Sclopit einkaufen
Sclopit, auch Silene vulgaris genannt, ist als frische junge Triebe besonders auf regionalen Frühlingsmärkten, bei spezialisierten Gemüse- oder Wildkräuterhändlern und gelegentlich im italienischen Feinkosthandel zu finden.
Friulanisches Wildkräuterpesto
Cremiges friulanisches Pesto aus kurz angeschwitztem Sclopit, Walnüssen, Parmigiano Reggiano und Olivenöl. Die herb-nussige Sauce reicht für etwa 4 Portionen Pasta und passt ebenso zu Crostini, mildem Käse oder Salumi.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pesto di sclopit bringt ein charakteristisches Wildkraut aus Friaul-Julisch Venetien in eine cremige, intensiv grüne Sauce. Die jungen Sclopit-Triebe werden nur kurz mit Knoblauch angeschwitzt und anschließend mit Walnüssen, Parmigiano und Olivenöl püriert. So bleibt ihr herbes Aroma erhalten, während Käse und Nüsse für Fülle und eine samtige Textur sorgen.
Das Pesto ist leuchtend grün, grob-cremig und streichfähig. Es schmeckt herb und kräutrig, mit nussiger Wärme, würzigem Parmigiano und einer milden Knoblauchnote.
Schritt für Schritt
Sclopit sorgfältig verlesen, harte Stiele mit dem Küchenmesser entfernen und die jungen Triebe gründlich waschen. Im Sieb gut abtropfen lassen oder mit einer Salatschleuder trocken schleudern.
Wichtig: Sclopit vor der Verwendung gründlich waschen.
20 ml Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Knoblauchzehe im Ganzen 1 bis 2 Minuten darin anschwitzen, bis sie duftet, dann herausnehmen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, ohne deutlich zu bräunen.
Sclopit in die Pfanne geben und 2 bis 3 Minuten unter Rühren zusammenfallen lassen. Die Pfanne anschließend vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Die jungen Triebe sind sichtbar zusammengefallen, aber nicht stark gebräunt.
Den angeschwitzten Sclopit in der Pfanne etwa 10 Minuten abkühlen lassen, bevor er mit den übrigen Zutaten gemixt wird.
Daran erkennst du es: Die Kräuter sind deutlich abgekühlt und nicht mehr heiß.
Walnüsse, Salz und Pfeffer in den Mixer geben. Den abgekühlten Sclopit, den fein geriebenen Parmigiano und 80 ml Olivenöl hinzufügen.
Alles in kurzen Intervallen zu einem groben, cremigen Pesto pürieren. Zwischendurch die Masse vom Rand nach unten schieben. Nicht länger als nötig mixen, damit die Kräuter nicht unnötig erwärmt werden.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist grob-cremig und gleichmäßig verbunden.
Das Pesto abschmecken und direkt verwenden. Für 4 Portionen Pasta jeweils etwa 70 g Pesto mit etwas heißem Kochwasser glatt rühren und unter die fertigen Nudeln mischen. Alternativ als grüne Sauce zu Crostini, mildem Käse oder Salumi servieren.
Gut zu wissen
Sclopit, auch Silene vulgaris genannt, ist als frische junge Triebe besonders auf regionalen Frühlingsmärkten, bei spezialisierten Gemüse- oder Wildkräuterhändlern und gelegentlich im italienischen Feinkosthandel zu finden.
Die 20 ml Olivenöl sind für das Anschwitzen bestimmt; die 80 ml werden erst beim Mixen für die cremige Pesto-Konsistenz zugegeben.
Das Pesto wird milder und weniger wildkräutrig.
Sclopit im gleichen Gewicht durch junge Spinatblätter ersetzen und die Blätter ebenso kurz mit dem Knoblauchöl zusammenfallen lassen.
Sclopit nur 2 bis 3 Minuten unter Rühren zusammenfallen lassen und die Pfanne danach sofort vom Herd nehmen.
Mit etwas zusätzlichem Olivenöl und einem kleinen Anteil frisch geriebenem Parmigiano ausgleichen; die Farbe lässt sich jedoch nicht vollständig zurückholen.
Die Kräuter vor dem Mixen etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Das fertige Pesto kurz weiter abkühlen lassen und erst danach abschmecken.
In kurzen Intervallen mixen und die Masse zwischendurch vom Rand nach unten schieben.
Einige zusätzliche Walnussstücke oder etwas geriebenen Parmigiano unterheben, um wieder mehr Struktur zu geben.
Mit der angegebenen Salzmenge starten und erst ganz am Ende abschmecken.
Mit zusätzlichem ungesalzenem Pestoanteil oder etwas mehr Olivenöl und Walnüssen ausgleichen.
Häufig gefragt
Sclopit ist der friulanische Name für Silene vulgaris. Verwendet werden die jungen Triebe des Wildkrauts.
Ja. 150 g junge Spinatblätter sind eine passende Alternative. Das Pesto wird dadurch milder und weniger wildkräutrig.
Für eine Portion Pasta sind etwa 70 g Pesto vorgesehen. Mit etwas heißem Kochwasser glatt rühren und anschließend unter die fertigen Nudeln mischen.
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