Asparagi di Santena finden
Asparagi di Santena stammen aus dem Piemont und sind in Deutschland besonders im Frühjahr auf italienischen Wochenmärkten, in gut sortierten Feinkostgeschäften oder bei spezialisierten Gemüsehändlern erhältlich.
Piemonteser Gemüse-Risotto
Cremiges Risotto mit Carnaroli-Reis, Asparagi di Santena, Weißwein, Butter und Parmigiano Reggiano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses cremig gerührte Risotto bringt einen typischen Frühlingsgeschmack des Piemont auf den Teller. Zarte Asparagi di Santena verbinden sich mit Carnaroli-Reis, Weißwein, Butter und Parmigiano Reggiano zu einem aromatischen Gericht. Die Spargelspitzen kommen erst gegen Ende hinzu, damit sie ihren Biss behalten.
Cremig und weich an der Oberfläche, mit leicht bissfestem Reiskern und zarten, noch knackigen Spargelspitzen. Die Aromen reichen von mild-würzigem Gemüse über trockenen Weißwein bis zu buttrigen und herzhaften Käsenoten.
Schritt für Schritt
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten. Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Die Spitzen separat beiseitelegen. Die Zwiebel sehr fein würfeln.
Daran erkennst du es: Die Brühe bleibt heiß, ohne stark zu sprudeln.
Olivenöl und 20 g Butter in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel mit dem Salz 4 bis 5 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen. Die Spargelstücke ohne Spitzen dazugeben und 3 Minuten mitdünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und nicht gebräunt.
Den Carnaroli-Reis einstreuen und 2 Minuten unter Rühren anrösten, bis die Körner an den Rändern glasig wirken. Mit dem Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern glasig und der Wein ist eingekocht.
Eine Kelle warme Brühe angießen und unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, die nächste Kelle hinzufügen. So fortfahren, bis der Reis nach etwa 16 Minuten fast gar ist.
Daran erkennst du es: Der Reis ist fast gar, außen cremig und im Kern noch fest.
Die Spargelspitzen unterheben und das Risotto weitere 5 bis 6 Minuten garen. Falls nötig, schluckweise etwas Brühe ergänzen. Der Reis soll außen cremig und im Kern noch leicht bissfest sein.
Daran erkennst du es: Die Spargelspitzen sind zart, behalten aber Biss; der Reis ist al dente.
Den Topf vom Herd nehmen. Die restlichen 40 g Butter und den Parmigiano einrühren, mit schwarzem Pfeffer und bei Bedarf mit weiterem Salz abschmecken. Das Risotto 2 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Butter und Parmigiano sind vollständig eingearbeitet und die Masse ist cremig.
Das Risotto noch einmal vorsichtig durchrühren. Es soll cremig fließen und beim leichten Rütteln wellenförmig nachgeben. Sofort auf vorgewärmten Tellern servieren.
Daran erkennst du es: Das Risotto fließt cremig und gibt beim Rütteln wellenförmig nach.
Gut zu wissen
Asparagi di Santena stammen aus dem Piemont und sind in Deutschland besonders im Frühjahr auf italienischen Wochenmärkten, in gut sortierten Feinkostgeschäften oder bei spezialisierten Gemüsehändlern erhältlich.
Carnaroli-Reis eignet sich für diese Zubereitung, weil die Körner beim schrittweisen Garen cremig werden und im Kern leicht bissfest bleiben können.
Der fein geriebene Parmigiano wird erst nach dem Garen zusammen mit der restlichen Butter eingerührt. So bleibt die abschließende Konsistenz besonders cremig.
Der Geschmack wird meist kräftiger und etwas grasiger als mit Asparagi di Santena.
Den grünen Spargel genauso vorbereiten: waschen, holzige Enden entfernen, Stangen in etwa 1 cm große Stücke schneiden und die Spitzen separat halten. Die Garzeiten bleiben unverändert.
Die Spitzen separat beiseitelegen und erst im fünften Schritt unterheben.
Weiche Spitzen lassen sich nicht wieder knackig machen; das Risotto trotzdem sofort servieren.
Die Brühe kellenweise zugeben und jeweils fast einkochen lassen.
Das Risotto bei sanfter Hitze unter Rühren kurz weiter einkochen lassen, ohne den Reis zu übergaren.
Ab Schritt 4 regelmäßig probieren und das Risotto nach dem kurzen Ruhen sofort servieren.
Bei mittlerer Hitze glasig dünsten und die Zwiebel hell halten.
Häufig gefragt
Ja. Verwende 500 g grünen Spargel. Sein Geschmack ist meist kräftiger und etwas grasiger; die Stangen und Spitzen werden genauso vorbereitet und gegart.
Die Spitzen sind zarter als die Stangen. Wenn sie erst in den letzten 5 bis 6 Minuten mitgaren, bleiben sie aromatisch und behalten ihren Biss.
Der Reis soll außen cremig, im Kern aber noch leicht bissfest sein. Nach dem Einrühren von Butter und Parmigiano soll das Risotto beim leichten Rütteln wellenförmig nachgeben.
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