Kleine süße Hefekringel aus Umbrien mit unfermentiertem weißem Traubenmost, Anis und Sultaninen. Die saisonale Hausversion wird zweimal gehen gelassen und anschließend goldbraun gebacken.
Von Italien auf dem TellerVeröffentlicht am 30. September 2026
Gerichtsform und GerichtsartKekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende ZutatenfamilieKräuter und Gewürze, Obst, Weizen, Zucker und Süßungsmittel
Prägende ZubereitungsverfahrenBacken, Einweichen, Quellenlassen und Wässern, Fermentieren
Geprüfte Rezept-EignungVegan
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Der Traubenmost bringt eine milde, weinfruchtige Süße in den Hefeteig.
Anissamen und Orangenabrieb geben den kleinen Ringen ein klares, aromatisches Profil.
Zwei Gehzeiten sorgen für einen lockeren, gut formbaren Teig.
Sultaninen setzen fruchtige Akzente und machen die Ringe abwechslungsreich.
Mostaccioli umbri al mosto verbinden milden Traubenmost mit dem warmen Aroma von Anis und der fruchtigen Süße von Sultaninen. Der weiche Hefeteig wird zweimal gehen gelassen, zu kleinen Ringen geformt und auf dem Blech gebacken. Frischer Most passt besonders gut in die Zeit der Weinlese; naturtrüber weißer Traubensaft ist eine unkomplizierte Alternative.
Leicht goldbraune, kleine Hefekringel mit weicher, locker aufgegangener Krume, fruchtiger Süße und einem deutlichen, warmen Anisaroma.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Zubereitung
1
Sultaninen und Hefemost vorbereiten
Die Sultaninen mit warmem Wasser bedecken und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen und trocken tupfen. Den Traubenmost auf etwa 30–35 °C erwärmen. Die Hefe und 1 Teelöffel des Zuckers darin auflösen und 10 Minuten stehen lassen.
20 Minuten
Der Most soll nur lauwarm sein, damit die Hefe nicht unnötig belastet wird.
2
Teig kneten
Mehl, den restlichen Zucker, Anissamen, Orangenabrieb und Salz in der großen Schüssel mischen. Hefemost und Olivenöl dazugeben und alles zunächst mit einem Kochlöffel, anschließend 8–10 Minuten mit der Hand zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verkneten.
10 Minuten
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und leicht klebrig, aber zusammenhängend.
Alternativ kann der Teig mit einer Küchenmaschine geknetet werden.
3
Sultaninen einarbeiten und erste Gehzeit
Die Sultaninen kurz unterkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und an einem zugfreien Ort 60–75 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
75 Minuten
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich sichtbar vergrößert.
Die Teigkugel während der Gehzeit abdecken.
4
Ringe formen
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 14 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem etwa 20 cm langen Strang rollen und zu einem kleinen Ring schließen. Die Enden gut zusammendrücken und die Ringe mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech legen.
20 Minuten
Daran erkennst du es: Alle 14 Ringe sind geschlossen und liegen mit Abstand auf dem Blech.
Die Enden sorgfältig zusammendrücken, damit sich die Ringe beim Backen nicht öffnen.
5
Zweite Gehzeit und Ofen vorheizen
Die Teigringe abdecken und weitere 45–60 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für Umluft 160 °C einstellen.
60 Minuten180 °C
Die zweite Gehzeit läuft während des Vorheizens weiter.
6
Backen und auskühlen lassen
Die Mostaccioli auf der mittleren Schiene 25–30 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
30 Minuten180 °C
Daran erkennst du es: Die Ringe sind leicht goldbraun.
Die Ringe erst nach dem vollständigen Auskühlen servieren oder verpacken.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Most nur lauwarm verwenden: Der Traubenmost wird auf etwa 30–35 °C erwärmt, bevor die Hefe darin aufgelöst wird.
Leicht klebriger Teig ist richtig: Der Teig soll weich und leicht klebrig bleiben. Entscheidend ist, ihn 8–10 Minuten gründlich zu verkneten.
Währenddessen den Ofen vorheizen: Das Vorheizen kann während der zweiten Gehzeit erfolgen und verlängert den Ablauf nicht zusätzlich.
Zutatenwissen
Traubenmost und Ersatz
Frischer unfermentierter weißer Traubenmost ist besonders während der Weinlese bei Winzern, Keltereien, Wochenmärkten oder in gut sortierten italienischen Feinkostläden erhältlich. Naturtrüber weißer Traubensaft funktioniert als Ersatz, macht das Gebäck aber etwas süßer und weniger weinfruchtig.
Sultaninen gut trocknen
Nach dem Quellen die Sultaninen gründlich abtropfen lassen und trocken tupfen, bevor sie in den Teig kommen.
Sinnvolle Alternativen
naturtrüber weißer Traubensaft
Das Gebäck wird etwas süßer und weniger weinfruchtig.
Den Traubenmost im gleichen Volumen durch naturtrüben weißen Traubensaft ersetzen und ebenfalls lauwarm verwenden.
Typische Fehler und ihre Lösung
Der Teig wird durch die Sultaninen unnötig weich oder ungleichmäßig.
Die Sultaninen nach dem Einweichen gut abtropfen lassen und trocken tupfen.
Den Teig nicht mit großen zusätzlichen Mehlmengen beschweren; die Sultaninen beim nächsten Ansatz gründlicher trocknen.
Die Ringe bleiben kompakt und gehen im Ofen nur wenig auf.
Den Teig jeweils bis zur sichtbaren Vergrößerung beziehungsweise zur abgeschlossenen zweiten Gehzeit ruhen lassen.
Die geformten Ringe öffnen sich beim Backen.
Die Enden jedes Rings sorgfältig verbinden, bevor er auf das Blech gelegt wird.
Allergene und Nährwerte
Gluten: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Kann ich den Traubenmost ersetzen?
Ja. Verwende 250 ml naturtrüben weißen Traubensaft. Das Gebäck wird dadurch etwas süßer und weniger weinfruchtig.
Bei welcher Ofeneinstellung werden die Mostaccioli gebacken?
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene. Für Umluft sind 160 °C vorgesehen.
Wie forme ich die kleinen Ringe?
Den Teig in 14 gleich große Stücke teilen, jedes Stück zu einem etwa 20 cm langen Strang rollen, zu einem Ring schließen und die Enden gut zusammendrücken.
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