Feigenhonig
Feigenhonig wird auch Miele di fichi oder Melassa genannt. Er ist dickflüssig und fruchtig und ist in italienischen Feinkostläden, Spezialitätengeschäften oder bei italienischen Onlinehändlern erhältlich.
Süße Gnocchi, Kalabrien
Diese süßen Teiggnocchi aus Kalabrien werden aus einem aromatischen Teig geformt, goldbraun frittiert und mit warmem Feigenhonig überzogen. Orangenschale, Zimt und weißer Vermouth geben dem festlichen Weihnachtsgebäck sein charakteristisches Aroma.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Turdilli al miele di fichi sind kleine, gerillte Teiggebäcke aus Kalabrien. Der weiche Teig wird zu kurzen Stücken geformt, frittiert und anschließend mit einer warmen Mischung aus Feigenhonig und mildem Blütenhonig glasiert.
Außen sind die Turdilli goldbraun und leicht knusprig, innen weich und kompakt. Die Glasur schmeckt dickflüssig, fruchtig und honigsüß, mit feinen Noten von Orange, Zimt und Vermouth.
Schritt für Schritt
Vermouth und Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Mischung gerade aufkocht. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung soll heiß sein, aber nach dem Abkühlen nicht mehr sprudelnd kochen.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig handhaben.
Mehl, Zucker, Orangenschale und Zimt in einer Schüssel vermischen. Die warme Vermouth-Öl-Mischung nach und nach dazugießen und alles zunächst mit einem Kochlöffel, anschließend mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und weich, ohne trockene Mehlstellen.
Den Teig abdecken und 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich anschließend geschmeidig weiterverarbeiten.
Den Teig in vier Portionen teilen. Jede Portion zu einem etwa 2 cm dicken Strang rollen und Stücke von etwa 3 bis 4 cm Länge abstechen. Die Stücke sollten ungefähr 15 bis 20 g wiegen.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind möglichst gleich groß, damit sie gleichmäßig ausbacken.
Jedes Teigstück auf einem Gnocchibrett oder einer Gabel leicht eindrücken und dabei abrollen. So entstehen die typischen Rillen und eine kleine Vertiefung, in der später der Feigenhonig haftet.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche zeigt deutliche Rillen und eine kleine Vertiefung.
Das Frittieröl in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Turdilli portionsweise hineingeben und unter gelegentlichem Wenden etwa 4 bis 6 Minuten frittieren, bis sie gleichmäßig goldbraun sind. Nicht zu viele Stücke auf einmal frittieren, damit die Öltemperatur stabil bleibt. Die fertigen Turdilli mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Turdilli sind rundum gleichmäßig goldbraun.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und den Topf nicht überfüllen.
Feigenhonig und Blütenhonig in einer weiten Pfanne bei niedriger Temperatur erwärmen, bis die Mischung flüssiger wird. Sie soll nicht sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Honigmischung ist flüssiger, aber nicht sprudelnd kochend.
Wichtig: Heißen Honig vorsichtig handhaben.
Die frittierten Turdilli portionsweise in die warme Honigmischung geben und vorsichtig wenden, bis sie rundum überzogen sind. Auf einer Platte anrichten und den restlichen Honig darüberträufeln.
Daran erkennst du es: Jedes Stück ist rundum mit einer glänzenden Honigschicht überzogen.
Gut zu wissen
Feigenhonig wird auch Miele di fichi oder Melassa genannt. Er ist dickflüssig und fruchtig und ist in italienischen Feinkostläden, Spezialitätengeschäften oder bei italienischen Onlinehändlern erhältlich.
Für die abgeriebene Schale eine unbehandelte Orange verwenden und nur die äußere farbige Schicht abreiben.
Der Überzug wird heller und weniger feigenfruchtig.
Den Feigenhonig durch 150 ml milden Blütenhonig ersetzen. Den separat vorgesehenen Blütenhonig weiterhin nach Rezept verwenden.
Die Turdilli portionsweise frittieren und zwischen den Portionen warten, bis das Öl wieder 170 bis 175 °C erreicht.
Die nächste Portion erst hineingeben, wenn das Öl wieder ausreichend heiß ist.
Feigenhonig und Blütenhonig nur bei niedriger Temperatur erwärmen, bis sie flüssiger werden.
Die Mischung vom Herd nehmen und nicht weiter einkochen.
Den Teig gleichmäßig in vier Stränge rollen und Stücke von etwa 3 bis 4 cm Länge abstechen.
Größere Stücke länger und kleinere Stücke kürzer frittieren.
Die Schüssel während der 20-minütigen Ruhezeit abdecken.
Den Teig vor dem Formen kurz erneut durchkneten.
Häufig gefragt
Den Feigenhonig durch 150 ml milden Blütenhonig ersetzen. Der Überzug wird dadurch heller und weniger feigenfruchtig.
Nein. Die Teigstücke lassen sich alternativ auf einer Gabel leicht eindrücken und abrollen.
Die Rillen und die kleine Vertiefung geben den Stücken ihre typische Form und helfen dabei, dass der Feigenhonig besser haftet.
Diese Variante wird als festliches Weihnachtsgebäck serviert und auf einer Platte mit zusätzlichem Honig angerichtet.
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