Tomaten auswählen
Vollreife, aromatische Tomaten geben dem Sugo den größten Teil seines Geschmacks. Sehr wasserreiche Früchte benötigen möglicherweise etwas längeres Einkochen.
Italienweit verbreitete Küche
Sämiger Sugo aus vollreifen Tomaten, Zwiebel, Karotte, Olivenöl und frischem Basilikum. Die Tomaten werden weich gekocht, passiert und anschließend mit dem Gemüse sanft eingekocht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Reife Tomaten werden erst weich gekocht, dann passiert und mit einem kleinen Gemüseansatz sanft eingedickt. So entsteht eine sämige, aromatische Sauce, in der Basilikum erst zum Schluss sein frisches Aroma entfaltet. Der Sugo eignet sich als Begleiter zu Pasta, Gnocchi, Reis oder Gemüse.
Sämig und glatt mit konzentriertem, leicht süßlichem Tomatenaroma, milder Gemüsewürze und einem frischen Basilikumduft. Das Olivenöl rundet die Sauce weich ab.
Schritt für Schritt
Tomaten sorgfältig prüfen, waschen und die Stielansätze entfernen. Die Früchte längs halbieren und grobe Kerne sowie überschüssigen Saft vorsichtig herausdrücken.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind sauber vorbereitet und von groben Kernen sowie überschüssigem Saft befreit.
Wichtig: Beim Schneiden auf eine rutschfeste Unterlage achten.
Die vorbereiteten Tomaten in den großen Topf geben und bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten weich kochen. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind deutlich zusammengefallen und weich genug zum Passieren.
Die weichen Tomaten mit dem feinen Salz würzen und portionsweise durch die Passiermühle oder ein feines Sieb streichen. Schalen und verbliebene Kerne werden dabei entfernt.
Daran erkennst du es: Eine glatte, kern- und schalenfreie Tomatenmasse ist entstanden.
Wichtig: Die Tomatenmasse ist heiß; beim Passieren vorsichtig arbeiten.
Zwiebel und Karotte sehr fein hacken. Das Olivenöl im zuvor verwendeten Topf erwärmen und das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten weich dünsten, ohne es stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und mild aromatisch, aber kaum gebräunt.
Die passierten Tomaten zum Gemüse geben und den Sugo bei niedriger Hitze 25 bis 30 Minuten sanft einkochen lassen. Den Deckel leicht geöffnet auflegen und gelegentlich umrühren, bis die Sauce sämig ist.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist sichtbar eingedickt und haftet leicht am Kochlöffel.
Wichtig: Den Deckel nur leicht geöffnet auflegen, damit Dampf entweichen kann und Spritzer reduziert werden.
Sechs Basilikumblätter in den letzten 5 Minuten der Garzeit einlegen. Den Topf vom Herd nehmen, die übrigen vier Blätter zerzupfen und unter den heißen Sugo rühren.
Daran erkennst du es: Der Sugo duftet aromatisch nach Basilikum, ohne dass das frische Kräuteraroma vollständig verloren geht.
Den Sugo kurz ruhen lassen und nochmals abschmecken. Für eine übliche Portion als Sauce etwa 150 bis 180 g verwenden. Er passt zu Pasta, Gnocchi, Reis oder gedünstetem Gemüse; ein weiteres vollständiges Gericht ist nicht Bestandteil dieses Rezepts.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, aromatisch und ausgewogen abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Vollreife, aromatische Tomaten geben dem Sugo den größten Teil seines Geschmacks. Sehr wasserreiche Früchte benötigen möglicherweise etwas längeres Einkochen.
Frische Basilikumblätter sollten nicht vollständig über die gesamte Garzeit mitkochen, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt.
Das Olivenöl trägt die Aromen des mild gedünsteten Gemüseansatzes und rundet die Tomatensauce ab.
Die Tomaten und den fertigen Sugo bei niedriger Hitze garen und regelmäßig umrühren.
Den Sugo ohne den angesetzten Bodensatz in einen sauberen Topf umfüllen und bei niedriger Hitze weiter einkochen.
Das Gemüse nur weich dünsten und ausdrücklich nicht stark bräunen.
Bei Bedarf mit etwas passierter Tomate aus dem Rezept verdünnen und den Sugo anschließend sanft weiter einkochen.
Den Deckel leicht geöffnet lassen und bis zur sämigen Konsistenz einkochen.
Den Sugo bei niedriger Hitze ohne vollständig geschlossenen Deckel weiter reduzieren.
Der Basilikumcharakter wird stärker betont, ohne die Grundmethode zu verändern.
Der Gemüseansatz wird besonders fein verarbeitet, damit die Sauce vollständig gleichmäßig wirkt.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich vollreife, aromatische Tomaten. Je höher ihr Wassergehalt ist, desto länger kann das anschließende Einkochen dauern.
Beim Passieren werden Schalen und verbliebene Kerne entfernt. Dadurch wird der Sugo glatt und sämig.
Sechs Blätter ziehen in den letzten 5 Minuten der Garzeit mit. Vier weitere Blätter werden nach dem Herunternehmen vom Herd zerzupft und eingerührt.
Der Sugo passt zu Pasta, Gnocchi, Reis oder gedünstetem Gemüse.
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