Mehlwahl
Weizenmehl Type 0 oder Type 550 eignet sich für den weichen Hefeteig. Beide Varianten werden im Rezept gleich verwendet.
Süße Hefefocaccia aus dem Piemont
Süße, flache Hefefocaccia aus Susa im Piemont mit weicher, buttriger Krume und einer goldbraun karamellisierten Zuckerkruste.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Focaccia di Susa ist ein regional verankertes süßes Hefebrot aus Susa im Piemont. Der weiche Teig geht zweimal auf und wird in einer 26-cm-Springform gebacken. So entsteht eine handliche Focaccia für Frühstück oder Merenda, die lauwarm ebenso gut schmeckt wie bei Raumtemperatur.
Innen weich und elastisch, buttrig und mild süß; außen goldbraun mit einer feinen, leicht knusprigen Zuckerkruste.
Schritt für Schritt
Mehl und Trockenhefe in der großen Rührschüssel vermischen. Lauwarmes Wasser, Ei, 40 g Zucker und Salz dazugeben und alles zu einem weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Es soll ein weicher, zusammenhängender Teig entstehen.
Die weiche Butter in mehreren Portionen einarbeiten. Den Teig etwa 8 Minuten weiterkneten, bis er glatt, elastisch und noch leicht klebrig ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch, bleibt aber leicht klebrig.
Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Die Springform mit 10 g Butter ausstreichen und mit 15 g Zucker ausstreuen. Den Teig in die Form geben und mit leicht eingefetteten Fingerspitzen zu einer etwa 2 cm dicken, runden Fläche drücken.
Daran erkennst du es: Der Teig bedeckt den Boden der Form als gleichmäßige runde Fläche.
Die Form abdecken und den Teig nochmals etwa 1 Stunde ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt sichtbar aufgegangen und locker.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mit den Fingerspitzen flache Mulden in die Oberfläche drücken und den Zucker für die Oberfläche gleichmäßig darüberstreuen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig eingedrückt und mit Zucker bedeckt.
Wichtig: Beim Arbeiten mit dem vorgeheizten Backofen und der heißen Form vorsichtig vorgehen.
Die Focaccia 10 Minuten bei 200 °C backen. Die Temperatur auf 180 °C senken und weitere 15 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und der Zucker karamellisiert.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und der Zucker karamellisiert.
Wichtig: Die Form und die Focaccia sind nach dem Backen sehr heiß.
Die Focaccia 10 bis 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig lösen und lauwarm oder bei Raumtemperatur servieren.
Daran erkennst du es: Die Focaccia lässt sich vorsichtig aus der Form lösen und ist lauwarm oder vollständig abgekühlt servierbereit.
Wichtig: Vor dem Lösen kurz abkühlen lassen, da Form und Zuckerkruste heiß sind.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 0 oder Type 550 eignet sich für den weichen Hefeteig. Beide Varianten werden im Rezept gleich verwendet.
Die Butter für den Teig soll weich, aber nicht geschmolzen sein. So lässt sie sich portionsweise einarbeiten und unterstützt die elastische Teigstruktur.
Die drei Zuckerportionen haben unterschiedliche Aufgaben: 40 g kommen in den Teig, 15 g in die Form und 30 g auf die Oberfläche.
Die Focaccia kann etwas hefiger und aromatisch runder schmecken; die Gehzeiten bleiben abhängig von der Teigentwicklung.
Die frische Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit den übrigen Teigzutaten vermischen.
Die Focaccia wird etwas weniger milchig-aromatisch; die Teigkonsistenz kann je nach Produkt leicht abweichen.
Eine feste, backgeeignete pflanzliche Margarine verwenden und in derselben Menge einsetzen. Die Zutatenliste der Margarine auf Milchbestandteile prüfen.
Die Focaccia bleibt weich und erhält eine etwas kräftigere Teigstruktur.
Das Mehl direkt in gleicher Menge verwenden und den Teig wie beschrieben zubereiten.
Die leichte Klebrigkeit des Teigs akzeptieren und zum Formen nur leicht eingefettete Fingerspitzen verwenden.
Wenn der Teig noch nicht gebacken ist, ihn mit leicht gefetteten Händen vorsichtig weiterverarbeiten und nicht weiter bemehlen.
Auf die sichtbare Vergrößerung und Lockerung des Teigs achten, nicht ausschließlich auf die Uhr.
Vor dem Backen eine zusätzliche kurze Gehzeit einplanen, bis der Teig sichtbar lockerer ist.
Nach 10 Minuten auf 180 °C senken und die Oberfläche gegen Ende beobachten.
Bei bereits dunkler Oberfläche die Focaccia sofort aus dem Ofen nehmen; eine verbrannte Zuckerkruste lässt sich nicht vollständig korrigieren.
Die Form vollständig ausstreichen, mit Zucker ausstreuen und 10 bis 15 Minuten abkühlen lassen.
Den Rand vorsichtig mit einem dünnen Messer lösen und die Form langsam öffnen.
Eine fein aromatisierte Variante mit Zitrusschale für ein frisches Aroma.
Eine mildere Variante mit reduzierter Zuckerkruste.
Die Focaccia kann am selben Tag bis zu etwa 4 Stunden vor dem Servieren vollständig gebacken werden. Vor dem Servieren bei Bedarf kurz im warmen Ofen auffrischen.
Nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht verpacken. Bei Raumtemperatur aufbewahren; für eine längere Aufbewahrung in den Kühlschrank geben.
Die vollständig ausgekühlte Focaccia in Stücke teilen, gut verpacken und einfrieren.
Im geschlossenen Behälter bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im Ofen erwärmen.
Die Zuckerkruste kann nach dem Auftauen etwas weniger knusprig sein.
Häufig gefragt
Vorgesehen ist eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Eine runde Backform ähnlicher Größe ist ebenfalls möglich, sofern sie ausreichend hoch für den aufgehenden Teig ist.
Ja. Sie schmeckt lauwarm ebenso wie bei Raumtemperatur.
Den Zucker gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und die Focaccia zunächst bei 200 °C, danach bei 180 °C backen. So bräunt die Kruste, ohne zu schnell zu verbrennen.
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