Erbsen, Reis und Pecorino

Römische Reissuppe

Ein schlichtes, warmes Reisgericht mit Erbsen, milder Gemüsebrühe und Pecorino Romano. Reis und Erbsen garen gemeinsam, bis eine cremige, leicht suppige Konsistenz entsteht.

Zum Rezept
Erbsen, Reis und Pecorino
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 25 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Reisgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Milchprodukte, Reis
Prägende Zubereitungsverfahren Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Reis und Erbsen garen gemeinsam in der Brühe und verbinden sich zu einer cremigen, leicht suppigen Konsistenz.
  • Ein Teil der Erbsen kommt erst nach der Hälfte der Garzeit dazu und behält dadurch mehr Aroma und etwas Biss.
  • Pecorino Romano sorgt am Ende für würzige Tiefe, während Petersilie einen frischen Kontrast setzt.

Riso e piselli alla romana ist ein schlichtes, warmes Reisgericht aus der römisch-lazialen Küche. Rundkornreis und Erbsen garen gemeinsam in Brühe, bis eine cremige, leicht suppige Konsistenz entsteht. Pecorino Romano und Petersilie geben dem milden Gericht zum Schluss Würze und Frische.

Mild, cremig und leicht suppig, mit zartem Reis, aromatischen Erbsen, würzigem Pecorino und frischer Petersilie.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Brühe erwärmen

    Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten.

    Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und dampft, kocht aber nicht sprudelnd.

  2. Zwiebel glasig dünsten

    Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.

    6 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.

    • Bei Bedarf die Hitze reduzieren, damit die Zwiebel weich wird, ohne Farbe anzunehmen.
  3. Erste Erbsen garen

    350 g Erbsen und 200 ml heiße Brühe zur Zwiebel geben. Alles 5 Minuten sanft köcheln lassen, damit die Erbsen weich werden und ihr Aroma an die Brühe abgeben.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Erbsen sind weich und die Brühe nimmt ihr Aroma auf.

  4. Reis in Brühe garen

    Den Reis einrühren und 1 Minute mitgaren. Etwa 1 l heiße Brühe angießen und den Reis offen 16 bis 18 Minuten sanft köcheln lassen. Alle paar Minuten umrühren und nach und nach weitere Brühe zugeben, damit die Konsistenz cremig und leicht suppig bleibt.

    18 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Reis ist gar und zart, bleibt aber als Korn erkennbar; die Konsistenz ist cremig und leicht suppig.

    • Die Brühe nach und nach zugießen und regelmäßig umrühren, damit der Reis gleichmäßig gart und nicht am Topfboden ansetzt.
  5. Übrige Erbsen einrühren

    Nach etwa 8 Minuten Garzeit die übrigen 150 g Erbsen einrühren. So bleiben sie aromatisch und behalten etwas Biss.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die später zugegebenen Erbsen sind heiß, aromatisch und noch leicht bissfest.

  6. Verfeinern und ruhen lassen

    Den Topf vom Herd nehmen. Pecorino Romano, Petersilie, Salz und schwarzen Pfeffer unterrühren. Das Gericht 2 Minuten ruhen lassen. Falls der Reis zu dick geworden ist, mit 50 bis 100 ml heißer Brühe verdünnen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Pecorino ist vollständig eingearbeitet und die Konsistenz bleibt cremig sowie leicht suppig.

    • Die Brühe zum Verdünnen nach und nach einrühren, damit das Gericht nicht zu flüssig wird.
  7. Sofort servieren

    Riso e piselli alla romana sofort heiß als ersten Gang servieren.

    Daran erkennst du es: Das Gericht wird heiß und mit cremig-suppiger Konsistenz serviert.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Brühe schrittweise zugeben: Die Brühe nicht vollständig auf einmal verwenden. Nach und nach zugeben und regelmäßig umrühren, damit der Reis cremig bleibt und die leicht suppige Konsistenz erhalten wird.
  • Erbsen aufteilen: 350 g Erbsen garen zu Beginn mit der Zwiebel und geben Aroma an die Brühe ab. Die übrigen 150 g kommen später dazu und behalten dadurch mehr Biss.
  • Konsistenz zum Schluss prüfen: Nach der Ruhezeit die Konsistenz prüfen. Ist der Reis zu dick geworden, mit 50 bis 100 ml heißer Brühe verdünnen.

Zutatenwissen

Geeigneter Reis

Rundkornreis für Risotto, zum Beispiel Arborio, gibt beim gemeinsamen Garen Stärke ab und unterstützt die cremige Konsistenz.

Frische oder tiefgekühlte Erbsen

Das Rezept funktioniert mit frisch ausgelösten oder tiefgekühlten Erbsen. Die spätere Zugabe eines Teils der Erbsen erhält etwas Biss.

Pecorino am Ende einarbeiten

Der fein geriebene Pecorino wird erst nach dem Garen untergerührt, damit er sich gleichmäßig verteilt und die fertige Konsistenz abrundet.

Sinnvolle Alternativen

Parmesan

Das Gericht schmeckt milder und meist etwas weniger salzig.

Parmesan in derselben Menge verwenden und wie den Pecorino nach dem Garen unterrühren.

Wasser

Das Gericht wird weniger würzig und benötigt gegebenenfalls eine vorsichtige Anpassung der Salzmenge.

Das Wasser wie die Brühe erhitzen und schrittweise zugießen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Reis wird zu dick oder setzt am Topfboden an.

Die Brühe nach und nach zugeben und den Reis alle paar Minuten umrühren.

Mit 50 bis 100 ml heißer Brühe verdünnen und vorsichtig unterrühren.

Die Erbsen verlieren ihren Biss und ihr frisches Aroma.

350 g zu Beginn verwenden und die übrigen 150 g erst nach etwa 8 Minuten Garzeit einrühren.

Die Zwiebel wird dunkel oder schmeckt bitter.

Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.

Servieren und kombinieren

  • Als erster Gang servieren: Das Gericht sofort heiß und leicht suppig als ersten Gang servieren. Pecorino und Petersilie geben beim Anrichten den abschließenden Würze- und Frischeakzent.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Pecorino Romano ist ein Käse aus Milch.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich tiefgekühlte Erbsen verwenden?

Ja. Das Rezept ist ausdrücklich für frisch ausgelöste oder tiefgekühlte Erbsen geeignet.

Wie bleibt der Reis cremig und leicht suppig?

Die heiße Brühe nach und nach zugießen und den Reis alle paar Minuten umrühren. Wird das Gericht zum Schluss zu dick, mit 50 bis 100 ml heißer Brühe verdünnen.

Warum werden die Erbsen nicht alle gleichzeitig zugegeben?

350 g Erbsen garen zunächst mit der Zwiebel und geben Aroma an die Brühe ab. Die übrigen 150 g werden nach etwa 8 Minuten eingerührt, damit sie aromatisch bleiben und etwas Biss behalten.

Aus unserer Küche

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