Säuerliche Äpfel verwenden
Säuerliche Äpfel bringen einen frischen Kontrast zur süßen Teigmasse und geben dem Inneren der Frittelle Saftigkeit.
Warme Apfelfrittelle aus der Lombardei
Lombardische Apfelfrittelle aus lockerem, dickflüssigem Teig mit säuerlichen Apfelwürfeln, portionsweise goldbraun in heißem Öl ausgebacken und warm mit Puderzucker serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Làciàditt sind lombardische Apfelfrittelle für den Karneval: kleine, lockere Teigportionen mit Würfeln von Apfel, die in heißem Öl goldbraun werden. Die Apfelwürfel geben dem weichen Inneren Saftigkeit, während die Oberfläche frisch aus dem Öl leicht knusprig bleibt. Am besten schmecken die Frittelle warm und schlicht mit Puderzucker.
Warm serviert sind Làciàditt außen leicht knusprig und goldbraun, innen weich und saftig. Die säuerlichen Apfelwürfel setzen frische Akzente, während Zucker, Zitrone und Puderzucker für eine klare, feine Süße sorgen.
Schritt für Schritt
Mehl, Backpulver, Zucker, fein abgeriebene Zitronenschale und Salz in einer Schüssel gleichmäßig vermengen.
Eier und Milch in einer zweiten Schüssel verquirlen. Die Flüssigkeit zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig soll glatt und dickflüssig sein.
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in etwa 5 mm kleine Würfel schneiden. Die Apfelwürfel direkt unter den Teig heben. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Apfelwürfel sind gleichmäßig im dickflüssigen Teig verteilt.
Das Öl in einem großen Topf oder einer Fritteuse auf 170 bis 175 °C erhitzen. Ein kleines Stück Teig hineingeben: Es soll sogleich aufsteigen und gleichmäßig blubbern, ohne rasch dunkel zu werden.
Daran erkennst du es: Der Teig steigt sofort auf und blubbert gleichmäßig, ohne schnell dunkel zu werden.
Wichtig: Heißes Öl nicht unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das Fett gelangen lassen.
Mit zwei Teelöffeln portionsweise etwa walnussgroße Teigstücke ins Öl setzen. Die Làciàditt in kleinen Mengen 3 bis 4 Minuten frittieren und dabei mehrmals wenden, bis sie rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind rundum goldbraun und außen leicht knusprig.
Wichtig: Beim Einsetzen und Wenden vorsichtig arbeiten, da heißes Öl spritzen kann.
Die fertigen Frittelle mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit Puderzucker bestäuben und servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und der Puderzucker haftet leicht auf der warmen Oberfläche.
Gut zu wissen
Säuerliche Äpfel bringen einen frischen Kontrast zur süßen Teigmasse und geben dem Inneren der Frittelle Saftigkeit.
Von der Zitrone wird die fein abgeriebene Schale verwendet; sie aromatisiert den Teig, ohne zusätzliche Flüssigkeit einzubringen.
Die Öltemperatur mit einem Küchen-Thermometer prüfen und beim Frittieren im vorgesehenen Bereich halten.
Die Hitze reduzieren und die nächsten Portionen erst einsetzen, wenn sich die Öltemperatur stabilisiert hat.
Nur kleine Mengen portionsweise ausbacken und zwischen den Portionen genügend Platz lassen.
Die restlichen Portionen in kleineren Mengen ausbacken und die Öltemperatur erneut prüfen.
Die Làciàditt während der 3 bis 4 Minuten mehrfach vorsichtig wenden.
Blasse Stellen durch vorsichtiges Weiterwenden im heißen Öl nachbräunen, ohne die Frittelle zu dunkel werden zu lassen.
Häufig gefragt
Säuerliche Äpfel setzen einen frischen Kontrast zur süßen Teigmasse und geben den Frittelle ein saftiges Inneres.
Das Öl soll auf 170 bis 175 °C erhitzt werden. Ein kleines Stück Teig dient zusätzlich als Probe: Es soll sofort aufsteigen und gleichmäßig blubbern, ohne schnell dunkel zu werden.
Am besten schmecken sie noch warm, frisch abgetropft und mit Puderzucker bestäubt.
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