Uvetta oder Sultaninen
Uvetta und Sultaninen können für dieselbe süßlich-fruchtige Komponente verwendet werden. Das Einweichen macht die Trockenfrucht weicher und erleichtert das grobe Zerkleinern.
Mantuanische Pasta mit Nuss-Sugo
Maccheroni alla Gonzaga sind ein mantuanisches Pastagericht mit cremigem Sugo aus gerösteten Mandeln und Haselnüssen, Uvetta, Basilikum, Zitrone und Grana Padano. Zimt und Muskat verbinden die süßlich-fruchtigen und herzhaften Aromen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese eigenständige Pasta aus der Lombardei verbindet getrocknete Maccheroni mit einer groben, cremigen Masse aus gerösteten Nüssen, Uvetta, Basilikum und Grana Padano. Zitronenschale sorgt für Frische, während Zimt und Muskat dem Sugo eine warme, aromatische Tiefe geben. Der Name wird vorsichtig mit der Gonzaga-Zeit in Mantua und der dort überlieferten Hofküche in Verbindung gebracht.
Die Pasta ist cremig und haftet glänzend an den Maccheroni. Geröstete Nüsse sorgen für eine leicht grobe Textur, während Uvetta weiche süßliche Akzente setzt. Basilikum und Zitrone wirken frisch, Grana Padano herzhaft-würzig; Zimt und Muskat bleiben warm und dezent im Hintergrund.
Schritt für Schritt
Die Uvetta mit etwas warmem Wasser übergießen und 10 Minuten einweichen. Anschließend gut abtropfen lassen. Mandeln und Haselnüsse in der trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten rösten, dabei regelmäßig wenden, und anschließend abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Nüsse duften geröstet und zeigen leichte Bräunung, ohne dunkel zu werden.
Nüsse, Uvetta, Basilikum, etwa zwei Drittel der Zitronenschale, 20 g Grana Padano, Zimt und Muskat in den Mixer geben und grob zerkleinern. 20 ml Olivenöl und nach und nach etwa die Hälfte der heißen Gemüsebrühe einarbeiten, bis eine grobe, streichfähige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist grob zerkleinert, streichfähig und noch leicht strukturiert.
Das Wasser mit dem Salz im großen Topf zum Kochen bringen. Die Maccheroni darin nach Packungsangabe bissfest garen, am besten eine Minute vor der angegebenen Zeit abgießen. Vorher etwa 200 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Maccheroni sind bissfest und nicht weich gekocht.
Wichtig: Beim Abgießen auf aufsteigenden Dampf und spritzendes Kochwasser achten.
Butter und das restliche Olivenöl in der großen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen. Die Nuss-Frucht-Masse und die übrige Gemüsebrühe einrühren und 2 bis 3 Minuten erwärmen. Die Sauce soll heiß werden, aber nicht stark kochen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist heiß und cremig, ohne stark zu sprudeln.
Die abgetropften Maccheroni in die Pfanne geben. Unter Wenden nach und nach so viel Kochwasser zugießen, bis der Sugo cremig an den Nudeln haftet. Die Pasta 1 bis 2 Minuten in der Sauce schwenken und mit schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet cremig an den Maccheroni und wirkt nicht wässrig.
Die Maccheroni sofort auf Teller verteilen und mit dem restlichen Grana Padano sowie der übrigen Zitronenschale bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird unmittelbar nach dem Schwenken heiß serviert.
Gut zu wissen
Uvetta und Sultaninen können für dieselbe süßlich-fruchtige Komponente verwendet werden. Das Einweichen macht die Trockenfrucht weicher und erleichtert das grobe Zerkleinern.
Das kurze Rösten in der trockenen Pfanne verstärkt das Aroma. Die Nüsse anschließend abkühlen lassen, bevor sie mit den übrigen Zutaten gemixt werden.
Für die verwendete Zitronenschale eine unbehandelte Zitrone wählen und die Schale fein abreiben. Ein Teil kommt in den Sugo, der Rest dient zum Bestreuen.
Die Sauce bleibt fruchtig und süßlich; Sultaninen können etwas milder und weicher wirken.
Sultaninen wie die Uvetta mit warmem Wasser einweichen, abtropfen lassen und anschließend verwenden.
Der Geschmack wird meist etwas kräftiger und salziger.
Parmesan fein reiben und in denselben Mengen und Schritten wie Grana Padano verwenden.
Die Sauce wird milchfrei, mit etwas stärkerer Olivennote und weniger buttriger Rundung.
Die Butter durch zusätzliches Olivenöl ersetzen und das Öl in Schritt 4 sanft erwärmen.
Bei mittlerer Hitze rösten und die Nüsse regelmäßig wenden.
Bei deutlicher Bitterkeit die Nüsse ersetzen; ein nachträgliches Süßen behebt den Röstfehler nicht zuverlässig.
Brühe und Kochwasser schrittweise einarbeiten und die Konsistenz nach jeder Zugabe prüfen.
Die Pasta bei niedriger Hitze kurz weiter schwenken, bis überschüssige Flüssigkeit bindet.
Etwa eine Minute vor der Packungszeit abgießen und nur 1 bis 2 Minuten in der Sauce schwenken.
Sofort servieren und kein weiteres Kochwasser zugeben.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen und die Sauce regelmäßig umrühren.
Die Pfanne sofort von der Hitze nehmen und, falls noch möglich, die nicht angehaftete Sauce in eine saubere Pfanne geben.
Butter und Grana Padano werden ersetzt, damit die Pasta ohne Milchprodukte zubereitet werden kann.
Der Basilikumanteil wird erhöht, um die frische, grüne Note gegenüber den warmen Gewürzen stärker hervorzuheben.
Häufig gefragt
Ja. Sultaninen können in derselben Menge verwendet, in warmem Wasser eingeweicht und anschließend gut abgetropft werden.
Die Maccheroni garen in der heißen Sauce noch 1 bis 2 Minuten weiter. Das frühe Abgießen hilft, den Biss zu bewahren.
Etwa 200 ml sollten vor dem Abgießen aufgefangen werden. Für die Sauce wird davon nur so viel benötigt, bis der Sugo cremig an den Nudeln haftet.
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