Mehlwahl
Type-00-Mehl ergibt einen zarten Teig; backstarkes Weizenmehl kann mehr Struktur und Elastizität bringen.
Süßes Hefegebäck aus Latium
Römisches Maritozzo aus zweifach gegangenem, leicht zitronigem Briocheteig, gebacken, glasiert und großzügig mit gesüßter Schlagsahne gefüllt. Das Rezept ergibt 10 Stück und ist als süßes Gebäck für Frühstück und Merenda angelegt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Maritozzo con la panna ist ein weiches süßes Hefegebäck mit einer großzügigen Füllung aus gesüßter Schlagsahne. Der Teig wird zweimal gehen gelassen, mit Ei bestrichen, bei 180 °C gebacken und nach dem Auskühlen längs eingeschnitten. Zitronenabrieb gibt dem Briocheteig ein frisches Aroma, während die Sahnefüllung im Mittelpunkt bleibt.
Außen goldbraun und zart glänzend, innen weich, luftig und leicht ölig-saftig. Die Füllung ist kühl, cremig und süß; Zitronenabrieb und Vanille sorgen für ein frisches, rundes Aroma.
Schritt für Schritt
100 ml lauwarme Milch mit der frischen Hefe, dem Honig und 50 g Weizenmehl verrühren. Abdecken und etwa 30 Minuten stehen lassen, bis die Oberfläche sichtbar schäumt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist sichtbar schaumig.
Das restliche Mehl mit den Eiern, dem Zucker und dem Zitronenabrieb in die Schüssel geben. Den Vorteig hinzufügen und alles langsam vermengen. Das Sonnenblumenöl in dünnem Strahl einarbeiten und zuletzt das Salz zugeben. Den Teig von Hand etwa 12–15 Minuten oder mit der Küchenmaschine 8–10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Die Ausgangsvorlage erwähnt an dieser Stelle zusätzlich übrige Milch, führt aber insgesamt nur 100 ml Milch auf; diese Menge ist bereits im Vorteig verwendet und wird nicht ergänzt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend vom Schüsselrand.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und an einem zugfreien Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 10 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück rundwirken und anschließend zu einem kleinen, länglichen Brötchen formen. Mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, abdecken und weitere 45–60 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge wirken sichtbar aufgegangen und federnd.
Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C statische Hitze vorheizen. Eigelb und Milch verrühren und die Teiglinge vorsichtig damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene 18–20 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Ofens vorsichtig mit aufsteigendem Dampf und der heißen Form umgehen.
Zucker und Wasser in einem kleinen Topf kurz erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die noch warmen Maritozzi dünn damit bepinseln und anschließend vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist dünn verteilt und die Gebäcke sind vollständig ausgekühlt.
Wichtig: Den Topf und die heiße Glasur vorsichtig handhaben.
Die kalte Schlagsahne mit Puderzucker und Vanilleextrakt steif, aber cremig aufschlagen. Jeden vollständig ausgekühlten Maritozzo längs einschneiden, ohne ihn ganz zu teilen, und großzügig mit der Sahne füllen. Überschüssige Sahne an den Seiten glatt abstreichen und die Stücke direkt servieren.
Daran erkennst du es: Die Sahne ist standfest, bleibt aber cremig und die Füllung sitzt großzügig im Gebäck.
Wichtig: Die gefüllten Maritozzi direkt servieren und bis dahin möglichst kühl halten.
Gut zu wissen
Type-00-Mehl ergibt einen zarten Teig; backstarkes Weizenmehl kann mehr Struktur und Elastizität bringen.
Die Hefe wird im lauwarmen Vorteig aktiviert. Die Milch sollte nicht heiß sein.
Nur die äußere gelbe Schale fein abreiben und den weißen Teil möglichst vermeiden, damit das Aroma nicht bitter wird.
Die Sahne wird kalt aufgeschlagen und nur bis zu einer cremig-standfesten Konsistenz verarbeitet.
Der Teig bleibt mild und weich; das Aroma verändert sich nur geringfügig.
Das Sonnenblumenöl im gleichen Volumen durch neutrales Rapsöl ersetzen.
Die Vanillenote kann etwas intensiver und sichtbarer ausfallen.
Vanillepaste nach der Dosierempfehlung des Produkts verwenden und mit der kalten Sahne aufschlagen.
Den Teig bis zu einer glatten, elastischen Konsistenz kneten und die Volumenzunahme statt nur die Uhrzeit beobachten.
Die geformten Teiglinge bei der zweiten Gehzeit länger stehen lassen, sofern sie noch nicht sichtbar aufgegangen sind.
Ab etwa 18 Minuten die Bräunung kontrollieren und die statische Hitze von 180 °C einhalten.
Die Gebäcke nach dem Herausnehmen dünn glasieren und vollständig auskühlen lassen.
Kalte Sahne verwenden und sie steif, aber cremig aufschlagen.
Die Füllung kurz kühl stellen und erst danach erneut vorsichtig aufschlagen, falls sie noch nicht übergeschlagen ist.
Die glasierten Gebäcke vollständig auf dem Gitter auskühlen lassen.
Die Gebäcke vor dem Füllen weiter abkühlen lassen und die Sahne erneut kalt stellen.
Eine aromatischere Zitrusvariante mit Orangenschale statt Zitronenschale.
Eine schlichtere Füllung, bei der die Süße der Sahne und das Zitronenaroma des Gebäcks stärker im Vordergrund stehen.
Für die gefüllte Ausführung ist keine belastbare Einfrier- und Auftauanleitung dokumentiert.
Häufig gefragt
Die Zutatenliste nennt insgesamt 100 ml Milch. Da Schritt 1 diese Menge vollständig für den Vorteig verwendet, wird keine zusätzliche Milch ergänzt. Die Formulierung „übrige Milch“ in Schritt 2 ist widersprüchlich und bleibt ungeklärt.
Erst nachdem die glasierten Maritozzi vollständig ausgekühlt sind. Danach werden sie längs eingeschnitten, mit der frisch aufgeschlagenen Sahne gefüllt und direkt serviert.
Bei 180 °C statischer Hitze auf der mittleren Schiene für etwa 18–20 Minuten.
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