Involtini di peperoni alla pugliese

Gefüllte Paprikaröllchen aus Apulien

Geröstete gelbe Paprikastreifen werden mit einer würzigen Füllung aus Brotkrumen, Sardellen, Kapern, Pinienkernen, Rosinen und Petersilie gefüllt, aufgerollt und im Ofen gratiniert. Das apulisch inspirierte Antipasto schmeckt warm oder lauwarm.

Zum Rezept
Würzige Paprikaröllchen mit apulischem Charakter
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 15 Minuten
Gesamtzeit ca. 80 Minuten
Menge etwa 12 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Gefüllte Rouladen und Wickelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Fisch, Gemüse, Nüsse und Samen, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Einweichen, Quellenlassen und Wässern, Grillen, Rösten und Ofenbraten

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Rösten macht die Paprika weich und aromatisch, sodass sie sich leicht häuten und aufrollen lässt.
  • Brotkrumen nehmen die würzige Mischung aus Sardellen, Kapern, Petersilie und Olivenöl auf.
  • Pinienkerne und Rosinen verbinden knusprige, salzige und leicht süße Akzente.
  • Das kurze Gratinieren gibt der Füllung eine zarte Bräunung, ohne die Paprikaröllchen auszutrocknen.

Involtini di peperoni alla pugliese Geröstete gelbe Paprika werden zu kleinen Röllchen mit einer herzhaften Brotfüllung. Sardellen und Kapern sorgen für salzige Würze, Pinienkerne für Biss und Rosinen für eine leicht süße Note. Warm oder lauwarm serviert, bringen die Paprikaröllchen unkomplizierten apulischen Charakter auf den Tisch.

Weiche, leicht süßliche Paprika umhüllt eine herzhafte Brotfüllung mit salzigen Sardellen und Kapern. Geröstete Pinienkerne geben Biss, Rosinen setzen kleine süße Akzente und die Oberfläche wird im Ofen zart gebräunt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Paprika vorbereiten

  1. Rosinen quellen lassen

    Die Rosinen mit warmem Wasser bedecken und etwa 10 Minuten quellen lassen. Anschließend abgießen und gut ausdrücken.

    10 Minuten
    • Die Rosinen vor der Weiterverarbeitung gut ausdrücken, damit die Füllung nicht unnötig feucht wird.
  2. Paprika rösten

    Die Paprika waschen und trocken tupfen. Den Backofengrill auf 240 °C vorheizen. Die Paprika auf ein Backblech legen und unter dem Grill etwa 15 bis 20 Minuten rösten, dabei mehrmals wenden, bis die Haut rundum dunkel gebräunt und blasig ist. Alternativ die Paprika auf einer Gasflamme rösten.

    20 Minuten 240 °C

    Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum dunkel gebräunt und blasig.

    • Die Paprika mehrmals wenden, damit die Haut gleichmäßig Blasen wirft.
    • Bei der Gasflammen-Alternative die Paprika aufmerksam beobachten und mit einer Zange wenden.

    Wichtig: Beim Wenden unter dem Grill oder über der Gasflamme vorsichtig arbeiten; die Paprika und austretende Flüssigkeit sind sehr heiß.

  3. Paprika häuten und teilen

    Die heißen Paprika in eine Schüssel legen, abdecken und 10 bis 15 Minuten ruhen lassen. Danach die Haut abziehen sowie Stiele und Kerne entfernen. Jede Paprika längs in drei möglichst breite Streifen teilen und überschüssige Flüssigkeit vorsichtig mit Küchenpapier abtupfen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Haut lässt sich leicht abziehen.

    • Die Paprikastreifen möglichst breit lassen, damit sie sich später gut füllen und aufrollen lassen.

    Wichtig: Die Paprika erst weiterverarbeiten, wenn sie sich sicher anfassen lässt.

Füllen und gratinieren

  1. Füllung mischen

    Sardellenfilets, Kapern, Petersilie und Rosinen fein hacken. Mit den Brotkrumen und Pinienkernen vermengen. 20 ml Olivenöl unterarbeiten und die Füllung leicht salzen.

    Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig miteinander vermengt und die Brotkrumen leicht mit Öl benetzt.

    • Die Füllung nur leicht salzen, da Sardellen und Kapern bereits Würze mitbringen.
  2. Paprikaröllchen formen

    Auf jeden Paprikastreifen etwa einen Esslöffel Füllung geben. Die Streifen von der breiteren Seite her aufrollen und mit der Naht nach unten in eine mit 10 ml Olivenöl ausgestrichene Auflaufform setzen.

    Daran erkennst du es: Die Röllchen liegen mit der Naht nach unten stabil in der Form.

    • Die Röllchen nicht zu dicht füllen, damit sich die Streifen sauber schließen lassen.
  3. Paprikaröllchen backen

    Die Röllchen mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten backen, bis die Füllung leicht gebräunt ist.

    15 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Füllung ist leicht gebräunt.

    • Die Form in den bereits vorgeheizten Backofen geben, damit die Füllung gleichmäßig gratiniert.

    Wichtig: Die Auflaufform ist sehr heiß; zum Herausnehmen geeignete Ofenhandschuhe verwenden.

  4. Ruhen lassen und servieren

    Die Involtini 5 Minuten außerhalb des Ofens ruhen lassen und warm oder lauwarm servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Röllchen sind warm oder lauwarm und lassen sich vorsichtig aus der Form heben.

    • Die Ruhezeit erleichtert das Servieren und lässt die Füllung etwas setzen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Breite Streifen schneiden: Die Paprika möglichst in drei breite Streifen teilen. Breite Streifen lassen sich leichter füllen und aufrollen.
  • Salz zurückhaltend dosieren: Sardellen und Kapern bringen bereits deutliche Würze mit. Die Füllung deshalb nur leicht salzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Paprikastreifen reißen beim Rollen oder lassen sich nicht schließen.

Jede Paprika längs in drei möglichst breite Streifen teilen und nur etwa einen Esslöffel Füllung verwenden.

Rissige Streifen flach in der Auflaufform auslegen und die Füllung darauf verteilen.

Die Füllung wird weich und läuft aus den Röllchen.

Rosinen gut ausdrücken und überschüssige Flüssigkeit der Paprikastreifen mit Küchenpapier entfernen.

Zusätzliche trockene Brotkrumen einarbeiten, sofern die Füllung noch vor dem Rollen ist.

Die Füllung schmeckt zu salzig.

Die Füllung erst nach dem Vermengen leicht salzen.

Mit weiteren ungesalzenen Brotkrumen und etwas Olivenöl ausgleichen.

Servieren und kombinieren

  • Warm als Antipasto: Die Paprikaröllchen direkt nach der kurzen Ruhezeit warm als Antipasto servieren.
  • Lauwarm servieren: Die Involtini etwas abkühlen lassen und lauwarm auf einer Platte als unkomplizierten Antipasto reichen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide, insbesondere Weizen: enthält · Die Brotkrumen stammen aus trockenem Weißbrot.
  • Fisch: enthält · Die Füllung enthält Sardellenfilets.
  • Schalenfrüchte beziehungsweise Pinienkerne: uncertain · Pinienkerne sind als Zutat angegeben; die konkrete allergenrechtliche Einstufung kann je nach Kennzeichnungsregel variieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Paprikaröllchen ergibt das Rezept?

Aus vier gelben Paprika entstehen etwa zwölf Paprikaröllchen.

Werden die Involtini warm oder kalt serviert?

Die Paprikaröllchen schmecken warm ebenso wie lauwarm.

Warum werden die Paprika nach dem Rösten abgedeckt?

Durch die kurze Ruhezeit in der abgedeckten Schüssel lässt sich die geröstete Haut leichter abziehen.

Kann ich die Paprika auch ohne Backofengrill rösten?

Ja. Im Rezept ist alternativ das Rösten über einer Gasflamme vorgesehen.

Aus unserer Küche

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