Pistazien auswählen
Ungesalzene, ungeröstete Pistazien eignen sich am besten, weil Salz und Röstaromen kontrolliert über das Rezept gesteuert werden. Pistacchio Verde di Bronte DOP gibt dem Pesto einen besonders regionalen Charakter.
Sizilien · Pasta mit Pistazienpesto
Cremige Casarecce mit rohem Pistazienpesto, Pecorino, Basilikum und Zitronenschale, verfeinert mit Nudelwasser und gehackten Pistazien.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta al pesto di pistacchi ist eine sizilianisch inspirierte Pastaversion, in der Pistazien die Hauptrolle im cremigen Pesto übernehmen. Für diese alltagstaugliche Fassung werden sie mit Basilikum, Pecorino, Zitronenschale und Olivenöl verarbeitet und anschließend mit etwas Nudelwasser glatt gebunden. Getrocknete Casarecce nehmen die Sauce besonders gut auf und werden zum Schluss mit gehackten Pistazien bestreut.
Cremig und zugleich leicht stückig, mit nussigem Pistazienaroma, würzigem Pecorino, frischem Basilikum und einem klaren Zitronenton. Die gehackten Pistazien geben beim Servieren zusätzlichen Biss.
Schritt für Schritt
20 g der Pistazien grob hacken und für den Schluss beiseitestellen. Die übrigen 100 g mit Knoblauch, Basilikum, Zitronenschale, Pecorino, Pfeffer, Olivenöl und 100 ml kaltem Wasser in den Mixer geben.
Die Mischung in kurzen Intervallen zu einem cremigen, leicht stückigen Pesto verarbeiten. Falls nötig, die Masse zwischendurch mit einem Teigschaber vom Rand lösen, damit sie nicht warm wird.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist cremig, darf aber noch kleine Pistazienstückchen enthalten.
Während das Pesto gemixt wird, das Wasser mit dem Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Casarecce hineingeben und nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen 200 ml Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Casarecce sind bissfest und im Kern noch leicht fest.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und heißem Kochgeschirr.
Das Pesto in eine große Schüssel geben und zunächst 100 ml des zurückbehaltenen Kochwassers unterrühren. So wird es glatt und lässt sich später gleichmäßig mit der Pasta verbinden.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und fließfähig, aber nicht dünn.
Die Casarecce abgießen, direkt zum Pesto geben und gründlich vermengen. Nach Bedarf esslöffelweise weiteres Kochwasser einarbeiten, bis die Sauce cremig an der Pasta haftet.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an den Casarecce und wirkt cremig, nicht wässrig.
Die Pasta sofort auf Teller verteilen und mit den zurückbehaltenen gehackten Pistazien bestreuen.
Gut zu wissen
Ungesalzene, ungeröstete Pistazien eignen sich am besten, weil Salz und Röstaromen kontrolliert über das Rezept gesteuert werden. Pistacchio Verde di Bronte DOP gibt dem Pesto einen besonders regionalen Charakter.
Die Zitrone fein abreiben und möglichst nur die gelbe Außenschale verwenden, da die weiße Schicht darunter bitter schmecken kann.
Fein geriebener Pecorino verteilt sich gleichmäßiger im Pesto und verbindet sich besser mit Olivenöl und Kochwasser.
Das Pesto bleibt cremig und nussig, schmeckt aber meist etwas weniger intensiv und regional charakteristisch.
Die Pistazien im gleichen Verarbeitungszustand verwenden und die Mengen für Pesto und Garnitur beibehalten.
Nur in kurzen Intervallen mixen und die Masse bei Bedarf mit dem Teigschaber vom Rand lösen.
Das Pesto kurz abkühlen lassen und anschließend mit etwas Zitronenschale oder Kochwasser weiterverarbeiten.
Zunächst 100 ml Kochwasser unterrühren und danach bei Bedarf esslöffelweise mehr ergänzen.
Etwas zurückbehaltenes Kochwasser nach und nach unterheben, bis die Sauce wieder cremig fließt.
Das Wasser portionsweise einarbeiten und die Konsistenz nach jedem Schritt prüfen.
Kurz mit etwas Pecorino oder mehr Pasta vermengen und die Sauce an der heißen Pasta leicht binden lassen.
Nach Packungsangabe garen und vor dem Abgießen probieren.
Die Pasta sofort abgießen und ohne weitere Wartezeit mit dem Pesto vermengen.
Für eine deutlich stückigere Konsistenz die Pistazien nur kurz und in Intervallen mixen.
Reste nach dem Abkühlen in einen gut verschließbaren Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Für die beste Konsistenz möglichst frisch servieren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Pesto und die fertig vermengte Pasta können nach dem Einfrieren an Frische und cremiger Konsistenz verlieren.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich ungesalzene, ungeröstete Pistazien. Pistacchio Verde di Bronte DOP verleiht dem Pesto einen besonders intensiven und regional charakteristischen Geschmack.
Das Pesto zunächst mit 100 ml Kochwasser verrühren und anschließend bei Bedarf weiteres Kochwasser esslöffelweise einarbeiten. So wird die Sauce glatt und haftet gleichmäßig an der Pasta.
Das stärkehaltige Kochwasser hilft, Olivenöl, Pecorino und Pistazien zu einer geschmeidigen Sauce zu verbinden.
Ja. Die Pistazien nur in kurzen Intervallen mixen und die Konsistenz früh prüfen, damit kleine Stückchen erhalten bleiben.
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