Gesalzene Sardellenfilets
Gesalzene Sardellenfilets sind im italienischen Feinkosthandel, an gut sortierten Fischtheken oder bei den haltbaren Fischprodukten im Supermarkt erhältlich.
Getrocknete Pasta, Ligurien
Eine ligurisch verankerte Pasta mit cremigem Sugo aus gerösteten Pinienkernen, Sardellen, Knoblauch, Olivenöl und Brühe. Das Gericht kommt ohne Käse aus und wird mit getrockneten Spaghetti serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese ligurische Pasta lebt von einem würzigen Sugo aus Pinienkernen und Sardellen. Die Pinienkerne werden mit etwas Mehl zu einer cremigen Grundlage verarbeitet, während die Sardellen im Olivenöl schmelzen und dem Gericht Tiefe geben. So entsteht ein schlichtes, herzhaftes Nudelgericht mit konzentriertem Geschmack.
Die Sauce ist cremig und herzhaft, mit nussigen Röstaromen, salziger Sardellenwürze und einem milden Knoblaucharoma. Die Spaghetti bleiben bissfest und werden gleichmäßig von einem sämigen Sugo überzogen.
Schritt für Schritt
Das Wasser in einem großen Topf aufkochen und mit dem Salz würzen. Während das Wasser heiß wird, die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten, bis sie leicht goldbraun sind. Anschließend kurz abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Pinienkerne sind leicht goldbraun.
Die gerösteten Pinienkerne kurz abkühlen lassen und anschließend im Mörser oder in einem kleinen Zerkleinerer mit dem Mehl zu einer groben, gleichmäßigen Paste verarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig grob vermahlen und zusammenhängend.
Das Olivenöl in der großen Pfanne erwärmen. Die angedrückte Knoblauchzehe hineinlegen und 1 Minute sanft aromatisieren. Die Sardellenfilets dazugeben und bei niedriger Hitze unter Rühren auflösen. Die Knoblauchzehe herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Sardellenfilets sind weitgehend im Öl aufgelöst.
Die Pinienkern-Mehl-Mischung in die Pfanne geben und kurz unterrühren. Die heiße Gemüsebrühe nach und nach dazugießen und dabei ständig rühren, damit eine glatte Sauce entsteht. Den Sugo 5 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist glatt gebunden und überzieht den Kochlöffel leicht.
Die Spaghetti im kochenden Salzwasser nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind bissfest nach Packungsangabe.
Die Spaghetti direkt in die Pfanne geben und 1 bis 2 Minuten mit dem Sugo vermengen. Falls die Sauce zu dick ist, nach und nach etwas vom zurückbehaltenen Kochwasser einarbeiten, bis sie die Nudeln gleichmäßig überzieht.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an den Spaghetti und bleibt geschmeidig.
Die Pasta sofort servieren. Zu diesem Sugo passt kein zusätzlicher Käse; sein Geschmack lebt von der Verbindung aus Sardellen, Olivenöl und Pinienkernen.
Gut zu wissen
Gesalzene Sardellenfilets sind im italienischen Feinkosthandel, an gut sortierten Fischtheken oder bei den haltbaren Fischprodukten im Supermarkt erhältlich.
Die Pinienkerne werden ohne zusätzliches Fett geröstet. Sobald sie leicht goldbraun sind, sollten sie aus der Hitze genommen werden, damit sie nicht bitter werden.
Der Sugo wird meist milder und benötigt oft etwas weniger Salz.
Die Sardellenfilets in Öl anstelle der gesalzenen Sardellenfilets verwenden und wie beschrieben im Olivenöl auflösen. Das Nudelwasser erst nach dem Abschmecken beurteilen; im Rezept ist jedoch keine zusätzliche Salzzugabe vorgesehen.
Die Brühe nach und nach zugießen und dabei ständig rühren.
Den Sugo bei niedriger Hitze kräftig glattrühren und bei Bedarf mit etwas Kochwasser geschmeidiger machen.
Die Pinienkerne bei mittlerer Hitze nur 2 bis 3 Minuten rösten und aus der Pfanne nehmen, sobald sie leicht goldbraun sind.
Zu stark verbrannte Pinienkerne ersetzen, da sich der bittere Geschmack im gesamten Sugo verteilt.
Das Kochwasser vor dem Abgießen zurückbehalten und beim Vermengen portionsweise zugeben.
Etwas Kochwasser nach und nach unter die Pasta heben, bis der Sugo wieder geschmeidig ist.
Häufig gefragt
Ja. Sardellenfilets in Öl können verwendet werden. Der Sugo wird dann meist milder und benötigt oft etwas weniger Salz.
Die heiße Gemüsebrühe nach und nach zur Pinienkern-Mehl-Mischung geben und dabei ständig rühren. So bindet die Sauce gleichmäßig.
Nein. Der Sugo wird ohne zusätzlichen Käse serviert; sein Geschmack lebt von Sardellen, Olivenöl und Pinienkernen.
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