Amarene in Sirup
Amarene sorgen für die säuerlich-fruchtige Note. Die Früchte werden auf den Sirup und die Garnitur verteilt; der Sirup aus dem Glas bildet die aromatische Flüssigkeitsbasis.
Römisches Schabeisgetränk
Locker geraspeltes Eis mit fruchtigem Amarena-Sirup und säuerlich-aromatischen Amarena-Früchten – ein römischer Klassiker aus Latium, der sofort serviert wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Grattachecca all'amarena Die römische Grattachecca all'amarena bringt Latium ins Glas: Locker geraspeltes Eis trifft auf fruchtigen Amarena-Sirup und säuerliche Amarena-Früchte. Die aromatische Flüssigkeit wird erst nach dem Zerkleinern des Eises hinzugefügt, damit die Kristalle grob und klar erkennbar bleiben.
Locker und grobkristallin, mit intensivem Amarena-Aroma, süßem Sirup, einer feinen Zitronensäure und saftigen Fruchtstücken. Die Grattachecca ist am besten, solange die Eisspäne noch luftig und nicht angeschmolzen sind.
Schritt für Schritt
Falls das Eis noch nicht vorbereitet ist, die Eiswürfel mindestens 6 Stunden einfrieren. Die Amarene abtropfen lassen und 120 ml ihres Sirups auffangen. 150 g der Amarene für den Sirup abwiegen. Die übrigen 100 g für das Servieren beiseitestellen und vierteln.
Daran erkennst du es: Die Eiswürfel sind vollständig durchgefroren; die Amarene sind abgetropft und aufgeteilt.
Die 150 g Amarene, den aufgefangenen Amarena-Sirup, Zucker, Wasser und Zitronensaft in den kleinen Topf geben. Unter Rühren aufkochen und anschließend 3 Minuten sanft köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und die Mischung köchelt sanft.
Wichtig: Beim Aufkochen vorsichtig arbeiten, da die heiße Fruchtmischung spritzen kann.
Die heiße Amarena-Mischung mit dem Stabmixer fein pürieren. Den Sirup 30 Minuten abkühlen lassen. Er soll noch flüssig sein, aber nicht mehr warm.
Daran erkennst du es: Der Sirup ist fein püriert, flüssig und nicht mehr warm.
Wichtig: Vor dem Pürieren die heiße Mischung im Topf lassen und Spritzer vermeiden.
Die Eiswürfel portionsweise mit kurzen Impulsen zerkleinern, bis grobe, lockere Eisspäne entstehen. Nicht zu lange mixen, damit kein glatter Eisschnee oder eine flüssige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Das Eis besteht aus groben, lockeren Eisspänen und nicht aus einer glatten Masse.
Wichtig: Nur ein für Eis geeignetes Gerät oder einen stabilen Eisschaber verwenden.
Das geraspelte Eis auf vier Gläser verteilen. Je Glas etwa 100 ml Amarena-Sirup darübergeben und mit den geviertelten Amarene-Früchten ergänzen.
Daran erkennst du es: Die vier Gläser enthalten lockeres Eis, Amarena-Sirup und geviertelte Amarene-Früchte.
Die Grattachecca sofort mit einem Löffel servieren, solange die Eiskristalle noch locker sind.
Daran erkennst du es: Die Eiskristalle sind noch locker und nicht angeschmolzen.
Gut zu wissen
Amarene sorgen für die säuerlich-fruchtige Note. Die Früchte werden auf den Sirup und die Garnitur verteilt; der Sirup aus dem Glas bildet die aromatische Flüssigkeitsbasis.
Die Grattachecca schmeckt milder und weniger herb als mit Amarene.
Die Amarene und den Sirup vollständig durch Süßkirschen in Sirup ersetzen. Die Früchte wie beschrieben auf den Sirup und die Garnitur aufteilen.
Das Eis portionsweise mit kurzen Impulsen bearbeiten und stoppen, sobald grobe Eisspäne entstanden sind.
Die noch nicht zerkleinerten Eiswürfel weiter portionsweise verarbeiten und die glatte Portion nicht erneut lange mixen.
Den Sirup 30 Minuten abkühlen lassen; er soll flüssig, aber nicht mehr warm sein.
Falls noch Eis vorhanden ist, den Sirup vollständig abkühlen lassen und erst danach anrichten.
Erst kurz vor dem Servieren anrichten und sofort mit einem Löffel ausgeben.
Häufig gefragt
Ja. Süßkirschen in Sirup schmecken milder und weniger herb. Ersetze die 250 g Amarene und den aufgefangenen Sirup durch Süßkirschen in Sirup.
Kurze Impulse erzeugen grobe, lockere Eisspäne. Bei zu langem Mixen entsteht glatter Eisschnee oder eine bereits angeschmolzene Masse.
Der abgekühlte, noch flüssige Sirup wird erst über das fertig zerkleinerte Eis gegeben. So bleiben die Eiskristalle möglichst grob und klar erkennbar.
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