Zucchini vorbereiten
Kleine Zucchini lassen sich in dünne Scheiben schneiden und geben beim Salzen ausreichend Flüssigkeit für den Teig ab. Sie sollten nicht vollständig trocken gedrückt werden.
Herzhafter Zucchini-Auflauf
Dünner, herzhafter Gemüseauflauf aus Camaiore mit Zucchini, Zwiebel und einem einfachen Weizenmehlteig. Die flache Masse wird goldbraun gebacken und warm oder lauwarm in Rechtecke geschnitten serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Scarpaccia camaiorese ist eine herzhafte toskanische Zucchini-Torte aus Camaiore an der Versiliaküste. Dünne Zucchinischeiben und fein geschnittene Zwiebel werden mit einem einfachen Mehlteig verbunden und flach gebacken, bis die Oberfläche goldbraun und die Ränder knusprig sind. So entsteht ein rustikales Gemüsegericht mit saftigem Inneren und knuspriger Oberfläche.
Außen goldbraun und an den Rändern knusprig, innen weich und saftig. Zucchini und Zwiebel schmecken mild-süßlich, während Olivenöl und schwarzer Pfeffer dem dünnen Gemüseauflauf eine würzige, rustikale Note geben.
Schritt für Schritt
Das Backblech mit Backpapier auslegen und das Papier dünn mit etwas Olivenöl bestreichen. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Wichtig: Beim Vorheizen und beim späteren Drehen des Blechs Ofenhandschuhe verwenden.
Die Zucchini längs halbieren und in 2–3 mm dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel halbieren und fein schneiden. Beides mit 5 g Salz und dem schwarzen Pfeffer in einer Schüssel vermengen, abdecken und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse hat sichtbar Flüssigkeit abgegeben und ist leicht zusammengefallen.
Wichtig: Das gesalzene Gemüse während der gesamten Ruhezeit gekühlt aufbewahren.
Die Zucchini-Zwiebel-Mischung nach der Ruhezeit kurz in einem Sieb abtropfen lassen. Das ausgetretene Wasser nicht vollständig ausdrücken, damit das Gemüse saftig bleibt.
Daran erkennst du es: Überschüssige Flüssigkeit ist abgeflossen, das Gemüse bleibt aber noch feucht.
Mehl und die übrigen 3 g Salz in einer großen Schüssel mischen. Das Wasser nach und nach einrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Das Olivenöl unterrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig, aber noch streichfähig.
Das abgetropfte Gemüse unter den Teig heben. Die Masse auf dem vorbereiteten Blech verteilen und mit einem Teigschaber zu einer gleichmäßigen, etwa 1 cm dünnen Schicht ausstreichen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig vom Teig umhüllt und die Schicht ist überall ungefähr 1 cm dick.
Die Scarpaccia 35–40 Minuten backen. Bei Bedarf das Blech nach etwa 25 Minuten einmal drehen, damit die Oberfläche gleichmäßig bräunt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Ränder sind knusprig und die dünne Masse ist durchgebacken.
Wichtig: Das heiße Blech nur mit Ofenhandschuhen herausnehmen oder drehen.
Die Scarpaccia 10 Minuten abkühlen lassen. Anschließend in Rechtecke schneiden und warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist stabil genug zum Schneiden, während das Innere noch warm oder lauwarm bleibt.
Wichtig: Beim Schneiden auf das heiße Blech und die noch warme Masse achten.
Gut zu wissen
Kleine Zucchini lassen sich in dünne Scheiben schneiden und geben beim Salzen ausreichend Flüssigkeit für den Teig ab. Sie sollten nicht vollständig trocken gedrückt werden.
Das fein gemahlene Weizenmehl ergibt einen glatten, gut streichfähigen Teig. Entscheidend ist vor allem die Konsistenz, nicht eine zusätzliche Ruhezeit des Teigs.
Die 5 g Salz gehören zum Gemüse und helfen beim Wasserentzug. Die übrigen 3 g werden erst in den Teig eingerührt.
Der Teig bleibt sehr ähnlich; die Konsistenz kann geringfügig variieren.
Type 00 im gleichen Gewicht durch Weizenmehl Type 405 ersetzen. Wasser nach und nach einarbeiten und auf eine glatte, dickflüssige Konsistenz achten.
Die Scarpaccia wird etwas weniger fruchtig und olivenölig schmecken.
Olivenöl im Teig und zum Bestreichen des Blechs durch ein mildes neutrales Pflanzenöl ersetzen.
Der Geschmack wird etwas kräftiger und leicht süßlicher.
Die weiße Zwiebel im gleichen Gewicht durch eine gelbe Zwiebel ersetzen und ebenso fein schneiden.
Ein großes, flaches Blech verwenden und die Masse gleichmäßig dünn ausstreichen.
Die Scarpaccia bei gleicher Temperatur weiterbacken, bis die Oberfläche goldbraun und die Mitte stabiler ist.
Nur kurz abtropfen lassen und etwas Feuchtigkeit im Gemüse belassen.
Eine zu trockene Masse lässt sich nur begrenzt korrigieren; beim nächsten Mal das Gemüse weniger stark ausdrücken.
Die Masse gleichmäßig verteilen und das Blech bei Bedarf nach etwa 25 Minuten drehen.
Dunkle Randbereiche locker mit Backpapier abdecken und den Rest fertig backen.
Eine aromatischere Variante mit fein gehackten frischen Kräutern im Teig-Gemüse-Gemisch.
Die Masse noch etwas dünner ausstreichen und das Blech sorgfältig mit Öl bestreichen.
Die gesalzene Zucchini-Zwiebel-Mischung kann wie im Rezept bis zu 2 Stunden im Kühlschrank ruhen. Die gebackene Scarpaccia sollte für die beste Knusprigkeit möglichst frisch serviert werden.
Vollständig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Die Stücke möglichst nicht übereinander stapeln, damit die Oberfläche weniger weich wird.
Nicht länger als 2 Stunden ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren ist wegen der feuchten Zucchini und der knusprigen, dünnen Struktur qualitativ nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Scarpaccia camaiorese ist ein dünner, herzhafter Gemüseauflauf aus Camaiore mit Zucchini, Zwiebel und einem einfachen Mehlteig. Sie wird flach gebacken und in Rechtecke geschnitten.
Dieses Rezept wird warm oder lauwarm serviert. Nach etwa 10 Minuten Abkühlzeit lässt es sich gut schneiden.
Das Salz zieht Flüssigkeit aus dem Gemüse. Durch das anschließende kurze Abtropfen wird die Masse im Ofen weniger wässrig, während etwas Feuchtigkeit für ein saftiges Inneres erhalten bleibt.
Ja. Weizenmehl Type 405 kann im gleichen Gewicht verwendet werden. Das Wasser am besten nach und nach einarbeiten und auf einen glatten, dickflüssigen Teig achten.
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