Rubinrote Pizza mit Südtiroler Speck, Apfel und Gorgonzola

Pizza aus Trentino-Südtirol

Runde Pizza mit rubinrotem Rote-Bete-Teig, passierten Tomaten, Fior-di-latte-Mozzarella, säuerlichem Apfel und Gorgonzola. Dünn geschnittener Südtiroler Speck kommt erst nach dem Backen auf die heiße Pizza.

Zum Rezept
Rubinrote Pizza mit Südtiroler Speck, Apfel und Gorgonzola
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 14 Stunden
Gesamtzeit ca. 15 Stunden
Menge 1 runde Pizza, etwa 30 cm Durchmesser
Gerichtsform und Gerichtsart Fladenbrote
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Gemüse, Milchprodukte, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Pürieren und Mixen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die fein pürierte Rote Bete färbt den Teig intensiv und bringt eine milde erdige Note ein.
  • Apfel und Gorgonzola verbinden süß-säuerliche Frische mit kräftiger Cremigkeit.
  • Der Speck wird durch die Restwärme leicht temperiert, ohne seine zarte Konsistenz zu verlieren.

Diese Pizza verbindet einen aromatischen, rubinroten Rote-Bete-Teig mit süß-säuerlichen Apfelscheiben, cremigem Gorgonzola und mildem Mozzarella. Der Südtiroler Speck wird erst nach dem Backen aufgelegt, damit seine feine Würze und zarte Textur erhalten bleiben.

Der Rand ist kräftig gebräunt und luftig, während der Belag cremig schmilzt. Dazu kommen die frische Säure dünner Apfelscheiben, die erdige Süße der Roten Bete, würziger Gorgonzola und zarter, fein aromatischer Speck.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig ansetzen und reifen lassen

  1. Rote Bete pürieren

    Die gegarte Rote Bete mit dem lauwarmen Wasser fein pürieren. Die frische Hefe darin auflösen.

    • Das Wasser sollte nur lauwarm sein, damit die Hefe nicht unnötig belastet wird.
  2. Teig kneten

    Das Weizenmehl in eine Schüssel geben, die Rote-Bete-Mischung hinzufügen und alles grob vermengen. Das Salz einarbeiten, dann das Olivenöl dazugeben. Den Teig 8–10 Minuten kneten, bis er weich, elastisch und nur noch leicht klebrig ist.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, elastisch und nur noch leicht klebrig.

    • Nicht vorschnell zusätzliches Mehl einarbeiten; der Teig darf leicht klebrig bleiben.
  3. Teig bei Raumtemperatur gehen lassen

    Den Teig zu einer Kugel formen, in die leicht geölte Schüssel legen und abgedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

    2 Stunden

    Daran erkennst du es: Der Teig kann sich sichtbar gelockert haben.

    • Die Schüssel gut abdecken, damit die Teighaut nicht austrocknet.
  4. Teig im Kühlschrank reifen lassen

    Den Teig einmal von außen zur Mitte falten, wieder abdecken und 12 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

    12 Stunden

    Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Reifezeit entspannt und weiterverarbeitbar.

    • Der Teig bleibt während der gesamten kalten Reifezeit abgedeckt.

Belag vorbereiten und Pizza backen

  1. Ofen und Backfläche vorheizen

    Den Teig etwa 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Einen Pizzastein, Backstahl oder ein umgedrehtes Backblech auf der oberen oder mittleren Schiene in den Ofen geben und den Ofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Stein oder Stahl mindestens 45 Minuten aufheizen lassen.

    45 Minuten 250 °C
    • Die Pizza gelingt besonders gut auf einer vollständig aufgeheizten Backfläche.

    Wichtig: Beim Einschieben und Herausnehmen der Pizza auf die sehr heiße Backfläche achten.

  2. Belag vorbereiten

    Den Apfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Mozzarella gut abtropfen lassen und zupfen. Den Gorgonzola in kleine Stücke teilen.

    • Sehr dünne Apfelscheiben garen gleichmäßig und verteilen die Säure über den Belag.
  3. Teig ausformen

    Den Teig auf leicht bemehlter Fläche vorsichtig zu einem etwa 30 cm großen Kreis drücken. Dabei einen etwas dickeren Rand stehen lassen. Den Teig auf einen gut bemehlten Pizzaschieber oder auf Backpapier legen.

    Daran erkennst du es: Der Rand bleibt etwas dicker als die Mitte.

