Ricotta Romana DOP
Die frische Schafsricotta prägt den Geschmack des Desserts. Gut abgetropfte Ricotta aus Schafsmilch ist die naheliegendste Alternative, schmeckt meist kräftiger und verändert die regionale Anmutung leicht.
Cremiges Gelato aus Latium
Cremiges italienisches Gelato aus dem Latium mit gut abgetropfter RicottaItalienisches Molkenprodukt mit feinkörniger, weicher Konsistenz und mildem Geschmack. Romana, Eigelb, Zucker und Rum. Die gekühlte Creme wird in der Eismaschine oder unter regelmäßigem Durchrühren im Gefrierfach gefroren.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gelato alla ricotta ist ein römisches Dessert aus dem Latium: mild, cremig und ganz von der frischen Ricotta geprägt. In dieser Fassung verbinden sich Ricotta Romana, Eigelb, Zucker und etwas Rum zu einer kühlen Spezialität zwischen klassischem Gelato und Semifreddo. Die Zubereitung gelingt mit Eismaschine ebenso wie im Gefrierfach; entscheidend ist, die Ricotta vorher gründlich abtropfen zu lassen.
Mild, sahnig und leicht körnig-fein von der Schafsricotta, mit einer kühlen, dichten Gelato-Konsistenz und einer dezenten Rumwärme.
Schritt für Schritt
Die Ricotta in ein feinmaschiges Sieb über eine Schüssel geben, abdecken und 6–12 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen. Danach die Ricotta mindestens zweimal durch das Sieb streichen, damit sie glatt und cremig wird.
Daran erkennst du es: Die Ricotta soll deutlich fester und frei von überschüssiger Flüssigkeit sein.
Wichtig: Die Ricotta während des Abtropfens durchgehend gekühlt halten.
Eigelb und Zucker in der hitzefesten Schüssel verrühren. Die Schüssel über ein sanft siedendes Wasserbad setzen und die Masse unter ständigem Rühren auf 72–75 °C erhitzen. Sie soll hell, dicklich und leicht schaumig werden.
Daran erkennst du es: Die Masse ist hell, dicklich und leicht schaumig.
Wichtig: Die Eigelbmasse kontrolliert erhitzen und nicht unbeaufsichtigt lassen.
Den Rum in die noch warme Eigelbmasse rühren. Anschließend 10–15 Minuten abkühlen lassen, bis die Masse nur noch lauwarm ist.
Daran erkennst du es: Die Masse ist nur noch lauwarm und nicht mehr heiß.
Die abgetropfte Ricotta in eine große Schüssel geben. Die Eigelbmasse portionsweise unterheben, bis eine gleichmäßige Creme entstanden ist. Die Creme abdecken und 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist vollständig durchgekühlt und gleichmäßig fest-cremig.
Wichtig: Die Creme bis zum Gefrieren gekühlt halten.
Die kalte Masse in die laufende Eismaschine geben und je nach Gerät 25–30 Minuten gefrieren lassen. Das Gelato in einen flachen, gefriergeeigneten Behälter füllen und bei etwa -18 °C noch 1 Stunde nachfrieren lassen.
Daran erkennst du es: Das Gelato ist deutlich verdickt und lässt sich als weiche Masse in den Behälter füllen.
Die kalte Masse in eine flache Metallschale füllen und bei etwa -18 °C einfrieren. Nach 45 Minuten kräftig durchrühren und die Masse wieder glattstreichen. Dies insgesamt viermal im Abstand von 45 Minuten wiederholen. Danach noch 1 Stunde fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse wird nach jedem Durchrühren gleichmäßiger und am Ende fest, aber portionierbar.
Das Gelato vor dem Servieren 10–15 Minuten im Kühlschrank temperieren lassen. Mit einem stabilen Löffel oder Eisportionierer in sechs Portionen teilen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Das Gelato lässt sich ohne starke Kraft portionieren, bleibt aber fest und kalt.
Gut zu wissen
Die frische Schafsricotta prägt den Geschmack des Desserts. Gut abgetropfte Ricotta aus Schafsmilch ist die naheliegendste Alternative, schmeckt meist kräftiger und verändert die regionale Anmutung leicht.
Der Rum wird in die noch warme Eigelbmasse eingerührt und gibt dem Gelato eine dezente aromatische Wärme.
Der Geschmack wird meist etwas kräftiger; die regionale Anmutung verändert sich leicht.
Die Ricotta genauso 6–12 Stunden abtropfen lassen und anschließend mindestens zweimal durch ein Sieb streichen.
Die Ricotta 6–12 Stunden gekühlt abtropfen lassen und mindestens zweimal durch das Sieb streichen.
Die fertige Masse länger nachfrieren lassen; eine wässrige Grundmasse lässt sich jedoch nur begrenzt korrigieren.
Die Temperatur auf 72–75 °C begrenzen und während des gesamten Wasserbadschritts rühren.
Die Masse sofort durch ein feines Sieb geben; vollständig glatte Creme ist danach nicht garantiert.
Die Masse viermal im Abstand von 45 Minuten gründlich durchrühren und jeweils glattstreichen.
Vor dem Servieren kurz temperieren und kräftig durchrühren, sofern die Konsistenz dies zulässt.
Die gekühlte Creme wird in einer flachen Metallschale eingefroren und während des Gefrierens regelmäßig durchgerührt.
Die Ricotta kann während der vorgesehenen 6–12 Stunden im Kühlschrank abtropfen. Auch die Creme sollte vor dem Gefrieren die vorgesehenen 2 Stunden gekühlt werden.
Die Eismaschine liefert die gleichmäßigste Struktur. Bei der Gefrierfach-Variante verringert regelmäßiges kräftiges Durchrühren die Bildung grober Eiskristalle.
Häufig gefragt
Ja. Am besten eignet sich gut abgetropfte Ricotta aus Schafsmilch. Sie schmeckt meist etwas kräftiger und verändert die regionale Anmutung leicht.
Nein. Die Creme kann auch in einer flachen Metallschale bei etwa -18 °C gefroren werden. Dafür muss sie nach 45 Minuten und anschließend insgesamt viermal im Abstand von 45 Minuten kräftig durchgerührt werden.
Durch das Abtropfen wird überschüssige Flüssigkeit entfernt. Dadurch wird die Creme dichter, glatter und weniger wässrig.
Vor dem Servieren 10–15 Minuten im Kühlschrank temperieren lassen. Dann bleibt es fest, lässt sich aber leichter mit einem stabilen Löffel oder Eisportionierer teilen.
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