Grattachecca all'amarena

Römisches Schabeisgetränk

Locker geraspeltes Eis mit fruchtigem Amarena-Sirup und säuerlich-aromatischen Amarena-Früchten – ein römischer Klassiker aus Latium, der sofort serviert wird.

Zum Rezept
Grattachecca all'amarena aus Latium
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 5 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 6 Std. 30 Min.
Gesamtzeit ca. 6 Std. 50 Min.
Menge 4 Gläser à etwa 350 ml
Gerichtsform und Gerichtsart Gefrorene Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Obst, Zucker und Süßungsmittel
Prägende Zubereitungsverfahren Gefrieren, Pürieren und Mixen, Sanftes Köcheln

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Eis wird nur kurz und portionsweise zerkleinert, sodass lockere, grobe Eisspäne entstehen.
  • Amarene, Sirup, Zucker, Wasser und Zitronensaft ergeben eine intensiv fruchtige, leicht säuerliche Amarena-Basis.
  • Der Sirup wird erst über das fertige Eis gegeben und hält dadurch die klare Struktur der Grattachecca bis zum sofortigen Servieren.
  • Geviertelte Amarena-Früchte sorgen zusätzlich für saftige Stücke und einen aromatischen Kontrast zum kühlen Eis.

Grattachecca all'amarena Die römische Grattachecca all'amarena bringt Latium ins Glas: Locker geraspeltes Eis trifft auf fruchtigen Amarena-Sirup und säuerliche Amarena-Früchte. Die aromatische Flüssigkeit wird erst nach dem Zerkleinern des Eises hinzugefügt, damit die Kristalle grob und klar erkennbar bleiben.

Locker und grobkristallin, mit intensivem Amarena-Aroma, süßem Sirup, einer feinen Zitronensäure und saftigen Fruchtstücken. Die Grattachecca ist am besten, solange die Eisspäne noch luftig und nicht angeschmolzen sind.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Eis und Früchte vorbereiten

    Falls das Eis noch nicht vorbereitet ist, die Eiswürfel mindestens 6 Stunden einfrieren. Die Amarene abtropfen lassen und 120 ml ihres Sirups auffangen. 150 g der Amarene für den Sirup abwiegen. Die übrigen 100 g für das Servieren beiseitestellen und vierteln.

    6 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Eiswürfel sind vollständig durchgefroren; die Amarene sind abgetropft und aufgeteilt.

    • Das Einfrieren des Eises kann bereits am Vortag erfolgen.
  2. Amarena-Sirup kochen

    Die 150 g Amarene, den aufgefangenen Amarena-Sirup, Zucker, Wasser und Zitronensaft in den kleinen Topf geben. Unter Rühren aufkochen und anschließend 3 Minuten sanft köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und die Mischung köchelt sanft.

    • Während des Erhitzens regelmäßig rühren, damit sich der Zucker gleichmäßig löst.

    Wichtig: Beim Aufkochen vorsichtig arbeiten, da die heiße Fruchtmischung spritzen kann.

  3. Sirup pürieren und abkühlen

    Die heiße Amarena-Mischung mit dem Stabmixer fein pürieren. Den Sirup 30 Minuten abkühlen lassen. Er soll noch flüssig sein, aber nicht mehr warm.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sirup ist fein püriert, flüssig und nicht mehr warm.

    • Den Sirup nicht heiß über das Eis geben, damit die Eisspäne nicht sofort schmelzen.

    Wichtig: Vor dem Pürieren die heiße Mischung im Topf lassen und Spritzer vermeiden.

  4. Eis grob zerkleinern

    Die Eiswürfel portionsweise mit kurzen Impulsen zerkleinern, bis grobe, lockere Eisspäne entstehen. Nicht zu lange mixen, damit kein glatter Eisschnee oder eine flüssige Masse entsteht.

    Daran erkennst du es: Das Eis besteht aus groben, lockeren Eisspänen und nicht aus einer glatten Masse.

    • Bei einem Standmixer die Impulsfunktion verwenden und die Portionen nicht zu groß wählen.

    Wichtig: Nur ein für Eis geeignetes Gerät oder einen stabilen Eisschaber verwenden.

  5. Anrichten

    Das geraspelte Eis auf vier Gläser verteilen. Je Glas etwa 100 ml Amarena-Sirup darübergeben und mit den geviertelten Amarene-Früchten ergänzen.

    Daran erkennst du es: Die vier Gläser enthalten lockeres Eis, Amarena-Sirup und geviertelte Amarene-Früchte.

    • Den Sirup erst jetzt über das Eis geben, damit die Kristalle grob und klar erkennbar bleiben.
  6. Sofort servieren

    Die Grattachecca sofort mit einem Löffel servieren, solange die Eiskristalle noch locker sind.

    Daran erkennst du es: Die Eiskristalle sind noch locker und nicht angeschmolzen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Eisstruktur bewahren: Das Eis nur mit kurzen Impulsen zerkleinern. Eine grobe, lockere Struktur gehört zum Charakter der Grattachecca.
  • Sirup abkühlen lassen: Der Sirup soll vor dem Anrichten noch flüssig, aber nicht mehr warm sein. So schmilzt das Eis nicht sofort an.
  • Direkt servieren: Die Grattachecca unmittelbar nach dem Anrichten servieren, solange die Eisspäne locker bleiben.

Zutatenwissen

Amarene in Sirup

Amarene sorgen für die säuerlich-fruchtige Note. Die Früchte werden auf den Sirup und die Garnitur verteilt; der Sirup aus dem Glas bildet die aromatische Flüssigkeitsbasis.

Sinnvolle Alternativen

Süßkirschen in Sirup

Die Grattachecca schmeckt milder und weniger herb als mit Amarene.

Die Amarene und den Sirup vollständig durch Süßkirschen in Sirup ersetzen. Die Früchte wie beschrieben auf den Sirup und die Garnitur aufteilen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Eis wird glatt, schneeartig oder beginnt zu schmelzen.

Das Eis portionsweise mit kurzen Impulsen bearbeiten und stoppen, sobald grobe Eisspäne entstanden sind.

Die noch nicht zerkleinerten Eiswürfel weiter portionsweise verarbeiten und die glatte Portion nicht erneut lange mixen.

Die Eisspäne schmelzen beim Anrichten schnell an.

Den Sirup 30 Minuten abkühlen lassen; er soll flüssig, aber nicht mehr warm sein.

Falls noch Eis vorhanden ist, den Sirup vollständig abkühlen lassen und erst danach anrichten.

Die Grattachecca verliert ihre lockere Eiskristallstruktur.

Erst kurz vor dem Servieren anrichten und sofort mit einem Löffel ausgeben.

Servieren und kombinieren

  • Direkt aus dem Glas servieren: Die Grattachecca im Glas mit Amarena-Sirup und geviertelten Amarene-Früchten anrichten und sofort mit einem Löffel servieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Amarene durch Süßkirschen ersetzen?

Ja. Süßkirschen in Sirup schmecken milder und weniger herb. Ersetze die 250 g Amarene und den aufgefangenen Sirup durch Süßkirschen in Sirup.

Warum soll das Eis nur kurz zerkleinert werden?

Kurze Impulse erzeugen grobe, lockere Eisspäne. Bei zu langem Mixen entsteht glatter Eisschnee oder eine bereits angeschmolzene Masse.

Wann kommt der Amarena-Sirup über das Eis?

Der abgekühlte, noch flüssige Sirup wird erst über das fertig zerkleinerte Eis gegeben. So bleiben die Eiskristalle möglichst grob und klar erkennbar.

Aus unserer Küche

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