Zuppa di mille gusti aus Maratea

Gemüsesuppe aus Maratea

Eine klare lucanische Gemüsesuppe aus Maratea mit grünen Bohnen, Kartoffeln, Zucchini, Zwiebel und Sellerie.

Zum Rezept
Zuppa di mille gusti aus Maratea
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 55 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Suppen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Grüne Bohnen und Kartoffeln geben der Suppe Struktur und Biss.
  • Zucchini werden erst gegen Ende zugegeben und behalten dadurch ihr feines Aroma.
  • Petersilie und schwarzer Pfeffer setzen zum Schluss einen frischen, würzigen Akzent.

Zuppa di mille gusti bringt die schlichte, bodenständige Küche der Basilikata in den Suppenteller. Das Gemüse wird zunächst sanft in Olivenöl angeschwitzt und anschließend in Wasser gegart. Zucchini kommen erst später dazu, damit die verschiedenen Gemüse weich werden und trotzdem klar erkennbar bleiben.

Die Suppe ist leicht und klar, mit zarten Kartoffelwürfeln, grünen Bohnen mit etwas Biss und weich gegarten Zucchini. Olivenöl, Petersilie und Pfeffer runden den milden Gemüsegeschmack ab.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Suppe zubereiten

  1. Gemüse vorbereiten

    Grüne Bohnen, Kartoffeln, Zucchini, Zwiebel und Sellerie wie angegeben vorbereiten. Die Petersilie hacken und beiseitestellen.

    Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind geschnitten und für die jeweiligen Garphasen bereit.

    • Die Gemüsegrößen möglichst gleichmäßig halten, damit die Stücke ähnlich schnell garen.
  2. Zwiebel und Sellerie anschwitzen

    Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Sellerie darin etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Zwiebel und Sellerie sind weich und bleiben hell.

    • Nur so stark erhitzen, dass das Gemüse weich wird und nicht bräunt.
  3. Kartoffeln und Bohnen aufgießen

    Kartoffeln und grüne Bohnen hinzufügen und 2 Minuten unter Rühren mitdünsten. Wasser und Salz zugießen, aufkochen und anschließend die Hitze reduzieren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Wasser kocht auf, bevor die Hitze reduziert wird.

    • Das Salz direkt mit dem Wasser zugeben, damit die Suppe gleichmäßig gewürzt wird.

    Wichtig: Beim Aufgießen und Aufkochen vorsichtig arbeiten, da heiße Flüssigkeit spritzen kann.

  4. Bohnen und Kartoffeln köcheln

    Die Suppe 15 Minuten offen leise köcheln lassen. Die Kartoffeln sollen beginnen weich zu werden, während die Bohnen noch etwas Biss behalten.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich anstechen, sind aber noch nicht vollständig weich; die Bohnen behalten etwas Biss.

    • Die Suppe nur leise köcheln lassen, damit die Gemüsewürfel ihre Form behalten.
  5. Zucchini zugeben

    Die Zucchini einrühren und die Suppe weitere 10 bis 12 Minuten garen, bis alle Gemüse weich, aber nicht zerfallen sind.

    Daran erkennst du es: Alle Gemüse sind weich, behalten aber ihre erkennbare Form.

    • Zucchini erst jetzt zugeben, damit sie nicht zu weich werden.
  6. Würzen und ruhen lassen

    Den Topf vom Herd nehmen. Petersilie und schwarzen Pfeffer einrühren, die Suppe 5 Minuten ruhen lassen und anschließend auf vier Teller verteilen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Suppe ist heiß servierfertig und die Kräuter sind gleichmäßig verteilt.

    • Die Petersilie erst nach dem Garen einrühren, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zucchini spät zugeben: Die Zucchini kommen erst nach dem ersten Köcheln in den Topf. So bleiben sie weich, ohne zu zerfallen.
  • Kurze Ruhezeit: Die fünfminütige Ruhezeit verbindet die Aromen und erleichtert das gleichmäßige Verteilen der Gemüse und Brühe.

Zutatenwissen

Festkochende Kartoffeln

Festkochende Kartoffeln behalten beim Köcheln eher ihre Würfelform und geben der klaren Suppe eine angenehme Struktur.

Grüne Bohnen gleichmäßig schneiden

Etwa 3 cm lange Stücke garen gleichmäßig und bleiben als eigene Gemüsekomponente gut erkennbar.

Petersilie erst am Ende verwenden

Die glatte Petersilie wird nach dem Garen eingerührt und bringt so einen frischen Kräuterton in die fertige Suppe.

Typische Fehler und ihre Lösung

Zwiebel und Sellerie werden dunkel statt weich und hell.

Bei mittlerer Hitze dünsten und regelmäßig umrühren.

Mit dem Wasser ablöschen, sobald das Gemüse weich ist; leichte Bräunung verändert den Geschmack, macht die Suppe aber nicht unbrauchbar.

Die Zucchini zerfallen während des Kochens.

Zucchini erst nach den ersten 15 Minuten Köcheln einrühren.

Bei bereits sehr weichen Zucchini die Suppe nur noch kurz weitergaren und vorsichtig umrühren.

Die Gemüsewürfel brechen auf und die Suppe wird trüber.

Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und nur leise köcheln lassen.

Die Suppe vom Herd nehmen, sobald das Gemüse gar ist, und beim Portionieren vorsichtig schöpfen.

Servieren und kombinieren

  • Heiß mit Petersilie servieren: Die Suppe heiß auf vier Teller verteilen und mit der eingerührten glatten Petersilie servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Sellerie: enthält · Staudensellerie ist als Zutat enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum kommen die Zucchini erst später in die Suppe?

Zucchini garen schneller als Kartoffeln und grüne Bohnen. Durch die spätere Zugabe bleiben sie weich, aber noch klar erkennbar.

Wie weich soll das Gemüse werden?

Alle Gemüse sollen weich sein, ohne zu zerfallen. Die Kartoffeln dürfen sich leicht anstechen lassen, während die Bohnen etwas Biss behalten.

Wann wird die Petersilie eingerührt?

Die Petersilie kommt nach dem Garen zusammen mit dem schwarzen Pfeffer in den vom Herd genommenen Topf.

Aus unserer Küche

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