    • Den Teig nicht mit einem Nudelholz ausrollen, damit die Luft im Rand erhalten bleibt.
  4. Pizza belegen

    Die passierten Tomaten mit der Prise Salz verrühren und dünn auf dem Teig verteilen. Mozzarella, Apfelscheiben und Gorgonzola daraufgeben. Den Speck noch nicht auflegen.

    Daran erkennst du es: Der Belag ist gleichmäßig und dünn verteilt.

    • Eine dünne Tomatenschicht verhindert, dass der Teig in der Mitte zu feucht wird.
  5. Pizza backen

    Die Pizza auf den heißen Stein, Backstahl oder das vorgeheizte Blech schieben. 9–13 Minuten backen, bis der Rand kräftig aufgegangen und gebräunt ist und der Käse geschmolzen ist. Auf einem normalen Blech kann die Backzeit bis zu 15 Minuten betragen.

    250 °C

    Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig aufgegangen und gebräunt, der Käse ist geschmolzen.

    • Die Pizza während der letzten Minuten beobachten, da Backblech, Ofen und Belag die Dauer beeinflussen.

    Wichtig: Beim Öffnen des heißen Ofens und beim Herausnehmen der Pizza Verbrennungsgefahr beachten.

  6. Speck auflegen und servieren

    Die Pizza aus dem Ofen nehmen, sofort mit dem dünn geschnittenen Speck belegen und 1 Minute ruhen lassen. In Stücke schneiden und heiß servieren.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Der Speck liegt auf der heißen Pizza und ist leicht temperiert.

    • Den Speck erst nach dem Backen auflegen, damit seine zarte Textur erhalten bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Intensive Farbe: Die Rote Bete wird direkt in den Teig eingearbeitet und verleiht ihm seine rubinrote Farbe.
  • Lange Reifezeit: Die kalte Reifezeit von 12 Stunden ist Teil des Rezepts. Den Teig deshalb am Vortag ansetzen.
  • Speck erst nach dem Backen: Der Speck kommt erst auf die fertige Pizza. So bleiben seine feine Würze und zarte Textur besser erhalten.

Zutatenwissen

Speck Alto Adige finden

Speck Alto Adige IGP ist meist an der Wurst- und Käsetheke, in gut sortierten Supermärkten oder im italienischen Feinkosthandel erhältlich.

Säuerlichen Apfel wählen

Ein kleiner säuerlicher Apfel setzt einen frischen Kontrast zu Gorgonzola, Mozzarella und Speck.

Sinnvolle Alternativen

Milder luftgetrockneter Speck

Das Aroma wird etwas weniger würzig und weniger regional geprägt.

Den milden luftgetrockneten Speck ebenso dünn schneiden und erst nach dem Backen auf die heiße Pizza legen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig wird fest und lässt sich schlecht ausformen.

Den Teig nur leicht bemehlen und seine leichte Klebrigkeit akzeptieren.

Den Teig vor dem Ausformen kurz entspannen lassen und anschließend vorsichtig weiterarbeiten.

Die Mitte der Pizza bleibt weich oder durchweicht.

Die Tomaten dünn verteilen und die Mozzarella gut abtropfen lassen.

Die Pizza bei Bedarf auf der heißen Backfläche einige Minuten länger backen, bis der Rand kräftig gebräunt ist.

Der Speck wird trocken oder verliert seine zarte Textur.

Den Speck erst unmittelbar nach dem Backen auflegen.

Die Pizza sofort aus dem Ofen nehmen und den Speck auf der heißen Oberfläche nur kurz temperieren lassen.

Servieren und kombinieren

  • Heiß in Stücke schneiden: Die Pizza nach der kurzen Ruhezeit in Stücke schneiden und heiß servieren, damit Käse, Apfel und der nachträglich aufgelegte Speck gut zusammenspielen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Den Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, anschließend falten, abdecken und 12 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Etwa 1 Stunde vor dem Backen herausnehmen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Der Teig enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Mozzarella und Gorgonzola sind Milchprodukte.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum kommt der Speck erst nach dem Backen auf die Pizza?

Der Speck wird erst nach dem Backen aufgelegt, damit seine feine Würze und zarte Textur erhalten bleiben.

Muss die Rote Bete vor dem Pürieren gegart sein?

Ja. Für den Teig wird gegarte Rote Bete fein püriert und anschließend mit dem lauwarmen Wasser und der Hefe vermischt.

Kann die Pizza ohne Pizzastein gebacken werden?

Ja. Als Alternative eignen sich ein Backstahl oder ein umgedrehtes Backblech. Auf einem normalen Blech kann die Backzeit bis zu 15 Minuten betragen.

Aus unserer Küche

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