Sugo di pomodoro fresco al basilico

Italienweit verbreitete Küche

Sämiger Sugo aus vollreifen Tomaten, Zwiebel, Karotte, Olivenöl und frischem Basilikum. Die Tomaten werden weich gekocht, passiert und anschließend mit dem Gemüse sanft eingekocht.

Zum Rezept
Sugo di pomodoro fresco al basilico
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 60 Minuten
Gesamtzeit ca. 95 Minuten
Menge ca. 750 g Sugo, etwa 4 bis 6 Portionen als Sauce
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Prägende Zubereitungsverfahren Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Passieren entfernt Schalen und Kerne und sorgt für eine glatte, sämige Textur.
  • Der milde Gemüseansatz vertieft das Tomatenaroma, ohne die Sauce zu überdecken.
  • Basilikum wird teils mitgekocht und teils frisch eingerührt, sodass sowohl Tiefe als auch ein frisches Kräuteraroma entstehen.
  • Das sanfte Einkochen konzentriert Geschmack und Konsistenz ohne starke Bräunung.

Reife Tomaten werden erst weich gekocht, dann passiert und mit einem kleinen Gemüseansatz sanft eingedickt. So entsteht eine sämige, aromatische Sauce, in der Basilikum erst zum Schluss sein frisches Aroma entfaltet. Der Sugo eignet sich als Begleiter zu Pasta, Gnocchi, Reis oder Gemüse.

Sämig und glatt mit konzentriertem, leicht süßlichem Tomatenaroma, milder Gemüsewürze und einem frischen Basilikumduft. Das Olivenöl rundet die Sauce weich ab.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Sugo zubereiten

  1. Tomaten vorbereiten

    Tomaten sorgfältig prüfen, waschen und die Stielansätze entfernen. Die Früchte längs halbieren und grobe Kerne sowie überschüssigen Saft vorsichtig herausdrücken.

    Daran erkennst du es: Die Tomaten sind sauber vorbereitet und von groben Kernen sowie überschüssigem Saft befreit.

    • Sehr wasserreiche Tomaten nur vorsichtig ausdrücken, damit möglichst viel Fruchtfleisch erhalten bleibt.

    Wichtig: Beim Schneiden auf eine rutschfeste Unterlage achten.

  2. Tomaten weich kochen

    Die vorbereiteten Tomaten in den großen Topf geben und bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten weich kochen. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomaten sind deutlich zusammengefallen und weich genug zum Passieren.

    • Die Hitze niedrig halten; die Tomaten sollen weich werden, aber nicht stark ansetzen.
  3. Tomaten passieren

    Die weichen Tomaten mit dem feinen Salz würzen und portionsweise durch die Passiermühle oder ein feines Sieb streichen. Schalen und verbliebene Kerne werden dabei entfernt.

    Daran erkennst du es: Eine glatte, kern- und schalenfreie Tomatenmasse ist entstanden.

    • Portionsweise arbeiten, damit die Passiermühle nicht überfüllt wird.

    Wichtig: Die Tomatenmasse ist heiß; beim Passieren vorsichtig arbeiten.

  4. Gemüseansatz zubereiten

    Zwiebel und Karotte sehr fein hacken. Das Olivenöl im zuvor verwendeten Topf erwärmen und das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten weich dünsten, ohne es stark zu bräunen.

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und mild aromatisch, aber kaum gebräunt.

    • Sehr fein gehacktes Gemüse verbindet sich später besser mit dem passierten Sugo.
  5. Sugo einkochen

    Die passierten Tomaten zum Gemüse geben und den Sugo bei niedriger Hitze 25 bis 30 Minuten sanft einkochen lassen. Den Deckel leicht geöffnet auflegen und gelegentlich umrühren, bis die Sauce sämig ist.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sugo ist sichtbar eingedickt und haftet leicht am Kochlöffel.

    • Während der Sugo einkocht, kann die Beilage vorbereitet werden, zu der er serviert wird.

    Wichtig: Den Deckel nur leicht geöffnet auflegen, damit Dampf entweichen kann und Spritzer reduziert werden.

  6. Basilikum einarbeiten

    Sechs Basilikumblätter in den letzten 5 Minuten der Garzeit einlegen. Den Topf vom Herd nehmen, die übrigen vier Blätter zerzupfen und unter den heißen Sugo rühren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sugo duftet aromatisch nach Basilikum, ohne dass das frische Kräuteraroma vollständig verloren geht.

