Anissamen finden
Anissamen stehen meist bei den Gewürzen und sind auch in italienischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortierten Reformhäusern erhältlich.
Apulien · glasierte Tarallini
Kleine apulische Tarallini aus einem schlichten Teig mit Weizenmehl, trockenem Weißwein, Olivenöl und Anissamen. Nach dem Backen erhalten die knusprigen Ringe eine süße Puderzuckerglasur.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Occhi di Santa Lucia sind kleine, glasierte Tarallini aus Apulien. Der Teig wird aus Mehl, Weißwein, Olivenöl und Anis geknetet, zu dünnen Ringen geformt und goldgelb gebacken. Nach dem vollständigen Auskühlen sorgt eine dickflüssige Glasur für die charakteristische helle Oberfläche.
Knusprige, leicht mürbe Ringe mit würzigem Anisaroma und einer süßen, hellen Glasur.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, Salz und Anissamen in der großen Rührschüssel vermischen. Weißwein und Olivenöl dazugießen und alles zunächst mit dem Kochlöffel, anschließend mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und geschmeidig.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig hat 30 Minuten geruht und lässt sich gut weiterverarbeiten.
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Teig mit der Küchenwaage in etwa 25 Portionen von jeweils 16–17 g teilen. Jede Portion zu einem ungefähr 10 cm langen, dünnen Strang rollen. Die Enden leicht überlappen lassen und zu einem kleinen Ring zusammendrücken.
Daran erkennst du es: Die Ringe sind gleichmäßig dünn und an den Enden geschlossen.
Die Tarallini mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech legen und 20–25 Minuten backen, bis sie gerade leicht goldgelb werden. Nicht zu dunkel backen, damit sie nach dem Abkühlen nicht zu hart werden.
Daran erkennst du es: Die Tarallini sind gerade leicht goldgelb.
Die Tarallini vom Blech nehmen und vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Tarallini sind vollständig ausgekühlt.
Den Puderzucker in die kleine Schüssel geben. Das heiße Wasser nach und nach mit dem Kochlöffel einrühren, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Je nach Puderzucker kann etwas Wasser übrig bleiben.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist glatt und dickflüssig.
Wichtig: Mit heißem Wasser vorsichtig arbeiten.
Jeden Tarallino in die Glasur tauchen, kurz abtropfen lassen und auf das Kuchengitter setzen. Die Glasur etwa 30 Minuten fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist fest geworden.
Gut zu wissen
Anissamen stehen meist bei den Gewürzen und sind auch in italienischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortierten Reformhäusern erhältlich.
Anissamen geben den Tarallini ihr charakteristisches würziges Aroma.
Das heiße Wasser langsam in den Puderzucker einrühren, weil je nach Puderzucker nicht die gesamte angegebene Menge benötigt wird.
Das Aroma wird runder und weniger würzig.
Die Anissamen durch 1 TL Anislikör ersetzen und die Weißweinmenge um 1 TL reduzieren.
Die Tarallini nach 20 Minuten kontrollieren und nur bis zu einer leichten Goldfärbung backen.
Das heiße Wasser nach und nach einrühren und die Glasur dickflüssig halten.
Die Tarallini vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Häufig gefragt
Anissamen stehen meist bei den Gewürzen. Du bekommst sie außerdem in italienischen Lebensmittelgeschäften oder gut sortierten Reformhäusern.
Ja. Ersetze ½ TL Anissamen durch 1 TL Anislikör und verwende dafür 1 TL weniger Weißwein. Das Aroma wird dadurch runder und weniger würzig.
Nein. Das heiße Wasser nach und nach einrühren, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Je nach Puderzucker kann etwas Wasser übrig bleiben.
Sie sollen gerade leicht goldgelb sein. Nicht zu dunkel backen, damit sie nach dem Abkühlen nicht zu hart werden.
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