Ricotta gut abtropfen lassen
Gut abgetropfter Ricotta hält den Teig dickflüssig und erleichtert das portionsweise Einlegen ins Öl.
Ligurische Ricottafrittelle
Kleine ligurische Ricottafrittelle mit eingeweichten Rosinen, Pinienkernen und Orangenschale. Der weich-saftige Teig wird portionsweise frittiert, goldbraun ausgebacken und warm mit Puderzucker serviert. Das Rezept ergibt 20–24 Stück.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frittelle di ricotta, uvetta e pinoli verbinden einen zarten Ricottateig mit süßen Rosinen, nussigen Pinienkernen und dem frischen Duft von Orangenschale. Nach einer kurzen Ruhezeit werden die kleinen Teigportionen in heißem Erdnussöl goldbraun frittiert und noch warm mit Puderzucker bestäubt. Sie passen als Dessert oder zu einer Tasse Kaffee.
Außen goldbraun und zart knusprig, innen weich und saftig. Rosinen sorgen für süße, fruchtige Bissen, Pinienkerne für nussigen Biss und Orangenschale für ein frisches Zitrusaroma.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit warmem Wasser bedecken und 10 Minuten einweichen. Anschließend abgießen und gründlich trocken drücken.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind weich und nicht mehr von überschüssigem Wasser umgeben.
Ricotta, Eier, Zucker, Orangenschale, Zimt und Salz in einer Schüssel glatt verrühren.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und gleichmäßig vermischt.
Mehl und Backpulver mischen, zur Ricottamasse geben und nur so lange verrühren, bis ein dickflüssiger, gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist dickflüssig, gleichmäßig und ohne sichtbare Mehlnester.
Rosinen und Pinienkerne vorsichtig unter den ruhenden Teig heben.
Daran erkennst du es: Rosinen und Pinienkerne sind gleichmäßig im Teig verteilt.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Küchenthermometer prüfen. Einen kleinen Teelöffel Teig ins Öl geben: Er soll langsam aufsteigen und innerhalb weniger Sekunden leicht brutzeln, ohne sofort dunkel zu werden.
Daran erkennst du es: Ein kleiner Teigtest steigt langsam auf und brutzelt leicht, ohne sofort dunkel zu werden.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das heiße Öl gelangen lassen.
Mit zwei leicht geölten Teelöffeln portionsweise walnussgroße Teigstücke ins Öl geben. Den Topf nicht überfüllen. Die Frittelle unter gelegentlichem Wenden 3–4 Minuten goldbraun ausbacken.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind rundum goldbraun und durchgegart.
Wichtig: Teig vorsichtig in das heiße Öl geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Frittelle mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit Puderzucker bestäuben und servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und die Frittelle sind noch warm zum Bestäuben.
Wichtig: Die Frittelle vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, damit das Innere nicht zu heiß ist.
Gut zu wissen
Gut abgetropfter Ricotta hält den Teig dickflüssig und erleichtert das portionsweise Einlegen ins Öl.
Nach dem Einweichen sollten die Rosinen sorgfältig ausgedrückt oder trockengetupft werden, damit möglichst wenig Wasser in den Teig gelangt.
Die Pinienkerne vorsichtig unterheben, damit sie im Teig verteilt bleiben und beim Frittieren nicht aus den Portionen herausfallen.
Das Öl mit dem Küchenthermometer prüfen und die Temperatur während des Frittierens beobachten.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder im Bereich von 170–175 °C liegt.
Nur portionsweise arbeiten und zwischen den Teigstücken ausreichend Platz lassen.
Zusammengeklebte Stücke vorsichtig trennen, sobald die Oberfläche fest geworden ist, und die nächsten Chargen kleiner halten.
Rosinen nach dem Abgießen sorgfältig ausdrücken und trocken tupfen.
Den Teig nicht nachträglich mit großen Mengen Mehl korrigieren, sondern beim Frittieren besonders kleine Portionen verwenden.
Mehl und Backpulver nur bis zu einem gleichmäßigen, dickflüssigen Teig einarbeiten.
Häufig gefragt
Gut abgetropfter Ricotta hält den Teig dickflüssig. Dadurch lassen sich walnussgroße Portionen leichter formen und ins heiße Öl geben.
Ein kleiner Teelöffel Teig sollte langsam aufsteigen und innerhalb weniger Sekunden leicht brutzeln, ohne sofort dunkel zu werden. Ein Küchenthermometer liefert jedoch die zuverlässigere Kontrolle.
Die Frittelle werden nach dem Abtropfen noch warm mit Puderzucker bestäubt und als Dessert oder zu einer Tasse Kaffee serviert.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …