Semola rimacinata
Fein gemahlener Hartweizengrieß gibt den Nocken eine feste, formbare Struktur und einen leichten Biss.
Gnocchi aus Kampanien
Rustikale kampanische Semola-Nocken mit langsam geschmortem Ragù aus Rinderschulter und Schweinerippchen. Das Fleisch wird separat gereicht, während die Nocken die sämige Tomatensauce aufnehmen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Strangulaprievete al ragù napoletano verbindet eine rustikale kampanische Nockenform mit einem langsam gekochten Fleischragù. Die Nocken werden aus Semola rimacinata und kochendem Wasser geformt, kurz gekocht und anschließend mit der dichten Sauce vermengt. Das geschmorte Rind und die Schweinerippchen werden separat serviert.
Die Strangulaprievete sind außen zart und behalten im Kern einen leichten Biss. Das Ragù ist dicht, fruchtig und herzhaft, mit tiefem Fleischaroma, während Basilikum und schwarzer Pfeffer für frische und würzige Akzente sorgen.
Schritt für Schritt
Das Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Sellerie bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 10 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und duftet, bleibt aber hell.
Rinderschulter und Schweinerippchen dazugeben und rundum anbraten. Den Rotwein in zwei Portionen angießen und jeweils vollständig verdampfen lassen. Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist rundum gebräunt, und der Wein ist jeweils nahezu vollständig eingekocht.
Passierte Tomaten, Wasser, Basilikum, Salz und Pfeffer hinzufügen. Das Ragù langsam zum Simmern bringen, den Deckel leicht geöffnet auflegen und 4 Stunden sehr sanft köcheln lassen. Gelegentlich vorsichtig umrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist deutlich eingedickt, sämig und das Fleisch lässt sich leicht lösen.
Während das Ragù schmort, Semola und 8 g Salz in einer Schüssel mischen. Das kochende Wasser nach und nach angießen und zunächst mit einem Kochlöffel, anschließend mit den Händen zu einem festen Teig verkneten. Den Teig 8 bis 10 Minuten bearbeiten, bis er glatt ist, abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, fest und nach der Ruhezeit geschmeidiger formbar.
Den Teig in mehrere Stücke teilen und zu etwa 1 cm dicken Rollen formen. Davon 2 bis 3 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück mit den Fingern leicht länglich drücken, ohne es zu einer glatten Kugel zu rollen. Die geformten Nocken auf einer mit Semola bestäubten Fläche bereitlegen.
Daran erkennst du es: Die Nocken sind gleichmäßig klein, leicht länglich und nicht zu glatt gerollt.
Das Ragù nach der Schmorzeit abschmecken. Rinderschulter und Schweinerippchen vorsichtig herausnehmen und warm halten. Das Ragù bei Bedarf kurz offen einkochen lassen, bis es sämig ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet an den Nocken, ohne wässrig zu wirken.
Das Kochwasser mit 40 g Salz zum kräftigen Kochen bringen. Die Strangulaprievete portionsweise hineingeben und 4 bis 5 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und noch leicht Biss haben. Mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Nocken steigen an die Oberfläche und sind im Kern noch leicht bissfest.
Die Nocken mit ausreichend Ragù vermengen und sofort servieren. Das geschmorte Fleisch wird traditionell separat gereicht.
Daran erkennst du es: Jede Nocke ist gleichmäßig mit Ragù überzogen und bleibt dennoch formstabil.
Gut zu wissen
Fein gemahlener Hartweizengrieß gibt den Nocken eine feste, formbare Struktur und einen leichten Biss.
Rinderschulter liefert kräftiges Aroma und Struktur, während die Schweinerippchen zusätzliche Tiefe und Saftigkeit in das Ragù bringen.
Das Kochwasser wird mit einer eigenen, abgemessenen Salzmenge gewürzt. Diese Menge gehört nicht zum Salz für Ragù oder Teig.
Das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam weich dünsten und das Tomatenmark nur kurz mitrösten.
Bei leichter Bräunung sofort mit dem Rotwein ablöschen; stark verbrannte Bestandteile sollten nicht weiterverwendet werden.
Den Deckel leicht geöffnet auflegen, die Hitze niedrig halten und gelegentlich vorsichtig umrühren.
Mit etwas Wasser verdünnen und bei niedriger Hitze weitergaren, sofern nichts am Boden verbrannt ist.
Das Wasser schrittweise einarbeiten, den Teig fest halten und die Nocken portionsweise in stark kochendes Wasser geben.
Die restlichen Nocken etwas größer formen und erst einlegen, wenn das Wasser wieder kräftig kocht.
Nach 4 bis 5 Minuten auf das Aufsteigen und den leichten Biss achten und sie sofort mit der Schaumkelle herausheben.
Die Nocken direkt mit sämigem Ragù vermengen und sofort servieren.
Häufig gefragt
Das Ragù wird mit den Nocken vermengt, während Rinderschulter und Schweinerippchen separat warm gehalten und gereicht werden.
Die Teigstücke werden zu etwa 1 cm dicken Rollen geformt, in 2 bis 3 cm lange Stücke geschnitten und mit den Fingern leicht länglich gedrückt, ohne sie glatt zu Kugeln zu rollen.
Das Ragù sollte sämig sein und gut an den Nocken haften. Bei Bedarf wird es nach dem Herausnehmen des Fleisches kurz offen eingekocht.
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