Insalata di Calabria

Kalabrischer Kartoffelsalat

Ein kalabrischer Kartoffelsalat mit festkochenden Kartoffeln, knackiger grüner Paprika, roter Zwiebel, nativem Olivenöl extra und schwarzem Pfeffer. Die Zutaten werden nach dem Kochen und Abkühlen behutsam vermischt und kalt oder leicht temperiert serviert.

Zum Rezept
Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln: Kalabrien auf dem Teller
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 25 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 75 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die festkochenden Kartoffeln behalten beim Mischen ihre Form und geben dem Salat eine sättigende Grundlage.
  • Rohe grüne Paprika und rote Zwiebeln bringen knackige Frische und aromatischen Kontrast zu den weichen Kartoffeln.
  • Natives Olivenöl extra verbindet die Zutaten und trägt die würzigen Aromen von Salz und schwarzem Pfeffer.
  • Der Salat kann kalt oder leicht temperiert serviert werden und bleibt dadurch vielseitig einsetzbar.

Insalata di Calabria bringt feste Kartoffeln, knackige grüne Paprika und die milde Süße roter Zwiebeln auf einen Teller. Das schlicht aufgebaute Gericht lebt von gutem Olivenöl, schwarzem Pfeffer und dem ausgewogenen Wechsel zwischen satter Kartoffel, frischer Paprika und würziger Zwiebel. Besonders passend ist die Cipolla rossa di Tropea; normale rote Zwiebeln funktionieren ebenfalls, schmecken aber meist kräftiger.

Weiche, aber formstabile Kartoffelstücke treffen auf knackige Paprikastreifen und dünn geschnittene rote Zwiebeln. Das Aroma ist mild-würzig, pfeffrig und olivenölbetont, mit einer leichten Süße der roten Zwiebel.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Kartoffeln garen und abkühlen

  1. Kartoffeln aufsetzen

    Die Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in den großen Topf geben. Mit 2 l kaltem Wasser bedecken, 15 g Salz hinzufügen und zum Kochen bringen.

    • Die Kartoffeln ungeschält garen, damit sie beim späteren Schneiden möglichst formstabil bleiben.
  2. Kartoffeln garen

    Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten garen, bis ein Messer ohne großen Widerstand hineingleitet. Anschließend abgießen und 5 Minuten ausdampfen lassen.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet ohne großen Widerstand in die Kartoffeln.

    • Die Garzeit kann je nach Größe der Kartoffeln leicht variieren.
  3. Kartoffeln abkühlen

    Die Kartoffeln etwa 20 Minuten abkühlen lassen. Anschließend pellen und in mundgerechte Stücke schneiden.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich anfassen und pellen, ohne zu zerfallen.

    • Die Kartoffeln erst nach dem Abkühlen pellen, damit sie sich leichter schneiden lassen.

Gemüse vorbereiten und Salat mischen

  1. Zwiebeln und Paprika schneiden

    Die roten Zwiebeln schälen, halbieren und sehr dünn schneiden. Die Paprika waschen, halbieren, von Stiel, Kernen und weißen Innenhäuten befreien und in feine Streifen schneiden.

    • Sehr dünn geschnittene Zwiebeln verteilen ihr Aroma gleichmäßiger im Salat.
  2. Salat anmachen

    Kartoffeln, Zwiebeln und Paprika in einer großen Schüssel vorsichtig mischen. Mit 5 g Salz, schwarzem Pfeffer und dem Olivenöl würzen. Behutsam wenden, damit die Kartoffelstücke möglichst ganz bleiben.

    • Die Kartoffelstücke nicht kräftig rühren, damit der Salat stückig bleibt.
  3. Ziehen lassen und servieren

    Den Salat 10 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen und anschließend kalt oder leicht temperiert servieren.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig gewürzt und der Salat lässt sich servieren.

    • Kalt serviert wirkt der Salat besonders frisch; leicht temperiert treten die Aromen des Olivenöls stärker hervor.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kartoffeln formstabil halten: Festkochende Kartoffeln verwenden und beim Mischen behutsam wenden, damit die Stücke möglichst ganz bleiben.
  • Cipolla rossa di Tropea: Die kalabrische rote Zwiebel ist mild und leicht süßlich. Sie passt besonders gut zu diesem Salat.
  • Serviertemperatur: Der Salat kann kalt oder leicht temperiert serviert werden.

Zutatenwissen

Besondere Zwiebel

Cipolla rossa di Tropea ist eine rote Zwiebel aus Kalabrien mit mildem, leicht süßem Geschmack. Du findest sie meist auf Wochenmärkten, in gut sortierten Supermärkten oder in italienischen Feinkostläden.

Sinnvolle Alternativen

normale rote Zwiebeln

Der Salat schmeckt meist kräftiger und weniger mild.

Die Cipolla rossa di Tropea im gleichen Gewicht durch normale rote Zwiebeln ersetzen und ebenso schälen, halbieren und sehr dünn schneiden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kartoffelstücke zerfallen beim Mischen.

Die Kartoffeln nur garen, bis ein Messer ohne großen Widerstand hineingleitet, und den fertigen Salat vorsichtig wenden.

Den Salat nicht weiter rühren, sondern mit einem großen Löffel behutsam unterheben.

Die Zwiebeln dominieren einzelne Bissen zu stark.

Die halbierten Zwiebeln sehr dünn schneiden, damit sie sich gleichmäßig im Salat verteilen.

Der Salat wirkt weich und unausgewogen.

Die Kartoffeln etwa 20 Minuten abkühlen lassen, pellen und erst dann mit Paprika und Zwiebeln mischen.

Servieren und kombinieren

  • Kalt servieren: Den Salat nach der Ziehzeit kalt servieren. So bleiben Paprika und Zwiebeln besonders knackig und frisch.
  • Leicht temperiert servieren: Den Salat leicht temperiert auf den Tisch bringen, damit das Olivenöl und die würzigen Aromen stärker hervortreten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wird Insalata di Calabria kalt oder warm serviert?

Der Salat wird kalt oder leicht temperiert serviert.

Kann ich Cipolla rossa di Tropea ersetzen?

Ja. Normale rote Zwiebeln sind eine sinnvolle Alternative, schmecken aber meist kräftiger und weniger mild.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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