromatisch und von groben Bestandteilen befreit.
Das Salz im Wasser auflösen. Den Hartweizengrieß in eine breite Schüssel geben und nach und nach mit dem Salzwasser beträufeln. Mit den Fingerspitzen kreisförmig reiben, bis kleine Körner entstehen. Nicht kneten. Den Grieß 20 Minuten ruhen lassen, anschließend mit 15 ml Olivenöl vermengen und wieder auflockern.
Daran erkennst du es: Die Körner sind befeuchtet, aber noch locker und nicht zu einer festen Masse verklebt.
Den Couscous locker in den Dämpfeinsatz geben und die Lorbeerblätter dazulegen. Über einem Teil der heißen Fischbrühe 30 Minuten dämpfen. Danach in die Schüssel zurückgeben, mit etwa 150 ml heißer Fischbrühe beträufeln und vorsichtig auflockern. Weitere 10 Minuten ruhen lassen, dann nochmals 25 bis 30 Minuten dämpfen.
Daran erkennst du es: Die Körner sind aufgequollen, locker und durchgehend gegart.
Während der Couscous dämpft, das restliche Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Gewürfelte Zwiebel, restlichen Sellerie und die fein gehackte zweite Knoblauchzehe bei mittlerer Hitze 5 Minuten weich dünsten. Tomaten, Paprikapulver und schwarzen Pfeffer einrühren und 10 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Zwiebel, Sellerie und Knoblauch sind weich, die Tomatensauce ist aromatisch eingekocht.
Etwa 500 ml Fischbrühe zur Tomatensauce geben und die Fischstücke vorsichtig hineinlegen. Bei kleiner Hitze zugedeckt 10 bis 12 Minuten garen, bis der Fisch gerade durch ist. Mit dem vorgesehenen Salz abschmecken und die Hälfte der gehackten Petersilie unterrühren. Nicht kräftig umrühren, damit die Fischstücke ganz bleiben.
Daran erkennst du es: Das Fischfleisch ist gerade durch und lässt sich leicht teilen.
Wichtig: Den Fisch vollständig durchgaren und bis zum Servieren heiß halten.
Den fertig gedämpften Couscous in eine große Schüssel geben. Nach und nach etwa 250 bis 300 ml heiße Fischbrühe unterheben, bis die Körner saftig, aber locker sind. Abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren nochmals mit einer Gabel auflockern.
Daran erkennst du es: Die Körner sind saftig, bleiben aber einzeln erkennbar und locker.
Den Couscous auf einer großen Platte anrichten. Die Fischstücke mit etwas Tomatensauce darauf verteilen und die restliche Fischsauce separat oder rundherum servieren. Mit der übrigen Petersilie bestreuen.
Gut zu wissen
Für diese Zubereitung wird grober Hartweizengrieß für Couscous verwendet. Er ist im italienischen Feinkosthandel, in gut sortierten orientalischen Märkten oder im Onlinehandel für mediterrane Zutaten erhältlich.
Fischköpfe, Gräten und Abschnitte von festem Seefisch geben der Brühe mehr Tiefe als reines Wasser. Beim Fischhändler kann gezielt nach passenden Karkassen gefragt werden.
Das Salzwasser nach und nach verteilen und den Grieß nur mit den Fingerspitzen kreisförmig reiben. Den Dämpfeinsatz locker befüllen.
Den Couscous vorsichtig mit einer Gabel auflockern und beim nächsten Dämpfen nicht verdichten.
Die Fischstücke vorsichtig einlegen, zugedeckt bei kleiner Hitze garen und nicht kräftig umrühren.
Die Sauce nur noch durch vorsichtiges Schwenken verteilen und die zerfallenen Stücke behutsam mit Couscous servieren.
Die heiße Brühe in kleinen Mengen zugeben und nach jeder Zugabe prüfen, ob die Körner bereits saftig genug sind.
Den Couscous kurz offen stehen lassen und vorsichtig mit einer Gabel auflockern.
Langsam aufkochen, den Schaum entfernen und anschließend nur leise köcheln lassen.
Die Brühe erneut durch ein feines Sieb geben, bevor sie weiterverwendet wird.
Häufig gefragt
Geeignet ist festes Fischfleisch in Stücken, zum Beispiel von Knurrhahn, Drachenkopf oder Seeteufel. Für die Brühe werden zusätzlich Fischköpfe, Gräten und Abschnitte von festem Seefisch verwendet.
Das Dämpfen in zwei Phasen lässt die Körner gleichmäßig garen und locker bleiben. Zwischen den Dämpfphasen wird etwas heiße Fischbrühe eingearbeitet und der Couscous erneut aufgelockert.
Beim ersten Auflockern werden etwa 150 ml heiße Fischbrühe verwendet. Zum Schluss kommen nach und nach etwa 250 bis 300 ml dazu. Die restliche Brühe wird für Sauce und zum Servieren zurückbehalten.
Die Fischstücke vorsichtig in die Tomatensauce legen, zugedeckt bei kleiner Hitze garen und die Sauce nicht kräftig umrühren. So bleiben die Stücke möglichst unversehrt.
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