    • Das frische Basilikum erst nach dem Herunternehmen vom Herd einrühren.
  7. Ruhen lassen und servieren

    Den Sugo kurz ruhen lassen und nochmals abschmecken. Für eine übliche Portion als Sauce etwa 150 bis 180 g verwenden. Er passt zu Pasta, Gnocchi, Reis oder gedünstetem Gemüse; ein weiteres vollständiges Gericht ist nicht Bestandteil dieses Rezepts.

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, aromatisch und ausgewogen abgeschmeckt.

    • Beim Nachwürzen sparsam vorgehen, da das Salz bereits beim Passieren zugegeben wurde.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Passieren für eine glatte Sauce: Das Passieren entfernt Schalen und Kerne und gibt dem Sugo seine sämige, gleichmäßige Textur.
  • Basilikum zweistufig verwenden: Ein Teil des Basilikums zieht kurz mit, während der Rest erst nach dem Kochen eingerührt wird. Dadurch bleibt das Aroma frischer.
  • Konsistenz prüfen: Der Sugo ist fertig eingekocht, wenn er sämig ist und leicht am Kochlöffel haftet.

Zutatenwissen

Tomaten auswählen

Vollreife, aromatische Tomaten geben dem Sugo den größten Teil seines Geschmacks. Sehr wasserreiche Früchte benötigen möglicherweise etwas längeres Einkochen.

Basilikum erst zum Schluss verfeinern

Frische Basilikumblätter sollten nicht vollständig über die gesamte Garzeit mitkochen, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt.

Olivenöl als Geschmacksbasis

Das Olivenöl trägt die Aromen des mild gedünsteten Gemüseansatzes und rundet die Tomatensauce ab.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Tomaten oder der Sugo setzen am Topfboden an oder schmecken angebrannt.

Die Tomaten und den fertigen Sugo bei niedriger Hitze garen und regelmäßig umrühren.

Den Sugo ohne den angesetzten Bodensatz in einen sauberen Topf umfüllen und bei niedriger Hitze weiter einkochen.

Der Gemüseansatz dominiert mit bitteren oder röstigen Noten.

Das Gemüse nur weich dünsten und ausdrücklich nicht stark bräunen.

Bei Bedarf mit etwas passierter Tomate aus dem Rezept verdünnen und den Sugo anschließend sanft weiter einkochen.

Die Sauce bleibt wässrig und haftet nicht gut an der Beilage.

Den Deckel leicht geöffnet lassen und bis zur sämigen Konsistenz einkochen.

Den Sugo bei niedriger Hitze ohne vollständig geschlossenen Deckel weiter reduzieren.

Varianten

Kräftiger Basilikumsugo

Der Basilikumcharakter wird stärker betont, ohne die Grundmethode zu verändern.

Noch feinerer Sugo

Der Gemüseansatz wird besonders fein verarbeitet, damit die Sauce vollständig gleichmäßig wirkt.

Servieren und kombinieren

  • Zu Pasta: Den Sugo als Sauce zu Pasta verwenden und direkt mit der gegarten Pasta vermengen.
  • Zu Gnocchi: Den Sugo zu Gnocchi servieren; die sämige Konsistenz haftet gut an den Stücken.
  • Zu Reis: Den Sugo als aromatische Sauce zu Reis reichen.
  • Zu gedünstetem Gemüse: Den Sugo als frischen Würzbegleiter zu gedünstetem Gemüse servieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Tomaten eignen sich für den Sugo?

Am besten eignen sich vollreife, aromatische Tomaten. Je höher ihr Wassergehalt ist, desto länger kann das anschließende Einkochen dauern.

Warum werden die Tomaten passiert?

Beim Passieren werden Schalen und verbliebene Kerne entfernt. Dadurch wird der Sugo glatt und sämig.

Wann kommt das Basilikum in den Sugo?

Sechs Blätter ziehen in den letzten 5 Minuten der Garzeit mit. Vier weitere Blätter werden nach dem Herunternehmen vom Herd zerzupft und eingerührt.

Wozu passt der Sugo?

Der Sugo passt zu Pasta, Gnocchi, Reis oder gedünstetem Gemüse.

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