Lardo finden
Lardo ist ein weich gereifter, luftgetrockneter Speck. Du findest ihn in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an der Frischetheke.
Herzhafte Fritti aus dem Piemont
Knusprige piemontesische Frittelle aus dünn ausgerolltem Hefeteig, goldbraun frittiert und warm mit Lardo und luftgetrocknetem Schinken serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Friciule sind herzhafte piemontesische Frittelle aus einem einfachen Hefeteig. Nach einer etwa zweistündigen Gehzeit wird der Teig dünn ausgerollt, in kleine Rauten oder Rechtecke geschnitten und bei 180 °C frittiert. Warm serviert passen die luftigen, goldbraunen Teigstücke besonders gut zu Lardo oder luftgetrocknetem Schinken.
Außen sind die Friciule knusprig, luftig und goldbraun, innen zart und leicht hohl. Dazu kommen die cremig-würzige Schmelzigkeit des Lardo und das kräftige Aroma des luftgetrockneten Schinkens.
Schritt für Schritt
50 ml vom lauwarmen Wasser abnehmen und die frische Hefe darin vollständig auflösen. Das Weizenmehl in die große Rührschüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefemischung hineingießen.
Das restliche Wasser nach und nach einarbeiten. Olivenöl und Salz hinzufügen und den Teig zunächst in der Schüssel, anschließend auf der Arbeitsfläche 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend von der Arbeitsfläche.
Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurücklegen und abgedeckt an einem zugfreien Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Den gegangenen Teig auf der Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen und in ungefähr 16 Rauten oder Rechtecke von etwa 7 cm Länge schneiden. Die Teigstücke bis zum Frittieren mit einem Tuch abdecken.
Daran erkennst du es: Die Teigstücke sind annähernd gleich groß und gleich dünn.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 180 °C erhitzen. Die Friciule portionsweise einlegen, damit die Temperatur nicht stark abfällt, und pro Seite etwa 1 bis 2 Minuten frittieren, bis sie aufgebläht und goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Teigstücke sind aufgebläht und auf beiden Seiten goldbraun.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und die Teigstücke vorsichtig einlegen, um Spritzer zu vermeiden.
Die Friciule mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm mit dünn geschnittenem Lardo und luftgetrocknetem Schinken servieren.
Daran erkennst du es: Das überschüssige Öl ist kurz abgetropft, die Friciule sind noch warm.
Gut zu wissen
Lardo ist ein weich gereifter, luftgetrockneter Speck. Du findest ihn in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an der Frischetheke.
Die Friciule schmecken dadurch fleischiger und weniger cremig.
Den Lardo durch sehr dünn geschnittene ungeräucherte Pancetta ersetzen und diese direkt zu den warmen Friciule servieren.
Die Friciule portionsweise frittieren und zwischen den Chargen warten, bis das Öl wieder heiß ist.
Die nächste Charge in kleinerer Menge frittieren und die bereits gegarten Stücke kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die vollständige Gehzeit einhalten und den Teig erst ausrollen, wenn er sichtbar aufgegangen ist.
Bei noch ungeformtem Teig die Gehzeit verlängern, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und möglichst gleich große Stücke schneiden.
Die restlichen Stücke dünner ausrollen und die bereits frittierten Stücke nicht weiterbräunen.
Häufig gefragt
Friciule sind herzhafte piemontesische Frittelle aus dünn ausgerolltem Hefeteig. Sie werden in kleine Rauten oder Rechtecke geschnitten, frittiert und warm serviert.
Der Teig sollte etwa 5 mm dick sein. So werden die Friciule außen knusprig und können sich beim Frittieren luftig aufblähen.
Traditionell werden sie warm mit dünn geschnittenem Lardo und luftgetrocknetem Schinken serviert.
Ja. Sehr dünn geschnittene ungeräucherte Pancetta ist eine mögliche Alternative. Sie schmeckt fleischiger und weniger cremig als Lardo.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …