Lavarello und Coregone
Lavarello wird auch Coregone genannt. Er ist am ehesten in gut sortierten Fischgeschäften, bei regionalen Fischereibetrieben oder tiefgekühlt im italienischen Feinkosthandel erhältlich.
Fisch in Carpione
Gebratene Lavarello-Filets mit knackigem Gemüse in einer heißen Weißwein-Essig-Marinade, anschließend gut gekühlt oder lauwarm serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lavarello in carpione gehört zur lombardischen Küche rund um die Seen. Der Lavarello, auch Coregone genannt, wird goldbraun gebraten und anschließend mit Gemüse in einer würzigen Mischung aus trockenem Weißwein und Weißweinessig mariniert. So verbinden sich zarte Fischfilets, frische Säure und eine angenehm kühle Servierweise.
Zarte, vollständig gegarte Fischfilets treffen auf knackiges Gemüse, frische Säure und die herbe Fruchtigkeit von trockenem Weißwein. Gut gekühlt wirkt das Gericht besonders klar und durchgezogen, lauwarm etwas duftiger und weicher.
Schritt für Schritt
Zwiebel, Karotte, Staudensellerie und Zucchini waschen, putzen und in feine Streifen oder Stifte schneiden. Den Knoblauch fein hacken.
30 ml Sonnenblumenöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Staudensellerie darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Zucchini und Knoblauch zugeben und 2 Minuten mitgaren.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist leicht weich, bleibt aber bissfest.
Weißwein und Weißweinessig angießen. Alles aufkochen und 4–5 Minuten leise köcheln lassen, damit das Gemüse bissfest bleibt. Mit ½ TL Salz und dem Pfeffer würzen. Die heiße Marinade beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist heiß, das Gemüse bleibt bissfest.
Die Lavarello-Filets mit Küchenpapier gut trocken tupfen, mit dem restlichen Salz würzen und im Weizenmehl wenden. Überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen.
Das übrige Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Filets darin je nach Dicke 4–5 Minuten pro Seite goldbraun braten, bis das Fleisch vollständig undurchsichtig ist.
Daran erkennst du es: Das Fischfleisch ist vollständig undurchsichtig und die Oberfläche goldbraun.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren; das Fleisch muss bis zur Mitte undurchsichtig sein.
Die gebratenen Filets in eine flache Glas- oder Keramikform legen. Die heiße Marinade mit dem Gemüse darübergeben, sodass der Fisch möglichst gut benetzt ist. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Filets liegen möglichst weitgehend in Kontakt mit der heißen Marinade.
Die Form abdecken und den Fisch mindestens 2 Stunden im Kühlschrank marinieren. Noch aromatischer wird er, wenn er über Nacht durchzieht.
Daran erkennst du es: Der Fisch ist gut durchgezogen und die Marinade aromatisch miteinander verbunden.
Den Lavarello mit dem Marinadengemüse, etwas Marinade und der gehackten Petersilie lauwarm oder gut gekühlt servieren.
Gut zu wissen
Lavarello wird auch Coregone genannt. Er ist am ehesten in gut sortierten Fischgeschäften, bei regionalen Fischereibetrieben oder tiefgekühlt im italienischen Feinkosthandel erhältlich.
Falls Lavarello nicht erhältlich ist, können Forellenfilets verwendet werden. Ihr Geschmack ist kräftiger und die Variante wirkt weniger typisch für die lombardische Seenküche.
Der Geschmack wird kräftiger und die Variante weniger typisch für die lombardische Seenküche.
Lavarello durch küchenfertige Forellenfilets ersetzen und nach derselben Anleitung mehlieren, braten und marinieren. Die Garzeit je nach Dicke anpassen.
Die Gemüsegarzeiten einhalten und die Marinade nur 4–5 Minuten leise köcheln lassen.
Das Gemüse aus der heißen Marinade nehmen und erst kurz vor dem Servieren wieder zugeben.
Die Filets gründlich trocken tupfen und überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen.
Die Filets vorsichtig weiterbraten, ohne sie mehrfach zu wenden.
Mindestens 2 Stunden Marinierzeit einplanen; über Nacht wird das Aroma intensiver.
Den Fisch länger in der abgekühlten Marinade ruhen lassen, bevor er serviert wird.
Eine verfügbare Forelle macht das Gericht kräftiger, bleibt aber in der Zubereitungslogik nahe am Original.
Das Gericht kann am Vortag vollständig zubereitet und über Nacht in der abgedeckten Form im Kühlschrank mariniert werden.
Durch das Einfrieren können die Textur der Filets und die Knackigkeit des Gemüses leiden.
Häufig gefragt
Lavarello wird auch Coregone genannt und ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Felchen.
Falls Lavarello nicht erhältlich ist, können Forellenfilets verwendet werden. Ihr Geschmack ist kräftiger und die Variante wirkt weniger typisch für die lombardische Seenküche.
Das Gericht kann lauwarm oder gut gekühlt serviert werden. Mindestens 2 Stunden Marinierzeit sind vorgesehen; über Nacht zieht es noch aromatischer durch.
Verwendet wird trockener Weißwein zusammen mit Weißweinessig.
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