Zucca Marina di Chioggia
Die gerippte, graugrüne Kürbissorte wird auch Suca baruca genannt. Sie ist besonders auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüsegeschäften und in italienischen Feinkostläden zu finden.
Gefüllte Pasta aus Venetien
Halbmondförmige venezianische Ravioli aus dünnem Eierteig mit Chioggia-Kürbis, kandiertem Cedro und zerbröselten Amaretti. Serviert werden sie mit geschmolzener Butter, Zucker und Zimt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rafioi de suca baruca sind venezianische Kürbisravioli mit einer süß-würzigen Füllung. Weicher Chioggia-Kürbis verbindet sich mit kandiertem Cedro und der feinen Mandelbitterkeit von Amaretti. Die dünnen Teighalbmonde werden gekocht, in geschmolzener Butter gewendet und mit Zucker und Zimt angerichtet.
Die Ravioli sind außen weich und zart bissfest, innen cremig und dicht. Dazu kommen die süße Kürbisnote, ein helles Cedro-Aroma, feine Mandelbitterkeit sowie der warme Duft von Butter und Zimt.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Kürbisfleisch in grobe Stücke schneiden und auf ein Blech legen. 35–45 Minuten backen, bis es weich ist. Kurz abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit abgießen.
Daran erkennst du es: Das Kürbisfleisch ist weich und lässt sich leicht zerdrücken.
Weizenmehl, Eier und 1 g Salz zu einem festen Teig verkneten. Den Teig 8–10 Minuten weiterkneten, bis er glatt und elastisch ist. In Folie oder ein leicht feuchtes Tuch wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Das abgekühlte Kürbisfleisch fein zerdrücken oder pürieren. Amaretti zerbröseln und mit Cedro, Eigelb und 1 g Salz unter das Kürbispüree mischen. Die Füllung soll formbar und nicht flüssig sein.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig vermischt, formbar und nicht flüssig.
Den Teig in vier Portionen teilen und mit der Nudelmaschine oder einem Nudelholz dünn ausrollen. Die Arbeitsfläche dabei sparsam mit dem vorgesehenen Mehl bestäuben. Kreise von etwa 7 cm Durchmesser ausstechen.
Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind dünn und lassen sich sauber ausstechen.
Auf jeden Teigkreis etwa 10–11 g Füllung setzen. Den Rand leicht mit Wasser befeuchten, den Kreis zu einem Halbmond zusammenklappen und die Ränder zuerst mit den Fingern, dann mit einer Gabel gut verschließen. Die fertigen Rafioi auf eine bemehlte Fläche legen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum geschlossen und die Füllung bleibt vollständig im Teig.
Das Wasser mit 25 g Salz zum Kochen bringen. Die Rafioi portionsweise hineingeben und bei leicht sprudelndem Wasser 4–5 Minuten garen, bis der Teig weich, aber noch bissfest ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, aber noch bissfest.
Während die Rafioi garen, die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und Zucker und Zimt einrühren. Die gegarten Rafioi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, in der Butter wenden und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen und Zucker sowie Zimt sind gleichmäßig eingerührt.
Gut zu wissen
Die gerippte, graugrüne Kürbissorte wird auch Suca baruca genannt. Sie ist besonders auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüsegeschäften und in italienischen Feinkostläden zu finden.
Kandierter Cedro ist kandierte Zitronatzitrone. Er bringt eine klare, leicht herbe Zitrusnote in die Kürbisfüllung.
Die zerbröselten Amaretti verbinden sich mit dem Kürbis und geben der Füllung eine feine mandelige Bitterkeit.
Die Füllung wird etwas süßer und dichter.
Den Hokkaido-Kürbis anstelle der Zucca Marina di Chioggia verwenden und ebenso backen, bis das Fruchtfleisch weich ist.
Das Zitrusaroma wird runder und weniger herb.
Die fein gehackte kandierte Orangenschale anstelle des Cedro in die Kürbisfüllung mischen.
Das Kürbisfleisch nach dem Backen gut abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit abgießen.
Die Füllung vor dem Formen nochmals abtropfen lassen.
Die Ränder leicht mit Wasser befeuchten, zuerst mit den Fingern und anschließend mit einer Gabel gut verschließen.
Offene Rafioi vor dem Kochen vorsichtig nachverschließen.
Den Teig portionsweise mit der Nudelmaschine oder dem Nudelholz dünn ausrollen.
Die Rafioi bei leicht sprudelndem Wasser portionsweise garen und nach 4 Minuten prüfen.
Die gegarten Rafioi sofort mit der Schaumkelle herausheben und vorsichtig in der Butter wenden.
Eine zugängliche Variante mit Hokkaido-Kürbis anstelle der Zucca Marina di Chioggia.
Kandierte Orangenschale ersetzt den Cedro und macht die Zitrusnote runder und weniger herb.
Häufig gefragt
Suca baruca ist die Bezeichnung für die Zucca Marina di Chioggia, eine gerippte, graugrüne Kürbissorte, die für diese venezianischen Ravioli besonders gut geeignet ist.
Ja. Hokkaido ist eine mögliche Alternative. Die Füllung wird damit etwas süßer und dichter.
Auf jeden Teigkreis kommen etwa 10–11 g Füllung.
Die Rafioi garen portionsweise in leicht sprudelndem Salzwasser etwa 4–5 Minuten. Der Teig soll weich, aber noch bissfest sein.
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