Semola rimacinata
Fein gemahlenes Hartweizenmehl ist in italienischen Feinkostläden und teils in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Gröberer Hartweizengrieß ergibt einen etwas weniger glatten Teig.
Ligurische Frischpastaspezialität
Trofie al pesto sind kleine, gedrehte Hartweizennudeln aus Ligurien, die mit frisch im Mörser zubereitetem Basilikumpesto vermengt werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Trofie al pesto verbinden handgeformte ligurische Pasta mit dem Duft von Basilikum, Pinienkernen und geriebenem Käse. Die kurzen, gedrehten Nudeln nehmen das cremige Pesto besonders gut auf.
Die Trofie sind kompakt, leicht elastisch und angenehm bissfest. Das Pesto duftet intensiv nach frischem Basilikum und schmeckt würzig, nussig und cremig, mit einer milden Fruchtigkeit vom Olivenöl.
Schritt für Schritt
Hartweizenmehl und 4 g Salz auf der Arbeitsfläche mischen und zu einem kleinen Hügel formen. Das lauwarme Wasser nach und nach zugeben und einarbeiten. Den Teig etwa 8–10 Minuten kneten, bis er glatt, elastisch und eher fest ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und eher fest.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen. Während dieser Zeit lässt sich das Pesto zubereiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Ruhezeit entspannter und lässt sich leichter ausrollen.
Die Arbeitsfläche leicht mit Semola bestäuben. Den Teig in Portionen teilen und die gerade nicht benötigten Stücke abdecken. Jede Portion zu einem dünnen Strang von etwa 5 mm rollen und in kleine Stücke schneiden. Ein Stück unter dem Handballen schräg über die Fläche rollen, sodass eine kurze, gedrehte Nudel entsteht. Die fertigen Trofie locker auf der bestäubten Fläche ablegen.
Daran erkennst du es: Die Nudeln sind kurz, gedreht und locker auf der bestäubten Fläche abgelegt.
Basilikumblätter kurz kalt abspülen und vollständig trocken tupfen. Knoblauch und grobes Salz im Mörser zerreiben, dann die Pinienkerne einarbeiten. Basilikum portionsweise zugeben und mit kreisenden Bewegungen zu einer Paste zerstoßen. Beide geriebenen Käse untermischen und das Olivenöl nach und nach einarbeiten.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist zu einer zusammenhängenden Paste verarbeitet.
Das Wasser in einem großen Topf aufkochen, 25 g Salz zugeben und die Trofie hineingeben. 5–7 Minuten kochen; ab Minute 5 probieren, denn die genaue Zeit hängt von Dicke und Feuchtigkeit der Nudeln ab. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Trofie sind gar und bleiben angenehm bissfest.
Das Pesto in eine große Schüssel geben und zunächst 2 Esslöffel Kochwasser einrühren. Die abgetropften Trofie hinzufügen und gründlich vermengen. Falls das Pesto noch zu fest ist, schluckweise weiteres Kochwasser einarbeiten und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Trofie sind gleichmäßig mit einer geschmeidigen Pestoschicht überzogen.
Gut zu wissen
Fein gemahlenes Hartweizenmehl ist in italienischen Feinkostläden und teils in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Gröberer Hartweizengrieß ergibt einen etwas weniger glatten Teig.
Basilico Genovese DOP ist am ehesten in italienischen Feinkostläden oder auf gut sortierten Wochenmärkten erhältlich. Frisches kleinblättriges Basilikum ist eine passende Alternative, deren Aroma leicht abweichen kann.
Pecorino Fiore Sardo gibt dem Pesto eine kräftige Käsenote. Pecorino Romano ist eine kräftigere und salzigere Alternative; das Pesto danach erst beim Vermengen abschmecken.
Der Teig und die Oberfläche werden etwas weniger glatt.
Semola rimacinata im Teig und zum Bestäuben durch groben Hartweizengrieß ersetzen.
Das Aroma kann leicht vom Basilico Genovese DOP abweichen.
Die Basilikumblätter wie im Rezept beschrieben kurz abspülen, vollständig trocken tupfen und portionsweise mörsern.
Das Pesto wird kräftiger und salziger.
Pecorino Romano fein reiben und verwenden. Das Pesto erst nach dem Vermengen mit den Trofie abschmecken.
Basilikum kurz kalt abspülen und vollständig trocken tupfen, bevor es in den Mörser kommt.
Das Pesto mit den geriebenen Käsen und etwas Olivenöl weiter vermengen; zusätzliches Kochwasser nur sehr sparsam verwenden.
Das lauwarme Wasser nach und nach zugeben und den Teig eher fest kneten.
Den Teig mit etwas Semola weiterbearbeiten und erneut kurz ruhen lassen.
Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser zurückbehalten und zunächst 2 Esslöffel unter das Pesto rühren.
Schluckweise weiteres Kochwasser einarbeiten, bis das Pesto geschmeidig ist.
Ab Minute 5 regelmäßig probieren und die Dicke sowie Feuchtigkeit der Nudeln berücksichtigen.
Die Nudeln sofort abgießen und direkt mit dem Pesto vermengen.
Häufig gefragt
Trofie sind kleine, von Hand geformte und gedrehte Nudeln aus Hartweizenmehl. Die kurze, gewundene Form nimmt Saucen und Pesto besonders gut auf.
Die Teigportionen werden zu Strängen von etwa 5 mm gerollt, bevor sie in kleine Stücke geschnitten und unter dem Handballen gedreht werden.
Pecorino Romano ist eine passende Alternative. Er ist kräftiger und salziger, deshalb sollte das Pesto erst nach dem Vermengen mit den Trofie abgeschmeckt werden.
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