Traubenmost einkaufen
Unvergorener roter Traubenmost ist während der Weinlese am ehesten direkt bei Winzerbetrieben, auf Wochenmärkten oder in italienischen Spezialitätengeschäften erhältlich.
Fruchtaufstrich aus dem Piemont
Piemontesische Fruchtzubereitung aus eingekochtem rotem Traubenmost, Quitten, Birnen, Feigen, Haselnüssen und Walnüssen. Ergibt etwa 1,2 kg und passt besonders gut zu kräftigem Käse, geröstetem Brot oder Polenta.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cognà ist eine dicke, fruchtige Zubereitung aus dem Piemont. Für diese Hausvariante werden roter Traubenmost, Quitten, feste Birnen und frische Feigen langsam eingekocht. Geröstete Haselnüsse und Walnüsse sorgen am Ende für Biss und ein nussiges Aroma. Die Zubereitung schmeckt lauwarm ebenso wie vollständig abgekühlt.
Dunkelrot bis bernsteinfarben, dickflüssig und fruchtig: Die Cognà schmeckt konzentriert, weich und aromatisch, mit süß-würziger Mostnote, zarten Fruchtstücken und geröstetem Nussbiss.
Schritt für Schritt
Quitten schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch klein schneiden. Birnen waschen, entkernen und ebenfalls klein schneiden. Feigen vorsichtig waschen und vierteln.
Daran erkennst du es: Alle Früchte sind vorbereitet und in ähnlich große Stücke geschnitten.
Wichtig: Beim Schneiden auf einen sicheren Stand des Schneidebretts achten.
Haselnüsse und Walnüsse grob hacken. In einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten rösten, bis sie duften. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Nüsse duften deutlich und zeigen erste Röstnoten, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Geröstete Nüsse und die Pfanne sind heiß; vor dem Weiterverarbeiten kurz abkühlen lassen.
Den Traubenmost in den breiten Edelstahltopf geben und einmal aufkochen. Die Hitze reduzieren und den Most ohne Deckel leise köcheln lassen, bis er sich auf etwa 750 ml eingekocht hat. Das dauert je nach Topf etwa 2,5 bis 3 Stunden. Gelegentlich umrühren und aufsteigenden Schaum abnehmen.
Daran erkennst du es: Etwa 750 ml Most sind übrig und die Flüssigkeit wirkt deutlich konzentrierter.
Wichtig: Heißen Most vorsichtig umrühren und beim Abnehmen des Schaums auf aufsteigenden Dampf achten.
Quitten, Birnen, Feigen und Gewürznelken in den reduzierten Most geben. Alles bei kleiner bis mittlerer Hitze 60 bis 75 Minuten köcheln lassen. Häufig umrühren, damit die Früchte und der dicklicher werdende Most nicht am Topfboden ansetzen.
Daran erkennst du es: Die Früchte sind weich und die Flüssigkeit ist deutlich dickflüssiger geworden.
Wichtig: Die dickflüssige Masse kann spritzen; langsam und vorsichtig umrühren.
Die gerösteten Haselnüsse und Walnüsse unterrühren. Die Cognà weitere 10 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend die Gewürznelken entfernen.
Daran erkennst du es: Die Nüsse sind gleichmäßig verteilt und die Cognà ist dick, aber noch gut rührbar.
Wichtig: Vor dem Abschmecken oder Servieren kurz auf eine sichere Temperatur abkühlen lassen.
Die Cognà 30 Minuten abkühlen lassen. Sie kann lauwarm oder vollständig abgekühlt zu kräftigem Käse, geröstetem Brot oder Polenta serviert werden.
Daran erkennst du es: Die Cognà ist lauwarm oder vollständig abgekühlt und lässt sich dickflüssig portionieren.
Die abgekühlte Cognà abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am besten am selben Tag, spätestens am Folgetag, verbrauchen. Nicht als ungetestete Vorratskonserve lagern.
Wichtig: Die Cognà nach dem Abkühlen abdecken und zeitnah verbrauchen.
Gut zu wissen
Unvergorener roter Traubenmost ist während der Weinlese am ehesten direkt bei Winzerbetrieben, auf Wochenmärkten oder in italienischen Spezialitätengeschäften erhältlich.
Martin-Sec-Birnen sind fest und aromatisch. Feste Conference- oder Williams-Birnen funktionieren ebenfalls; die Cognà wird damit etwas saftiger und milder.
Das trockene Rösten verstärkt das nussige Aroma. Die Nüsse aus der Pfanne nehmen, sobald sie duften, damit sie in der heißen Pfanne nicht nachdunkeln.
Die Cognà schmeckt meist fruchtiger und weniger weinbetont; die Reduktion kann etwas länger dauern.
Den ungesüßten roten Traubensaft wie den Traubenmost verwenden und bis auf etwa 750 ml reduzieren. Die Konsistenz vor dem Zugeben der Früchte prüfen.
Die Zubereitung wird etwas saftiger und milder als mit Martin-Sec-Birnen.
Feste Conference- oder Williams-Birnen waschen, entkernen und wie beschrieben klein schneiden.
Den Most vor dem Zugeben der Früchte auf etwa 750 ml reduzieren und die Früchte anschließend bis zur deutlich dickeren Konsistenz köcheln lassen.
Die Cognà ohne Deckel bei kleiner Hitze weiter einkochen und dabei regelmäßig umrühren.
Bei kleiner bis mittlerer Hitze arbeiten und den Topfboden regelmäßig mit dem Kochlöffel lösen.
Die Cognà sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne angebrannte Bestandteile vom Boden zu lösen.
Die Nüsse bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten rösten und aus der Pfanne nehmen, sobald sie duften.
Nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am besten am selben Tag, spätestens am Folgetag, verbrauchen.
Nicht als ungetestete Vorratskonserve lagern.
Häufig gefragt
Traubenmost ist unvergorener Saft roter Weintrauben. Während der Weinlese ist er am ehesten bei Winzerbetrieben, auf Wochenmärkten oder in italienischen Spezialitätengeschäften erhältlich.
Ja. Ungesüßter roter Traubensaft funktioniert ebenfalls. Die Cognà schmeckt damit meist fruchtiger und weniger weinbetont; die Reduktion kann etwas länger dauern.
Ideal sind feste Martin-Sec-Birnen. Falls sie nicht erhältlich sind, kannst du feste Conference- oder Williams-Birnen verwenden. Die Zubereitung wird damit etwas saftiger und milder.
Nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am besten am selben Tag, spätestens am Folgetag, verbrauchen. Die Cognà ist nicht als ungetestete Vorratskonserve gedacht.
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